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Ein Killer in Ostfriesland: Kriminalroman von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
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Ein Killer in Ostfriesland: Kriminalroman

Ein Killer in Ostfriesland von Alfred Bekker Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten. Eine Serie von Attentatsversuchen und Morden erschüttert Norddeutschland. Aber die Opfer scheinen nichts gemeinsam zu haben. Privatdetektiv Björn Kilian aus Emden übernimmt den Fall, aber plötzlich will sein Auftraggeberin nicht mehr, dass er ihn auch tatsächlich aufklärt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 160
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738913057
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 347 kBytes
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Ein Killer in Ostfriesland: Kriminalroman

D ie Durchsicht der Privatsachen von Ihno Lübbert brachte kaum neue Erkenntnisse.

Sie wollten es schon aufgeben, da tauchte ein merkwürdiger Brief auf. Undine fand ihn in einem der Jacketts ihres Vaters. Die Buchstaben waren aus Zeitungen und Magazinen herausgeschnitten und auf ein weißes Blatt Papier geklebt worden: DU RATTE! DEIN LEBEN IST ZU ENDE!

Undine gab Björn das Papier und dieser las mit nachdenklichem Gesicht die zwei Zeilen.

"Könnte Markovic sein, nicht wahr?", meinte Undine.

Björn Kilian nickte. "Ja, es passt alles zusammen ..."

Als Björn und Undine wieder ins Wohnzimmer zurückkehrten, klingelte es an der Tür.

Wenig später brachte das Hausmädchen zwei Männer ins Wohnzimmer.

Einer von ihnen trug eine Polizeiuniform, der andere war in Zivil.

Aber in was für einem Zivil!

Björn Kilian musste unwillkürlich etwas Schmunzeln. Der Mann trug einen riesigen Stetson auf dem Kopf und eine kurze braune Jacke, dazu Blue Jeans und Cowboystiefel. Er sah aus, als wäre er einem Wildwest-Film entstiegen. Lediglich die Rolex an seinem Arm störte diesen Eindruck ein wenig.

Er zog seine Marke hervor und hielt sie Björn und Undine entgegen.

"Cornelius, Kriminalpolizei. Wir kennen uns ja schon", raunte er. Er hatte einen typisch ostfriesischen Akzent und sprach sehr langsam und überdeutlich. Wie ein Ostfriese, der hochdeutsch zu sprechen versucht und dabei sehr genau darauf achtet, auch ja jede grammatische Endung richtig zu bilden.

Dabei hätte er das gar nicht nötig gehabt. Schließlich gab ihm der Cowboy-Hut eigentlich doch schon genug weltmännische Aura.

Cornelius holte ein Papier aus der Tasche und hielt es Undine unter die Nase.

Björn brauchte gar nicht erst hinzusehen. Er wusste auch so, worum es sich handelte. Solche Blätter hatte er oft genug gesehen!

Björn lächelte dünn, während Cornelius eine überaus wichtige Miene aufsetzte und sich breitbeinig aufbaute. Er wandte sich an Undine.

"Wir haben einen Durchsuchungsbefehl, Frau Lübbert. Ich denke, Sie machen uns keine Schwierigkeiten!" Sein Tonfall war ziemlich scharf und Undine Lübbert machte einen teils überrumpelten, teils verwirrten Eindruck.

"Nein, natürlich nicht! Warum sollte ich?", meinte sie und hob dabei die Augenbrauen.

Cornelius zuckte mit den Schultern.

"Hätte ja sein können." Dann wandte er sich an Björn. "Darf ich fragen, wer Sie sind und was Sie hier zu suchen haben?" Die burschikose Art seines Gegenübers sagte Björn nicht allzu sehr zu. Aber er sagte sich, dass dahinter vermutlich eine große Unsicherheit verborgen lag.

Björn hoffte nur, dass sich mit diesem Cowboy zusammenarbeiten ließ, denn schließlich waren sie beide hinter demjenigen her, der Ihno Lübbert auf dem Gewissen hatte. Björn stellte sich vor.

"Mein Name ist Björn Kilian", sagte er. "Ich bin Privatdetektiv."

"Zeigen Sie mal Ihren Ausweis!"

Björn holte ihn hervor und hielt ihn Cornelius hin. Dieser nahm ihn mit einer nachlässigen Geste an sich. Cornelius warf einen Blick auf das Dokument, nickte dann und gab es seinem Besitzer zurück.

"Okay. Und was tun Sie hier?"

"Frau Lübbert hat mich engagiert, um den Mörder ihres Vaters zur Rechenschaft zu ziehen!"

Cornelius schob sich den riesigen Stetson in den Nacken und verzog das Gesicht.

Die Anwesenheit des Privatdetektivs schien ihm nicht so recht zu schmecken.

"Sie vertrauen der Arbeit der Polizei nicht?", brummte er. "Ist ja reizend ..."

"Nehmen Sie es nicht persönlich", meinte Björn und lächelte dünn.

Cornelius machte eine großspurige Geste.

"Wie käme ich dazu", meinte er sarkastisch. Er nahm es sehr wohl persönlich, das war ihm deutlich anzusehen.

"Dann ist ja alles in Ordnung", murmelte Björn und dabei dachte er: Der Mann hat etwas von einem

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