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Fort Aldamo - Folge 033 Auf Gedeih und Verderb von Murphy, Bill (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.02.2017
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Fort Aldamo - Folge 033

'Ich werde nicht eher ruhen, bis ich den Teufel Blackfisch gestellt habe!' Das hat Master Sergeant Finnewacker geschworen, nachdem Sheriff Beero, sein alter Freund und Kriegskamerad, hinterhältig getötet wurde. Unerbittlich folgt er der Spur des Mörders durch die Arizonawildnis. Nichts kann den Master Sergeant in seinem wilden Zorn noch aufhalten. Auf Biegen und Brechen kämpft er sich den Weg durch die mörderische Apachenhölle frei. Da kreuzt eine verführerisch schöne Frau seinen Weg und verliebt sich in ihn. Er könnte den Himmel auf Erden haben - wäre da nicht die Fährte des Mörders...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 07.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732543175
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1173 kBytes
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Fort Aldamo - Folge 033

Finnewacker zügelte den Braunen und lächelte schlaff.

Die sechs Roten, die ihn von der Anhöhe im Westen aus eine ganze Zeit lang beobachtet hatten, brachten die Mustangs in Gang und kamen den steilen Hang heruntergeritten - direkt auf ihn zu. Er vermochte nicht zu erkennen, ob es Apachen waren. Er sah nur, dass es sich um Krieger handelte. Sie waren mit Gewehren bewaffnet. Mit Winchesters!

Ihre Gesichter waren ockergelb bemalt. Gleich würde er erfahren, was das zu bedeuten hatte. Gutes gewiss nicht. Jedenfalls schien es ihm besser, sich darauf vorzubereiten.

Sie ritten in Keilformation. Der Krieger an der Spitze hob die Hand, als sie noch zweihundert Yards von ihm entfernt waren.

"Du, howdy, Freund!", rief der Kerl.

Finnewacker grinste. "Amigo!", erwiderte er tönend.

Die Roten nahmen die Mustangs auf und ritten im Schritt.

"Die Tour wäre mir recht", brummte Finnewacker vor sich hin. "In Form bin ich schon. Aber nicht bei Laune."

Die Krieger hielten die Winchesters in den Fäusten, die Läufe jedoch gesenkt. Das änderte sich erst, als die Bagage heran war. Sie umringten ihn und rissen die Gewehre hoch.

Finnewacker senkte die Lider und musterte den Anführer. "Aha! Bei euch sieht Freundschaft also so aus. In Ordnung! Wie ihr es haben wollt, Amigos!" Das letzte Wort zerquetschte er förmlich zwischen den Zähnen.

Reglos waren die Gesichter. Es handelte sich um junge Kerle. Sie musterten den Master Sergeant mit ausdruckslosen Blicken.

"Du absteigen!", befahl der Anführer. Er zeigte auf Finnewacker und dann auf sich selbst, als er hinzufügte: "Pferd mein!"

Finnewacker wies mit dem Zeigefinger auf den Braunen. "Dieses Pferd dein?"

"Ja!" Der Rote nickte.

"Aha!", knirschte Finnewacker. "Ist doch lustig, was man manchmal so an Neuigkeiten erfährt, was? Dein Pferd!"

Der Krieger nickte. "Joijoi!"

"Joijoi! Aha!"

"Mein!", sagte der Rote gebieterisch.

"Nein, lieber Otto, das weiß ich aber anders", erwiderte Finnewacker poltrig.

"Du!" Wieder zeigte der Rote auf ihn und wies in den Sand. "Absteigen!"

"Ich absteigen?", fragte der Master Sergeant und zeigte auf den Boden. "Joijoi!"

Finnewacker nickte. "In Ordnung! Exerzier ich euch mal vor, wie ein Kavallerist vom Pferd steigt! Vorschriftsmäßig! Aber aufgepasst! Für euch mach ich das nicht zweimal, ihr schlitzohrigen Lumpen!"

Er schwang sich aus dem Sattel und zückte dabei den Revolver. Mit der Rechten. Mit der anderen Hand zog er den Karabiner unter der Satteltasche hervor. Blitzschnell ging das. Er hatte gerade mit einem Fuß den Boden berührt, als der schwere Dienstrevolver schon losdonnerte.

Auch die Krieger feuerten. Doch deren Geschosse peitschten über den leeren Sattel hinweg. Ein Roter, auf den Finnewacker gar nicht geschossen hatte, stürzte getroffen aus dem Deckensattel. Finnewacker feuerte in rasender Folge. Drei der Krieger lagen sterbend im Sand, als er das erste Mal danebenschoss. Doch schon die nächste Kugel fand wieder ihr Ziel. Sie traf den Anführer mitten zwischen die Augen, als dieser brüllend die Winchester durchhebelte.

Finnewacker ließ den leergeschossenen Revolver fallen, nahm den Karabiner in beide Fäuste und warf sich zu Boden. Er landete unter seinem Pferd. Die beiden letzten Krieger peitschten ihre Mustangs um den Braunen herum, damit sie Finnewacker wieder ins Schussfeld bekamen.

Er blieb auf dem Rücken liegen und feuerte unter seinem Pferd hindurch, zweimal schnell hintereinander. Aufschreiend stürzten die beiden Indianer in den Sand. Der eine wollte auf allen Vieren davonkriechen, sackte jedoch plötzlich zu Boden und rührte sich nicht mehr.

Die reiterlosen Mustangs scheuten vor dem großen Weißen, als dieser sich aufrichtete und um den Braunen herum zu den regungslosen Kriegern hinüberstapfte. Aufgeregt schnaubend wichen sie vor ihm zurück.

Finnewacker wedelte mit de

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