text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Flüchtige Spur Kriminalroman von Pflock, Gerda M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.12.2012
  • Verlag: Silberburg-Verlag
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Flüchtige Spur

In Gerda Maria Pflocks Tübingen-Krimi ermittelt ein weibliches Trio. Die frisch gegründete Detektei von Svenja Dachs kann sich über einen Mangel an Aufträgen nicht beklagen. Mit Hilfe von Freundin Karin und Mutter Elly beschattet sie untreue Ehemänner, spürt Wirtschaftsspionen nach und entlarvt Mobbing-Kollegen, doch die Suche nach dem verschwundenen Geschäftsmann Manfred Berger bleibt zunächst erfolglos. Erst im Lauf ihrer hartnäckigen Ermittlungen, die sie nach Genua, Südfrankreich und in die algerische Wüste führen, kommen die drei Frauen der Lösung näher. Unterwegs leistet auch Svenjas zehnjähriger Neffe Carlo als Übersetzer und Hilfsdetektiv wertvolle Dienste, bis er in den Hafenanlagen Marseilles beinahe skrupellosen Entführern in die Hände fällt. Schließlich, wieder zurück im beschaulichen Tübingen, als bereits alles klar zu sein scheint, geschieht ein grauenvoller Mord ... Gerda Maria Pflock, Jahrgang 1938, stammt aus Freiburg im Breisgau. Ihr Leben war jahrzehntelang bestimmt von Fernweh und Abenteuerlust, die sie nach Indien, ans Nördliche Eismeer und in die Sahara brachten. Nach Tübingen kam sie zum Geographie- und Italienisch-Studium, danach absolvierte sie eine Ausbildung zur Drehbuch-Autorin. Sie ist Redakteurin beim Freien Radio TÜ/RT und betreut die Literatur- und Kultursendung Caleidophon.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 06.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783842515383
    Verlag: Silberburg-Verlag
    Größe: 1011 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Flüchtige Spur

1

Alles begann an einem sonnigen Mainachmittag in Tübingen. Svenja Dachs klingelte stürmisch an der Tür der alten Villa im Schönblick. Karin kam um die Hausecke und rief: "Hier draußen bin ich!"

Svenja rannte sofort auf ihre Freundin zu und fiel ihr um den Hals. "Du glaubst nicht, was ich vorhabe! Und ich brauche dich dazu! Du willst doch auch wieder arbeiten?"

Karin war belustigt über den Ausbruch ihrer temperamentvollen Freundin. "Jetzt komm erst einmal mit in den Garten", sagte sie, konnte sich jedoch nicht bremsen, auf dem Weg dahin die ersten Fragen zu stellen. "Wieso brauchst du mich? Du weißt doch, dass Steffen nicht möchte, dass ich arbeiten gehe."

"Aber du willst das doch? Etwas Interessantes tun? Und wenn er es gar nicht merkt? Wenigstens nicht gleich?"

Karin war von der Begeisterung Svenjas schon fast mitgerissen, obwohl sie noch keine Ahnung hatte, wovon sie sprach. "Komm, setz dich hier zu mir auf die Hollywood-Schaukel und nimm dir etwas zu trinken." Und nach einer winzigen Pause, während sich Svenja Mangosaft einschenkte und dabei ihren Blick auf den Pool fixierte: "Also los, nun erzähl schon!"

Svenja brauchte keine Aufforderung, lebhaft loszusprudeln: "Also, ohne dich wird es nicht gehen. Du musst unbedingt dabei sein! Ich will mich nämlich selbständig machen. Da staunst du, was?"

"Ja, da staune ich wirklich. Aber ich werde nicht mitmachen können. Du weißt doch, dass ich Steffen noch nicht überzeugen konnte, dass ich etwas Nützliches und Befriedigendes machen möchte. Für ihn ist Arbeit nur Geld scheffeln, und er denkt, dass das hier – die Villa, der Pool, der Garten, die Autos – dass das alles sei." Karin sagte das ganz traurig. "Und er betont immer wieder, dass wir doch alles hätten."

"Toll ist das schon alles. Sogar sagenhaft. Aber du sagst doch selbst, dass du noch etwas anderes brauchst. Spannung und Leben! Ich habe schon einen Plan, wie er einfach in die Sache hineingezogen wird. Du wirst also nicht mit ihm streiten müssen." Svenja lächelte jetzt selbstzufrieden.

"Na ja, wenn du selbständig bist, lässt sich vielleicht schon etwas arrangieren", überlegte Karin. "Aber jetzt schieß erst mal los mit deinen Plänen!" Sie gab der Schaukel einen leichten Schubs und lehnte sich gespannt zurück.

"Ich will ein Detektivbüro gründen." Triumphierend sah Svenja ihre Freundin an.

"Wie? Sag das noch mal!", rief Karin ganz ungläubig. "Wie kommst du denn auf die Idee?"

"Es ist mir geradezu aufs Auge gedrückt worden. Und du kannst als Werbefachfrau nützlich sein und als ehemalige Redakteurinnen können wir doch beide ganz gut recherchieren."

"Also, Judo habe ich auch eine Weile betrieben. Aber so etwas habe ich mir eigentlich nicht vorgestellt."

"Eben! Grips brauchen wir und Phantasie. Und wir müssen doch nicht jeden Fall annehmen."

"Du denkst, das funktioniert? Wer hat es dir denn aufs Auge gedrückt? Irgendwie klingt es unsinnig und reizvoll!" Karin war schon ganz ungeduldig, was sie noch zu hören bekäme.

Svenja nahm einen Schluck Saft. "Du erinnerst dich doch an meine Bekannte Hanni Pullacher?"

"Die Fabrikantenwitwe mit den vielen Pudeln, die auf deiner Gartenparty betrunken war?"

"Und die

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen