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G.F. Barner 15 - Western Fahr zur Hölle, Stewart von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2015
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 15 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Larry Stone schob die Hüttentür behutsam noch etwas weiter auf. Sein Pulsschlag erhöhte sich, und er hatte einen Moment Angst vor dem ersten Schritt ins Freie. Im nächsten Augenblick hörte Stone das Schnauben der Pferde im Außencorral der Stewart-Ranch ganz deutlich. Jemand war bei den Pferden! Und Stone war allein hier oben am Hat Mountain. Der Zureiter der Stewart-Ranch umklammerte sein Gewehr. Dann steckte er die Mündung der Waffe in seinen Hut und schob ihn um das Türfutter. Larry Stone wartete auf den Knall, der kommen musste, wenn draußen jemand lauerte und das Öffnen der Tür bemerkt hatte. Doch alles blieb ruhig. Stone zauderte noch einen Moment. Dann erst wagte er es. Er glitt aus der Tür und sank sofort zu Boden, obgleich der Zureiter jetzt aus dem Schlagschatten des Hüttendaches kroch, rührte sich immer noch nichts. Zum Teufel, wo sind sie?, überlegte Stone. Ich habe doch einen Mann gesehen, der sich am Corral zu schaffen machte. Wo sind die Burschen? Denken sie nicht an die Tür? Vor der Hüttenecke blieb Stone liegen. Wieder streckte er seinen Hut um die Ecke, doch es kam kein Warnschrei ..., es fiel kein Schuss! Sie mussten am hohen Corralzaun stecken. Das Gatter des Corrals, in dem achtzehn Pferde grasten, befand sich an der Westseite. Stone hatte es durch die vom Staub blinde Fensterscheibe der Hütte sehen können. Jetzt war er auf dem Weg zur Nordflanke des Corrals. Er brauchte nur noch an der Giebelwand der Hütte vorbei. Der Mond beschien die Hinterfront mit dem Fenster, und Stone dachte daran, dass Javeline Stewart gestern erst gesagt hatte, dass die das Fenster auch mal putzen könnten.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 03.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863776534
    Verlag: Kelter
    Serie: G.F. Barner Bd.15
    Größe: 792 kBytes
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G.F. Barner 15 - Western

Larry Stone schob die Hüttentür behutsam noch etwas weiter auf. Sein Pulsschlag erhöhte sich, und er hatte einen Moment Angst vor dem ersten Schritt ins Freie.

Im nächsten Augenblick hörte Stone das Schnauben der Pferde im Außencorral der Stewart-Ranch ganz deutlich. Jemand war bei den Pferden! Und Stone war allein hier oben am Hat Mountain.

Der Zureiter der Stewart-Ranch umklammerte sein Gewehr. Dann steckte er die Mündung der Waffe in seinen Hut und schob ihn um das Türfutter.

Larry Stone wartete auf den Knall, der kommen musste, wenn draußen jemand lauerte und das Öffnen der Tür bemerkt hatte.

Doch alles blieb ruhig.

Stone zauderte noch einen Moment. Dann erst wagte er es. Er glitt aus der Tür und sank sofort zu Boden, obgleich der Zureiter jetzt aus dem Schlagschatten des Hüttendaches kroch, rührte sich immer noch nichts.

Zum Teufel, wo sind sie?, überlegte Stone. Ich habe doch einen Mann gesehen, der sich am Corral zu schaffen machte. Wo sind die Burschen? Denken sie nicht an die Tür?

Vor der Hüttenecke blieb Stone liegen. Wieder streckte er seinen Hut um die Ecke, doch es kam kein Warnschrei ..., es fiel kein Schuss!

Sie mussten am hohen Corralzaun stecken. Das Gatter des Corrals, in dem achtzehn Pferde grasten, befand sich an der Westseite. Stone hatte es durch die vom Staub blinde Fensterscheibe der Hütte sehen können. Jetzt war er auf dem Weg zur Nordflanke des Corrals. Er brauchte nur noch an der Giebelwand der Hütte vorbei. Der Mond beschien die Hinterfront mit dem Fenster, und Stone dachte daran, dass Javeline Stewart gestern erst gesagt hatte, dass die das Fenster auch mal putzen könnten.

Larry Stone schluckte. Vor ihm endete der Schatten der Hütte. Das Mondlicht überflutete den vierzig Schritt breiten freien Raum zwischen Hütte und Corral.

Die Pferde bewegten sich unruhig. Wieder schnaubten einige, und der Blick des Zureiters huschte über den Corralpfosten zur Westflanke.

In der nächsten Sekunde fuhr Stone zusammen.

Am Zaun tauchte ein Pferd auf. Es war ausgerechnet Javeline Stewarts Grauschimmelstute, ein hochbeiniges, schnelles Tier. Das Pferd wanderte Schritt für Schritt aus dem Corral.

Und dann sah Larry Stone den Mann, der geduckt neben der Stute herging. Er hatte das Pferd zwischen sich und die Hütte gebracht, sodass Stone einen Augenblick nur die Beine des Pferdediebes sah. Dann aber tauchte über dem Rücken des ungesattelten Pferdes der Kopf auf.

Alle Teufel, der Kerl ist groß, dachte Stone erschrocken! Der Bursche muss mächtig lang sein, was? Warte Freund, wo hast du deinen Sattel, he? Du wirst die Stute doch nicht ohne Sattel reiten?

Der Mann band die Stute an. Danach verschwand er. Die anderen Pferde im Corral beruhigten sich. Ganz leise ertönte das dumpfe Klopfen, mit dem der erste Gatterbalken eingelegt wurde. Wieder sah Stone nur den Hut des Pferdediebes.

Er musste loskriechen, wenn er den Kerl erwischen wollte.

Larry Stone sah den Schatten plötzlich neben dem Pferd erscheinen. In dieser Sekunde begriff Stone, dass der Mann nur die eine Gatterstange eingelegt hatte. Der Bursche schien es höllisch eilig mit dem Verschwinden zu haben. Er tauchte gebückt neben dem Pferd auf und schleppte seinen Sattel mit.

Blitzschnell zog Stone die Waffe hoch, stemmte sich auf die Knie und schlug an. Dass dabei der Gewehrlauf ins Mondlicht geriet, entging Stone.

Aber nicht dem Pferdedieb.

Kaum hatte der Zureiter das Gewehr hoch, als der Mann einen heiseren Fluch ausstieß und herumfuhr. Der Sattel flog zu Boden, der Mann machte einen Satz nach vorn und tauchte unter die Stute.

Stone sah den dunklen Schatten des Pferdediebes unter dem Bauch des Pferdes, schwenkte sein Gewehr und zielte. Im gleichen Moment brüllte der Revolver des Diebes los.

Larry Stone, Zureiter und bester Broncobuster der Stewarts, sah nur einen Feuerball. Er drückte ab, doch seine Gewehr

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