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Eiskaltes Erbe: Engel und Sander ermitteln - Drei Krimis in einem eBook 'Stille Zeugen', 'Geheime Rache' und 'Tödlicher Nachlass' von Lautenschläger, Angela (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Eiskaltes Erbe: Engel und Sander ermitteln - Drei Krimis in einem eBook

Die Vergangenheit zeigt ihr dunkles Gesicht: Der Krimi-Sammelband "Eiskaltes Erbe" von Bestseller-Autorin Angela Lautenschläger als eBook bei dotbooks. Die Schuld stirbt nie ... Sie ist die Frau, die dann übernimmt, wenn es keine Erben gibt - doch die Nachlasspflegerin Friedline Engel hat viel mehr zu tun, als die Papiere von Verstorbenen zu ordnen. So auch, als im Keller einer jüngst verschiedenen älteren Dame eine Leiche gefunden wird. Wer ist der unbekannte Tote - und wer hat ihn auf dem Gewissen? Auch der vermeintliche Selbstmord einer Kindergärtnerin bereitet der Polizei Kopfzerbrechen ... oder ist es etwa Friedelinde, die den ermittelnden Kommissar Nicolas Sander mit ihrem Spürsinn und ihrer Unnachgiebigkeit immer wieder aus dem Konzept bringt? Gemeinsam kommen sie den Geheimnissen der Vergangenheit auf die Spur ... Exklusiv und nur bei Thalia: Die drei Krimi-Bestseller erstmals in einem eBook! Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Eiskaltes Erbe" von Angela Lautenschläger - der spannungsgeladene Sammelband mit den Bestseller-Erfolgen "Stille Zeugen", "Geheime Rache" und "Tödlicher Nachlass". Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in Hamburg. Bei dotbooks erschienen bereits folgende eBooks in der "Engel und Sander"-Reihe: "Stille Zeugen" "Geheime Rache" "Tödlicher Nachlass" "Blindes Urteil" "Gerechte Strafe"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1190
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966552493
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1385 kBytes
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Eiskaltes Erbe: Engel und Sander ermitteln - Drei Krimis in einem eBook

Kapitel 2

An der nächsten roten Ampel warf er einen Blick auf diesen aus Buchstaben zusammengeschusterten Brief. Dabei handelte es sich erkennbar um einen Erpresserbrief, und der ging diese Nachlasspflegerin ja erst mal nichts an. Richtig old-fashioned. Er enthielt Anweisungen zu Ort und Datum einer Geldübergabe. Sander fiel das Wort diesmal ins Auge. Die gute Frau Weber war Opfer einer Erpressung geworden, und offenbar hatte sich jemand eine stete Einnahmequelle geschaffen. Na ja, so stetig nun auch wieder nicht, denn die Quelle war jetzt auf immer versiegt. Oder der Erpresser hatte schon vorher sein Leben lassen müssen und für sein Tun nicht in der Hölle geschmort, sondern war von seinem Opfer tiefgefroren worden. Aber wenn es schon frühere Erpresserbriefe gab, wo waren die dann abgeblieben?

Möglich wäre auch, dass Olaf Springer der Erpresser war. Dann stellte sich allerdings die Frage, welche Rolle der Tote in der Truhe dabei spielte. Die Engel musste unbedingt die Umsätze der Weber checken. Sie mussten wissen, ob und wie viel sie gezahlt hatte, und vor allem wann.

Im Präsidium brachte er seine Fundstücke zur Spurensicherung, ehe er sein Büro betrat. Gernot saß schon an seinem Schreibtisch.

"Morgen."

"Moin. Kaffee?"

Fasziniert sah Sander zu, wie Gernot ihm einen Becher Kaffee einschenkte. Hagen wäre nie im Leben auf den Gedanken gekommen.

"Milch?"

"Nur ein bisschen Zucker. Danke." Sander nahm ihm den Becher ab. "Gibt's was Neues?"

"Nichts. Ich kann diesen Toten einfach nicht finden. Ich hab mich schon EU-weit mit den Kollegen in Verbindung gesetzt. Aus Deutschland scheint er nämlich nicht zu stammen."

"Hm. Und die Kleidung gibt auch keinen Aufschluss?"

"Heutzutage gibt's überall dieselben Klamottenketten. Und er trug leider nichts Maßgeschneidertes am Leib."

Sander berichtete von seinem Fund im Schließfach, was Gernot zu denselben Spekulationen führte, wie er sie bereits angestellt hatte.

"Fünfzehntausend Euro? Hübsches Sümmchen. Ist schneller verdient, als wenn man erst lange darauf warten muss, dass eine Hanfpflanze Ertrag abwirft."

"Du meinst, dass Springer unser Erpresser ist?"

Gernot hob die schmalen Schultern. "Keine Ahnung. Wir könnten ihn ja befragen."

"Ich denk, der ist weg?"

"Na ja, vielleicht sollte man nicht erst lange an der Vordertür klingeln und rufen: Polizei, machen Sie auf! "

Sander grinste. Sein neuer Kollege gefiel ihm immer besser. Er nahm die Füße vom Tisch. "Dann auf nach Elmshorn."

"Es geht mich ja nichts an, aber Mühle hat vorhin kurz reingeguckt und irgendwas von unserer Psychologin gemurmelt."

"Ach, die ist nachher auch noch da."

"Sander, lass es mich mal so sagen: Ich würde es bedauern, wenn unsere Zusammenarbeit gleich wieder beendet würde."

Sander stellte fest, dass er bei Gernots Worten gerührt war.

"Ich hab Mühle so verstanden, dass er dich im Auge hat."

Seufzend stellte Sander seinen leeren Kaffeebecher ab. "Ist in Ordnung. Hab ich verstanden. Ich geh jetzt zur Psychologin. Aber danach suchen wir den Springer auf."

Frau Dr. Sybille Berg hatte ihr Dienstzimmer im dritten Stock mit Blick auf die benachbarten Wohnhäuser. Die Tür zu ihrem Vorraum stand offen. Sander kannte ihr Büro bisher nur von kurzen Besuchen, wenn er Opfer oder Tatverdächtige abgeliefert hatte. Jetzt war er selbst dran. Ehe er an den Türrahmen klopfte, betrachtete er die hübsche Frau hinter dem Schreibtisch, die in ein intensives Aktenstudium vertieft zu sein schien. Ihre roten Locken hatte sie nachlässig am Hinterkopf zusammengebunden, einige Strähnen fielen ihr ins Gesicht. Ohne den Blick vom Papier zu nehmen, tastete sie nach ihrem Kaffeebecher. Ihre Finger fanden ihn zwar, warfen ihn aber um.

"Scheiße!" Frau Dr. Berg sprang auf, aber Sander hatte bereits ein Handtuch von der Halterung neben dem Waschbec

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