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G.F. Barner 160 - Western In den Staub geschrieben von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2019
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 160 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Auto r wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers. Sergeant Bill O'Karp stützt beide Fäuste in die Hüften und sieht einen Augenblick zum Tor von Fort Smith. Es ist drückend heiß, aber O'Karp macht Hitze genausowenig wie Kälte. Er starrt auf die 20 Männer, die man wieder einfing. O'Karp soll sie zu Menschen erziehen. Damit meint der Colonel sicher Soldaten. Es sind alles Männer der dritten Massachusetts-Brigade. Sie haben nach Hause gewollt, sie hatten Geschäfte mit Negern gemacht, sie verschoben Waffen und Armeegerät, sie alle sind ausgerissen. O'Karp nennt man im Fort Smith nicht anders als 'den roten Teufel'. 20 Männer liegen auf den Bäuchen und atmen rasselnd dabei. 20 Männer sehen den stiernackigen und breitschultrigen O'Karp durch den rötlichen Staub breitbeinig und mit eingestemmten Fäusten stehen. 'Wer zuerst hier ist, ihr Hundesöhne, der kann aufhören!' schreit Bill O'Karp über den Platz. 'Los, strengt euch an, oder habt ihr Muskeln aus Baumwolle? Seid ihr bald hier?' 20 Männer kriechen. Vorn der schlanke und zähe Henry Hall, neben ihm der ehemalige Corporal Anthony Koons. 'Daß mir keiner schneller kriecht', sagt Koons rasselnd. 'Gray, verdammter Kriecher. Du wirst doch nicht...' Er ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie Torlans letzter Ritt, Sturm über Montana und ganz besonders Revolver-Jane. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie U. S. Marines und Dominique, beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 12.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740957292
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 481 kBytes
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G.F. Barner 160 - Western

Sergeant Bill O'Karp stützt beide Fäuste in die Hüften und sieht einen Augenblick zum Tor von Fort Smith.

Es ist drückend heiß, aber O'Karp macht Hitze genausowenig wie Kälte.

Er starrt auf die 20 Männer, die man wieder einfing. O'Karp soll sie zu Menschen erziehen. Damit meint der Colonel sicher Soldaten.

Es sind alles Männer der dritten Massachusetts-Brigade. Sie haben nach Hause gewollt, sie hatten Geschäfte mit Negern gemacht, sie verschoben Waffen und Armeegerät, sie alle sind ausgerissen. O'Karp nennt man im Fort Smith nicht anders als "den roten Teufel".

20 Männer liegen auf den Bäuchen und atmen rasselnd dabei. 20 Männer sehen den stiernackigen und breitschultrigen O'Karp durch den rötlichen Staub breitbeinig und mit eingestemmten Fäusten stehen.

"Wer zuerst hier ist, ihr Hundesöhne, der kann aufhören!" schreit Bill O'Karp über den Platz. "Los, strengt euch an, oder habt ihr Muskeln aus Baumwolle? Seid ihr bald hier?"

20 Männer kriechen. Vorn der schlanke und zähe Henry Hall, neben ihm der ehemalige Corporal Anthony Koons.

"Daß mir keiner schneller kriecht", sagt Koons rasselnd. "Gray, verdammter Kriecher. Du wirst doch nicht..."

William Gray sieht nur roten Staub und hört die brüllende Stimme des gefürchteten Sergeant.

"Der verdammte Kriecher", zischt der ehemalige Sergeant Hanchett. "Er will sich eine Nummer bei diesem Leuteschinder machen."

Koons kriecht schneller, die anderen wirbeln den Staub auf. O'Karp sieht zwar Crays Hände und seinen Oberkörper, aber die Beine sind vom Staub verhüllt. Koons hat Crays Beine erwischt und hält sie fest.

Cray fällt auf die Brust und kann nicht mehr. Koons hält ihn fest und sagt neben ihm wild: "Mach das noch mal, dann erlebst du was, gegen das diese Schinderei ein Sonntagsausflug ist. Du Feigling, willst dich Liebkind bei diesem Iren machen, was?"

Er spuckt den Staub aus, und die anderen kriechen vorbei. Koons läßt die Beine los und kriecht nun neben Cray im Staub weiter.

O'Karp betrachtet grinsend die heranrobbenden Männer.

Dann verfinstert sich sein Gesicht, die kriechen alle in einer Linie.

Er stößt eine Reihe von Flüchen aus und brüllt laut: "Halt, der ganze Haufen! Ihr denkt, ihr könnt mich fertigmachen? Ich werde euch zeigen, wer wen fertigmachen kann. Achtung!"

Der ganze Haufen kommt hoch, einige taumeln, dann stehen sie. Nur Cray liegt hinter den anderen und sagt lallend: "Ich kann nicht mehr, ich kann nicht..."

"Achtung, sagte ich", brüllt O'Karp wild. "Wer redet noch? Wer schreit so, daß ich es hören kann? Sind wir auf einer Versammlung oder bei einer Armee? Ist dies hier ein Strafzug oder Sonntagsschule? Wer hat geredet?"

"Du bist ja wirklich fertig, Mensch", sagt Tony Koons verwundert zu William Gray. "Steh auf, Mensch, steh auf."

Er reißt ihn hoch und stellt ihn hin.

Gray schwankt wie betrunken, aber er bemüht sich, die Hände an die Hosennaht zu nehmen. Koons steht hinter ihm und hält ihn mit der rechten Hand.

"Ich scheuche euch, daß euch vierzehn Tage die Luft fehlt!" brüllt

O'Karp und geht um die Männer langsam herum. "Wird sich der Kerl bald melden, der da eben noch geredet hat? Ihr denkt, ihr braucht nix zu sagen? Paßt mal auf, was der liebe

O'Karp für euch hat? Gleich werdet ihr die Hölle von innen sehen. Dies war erst ein Spielchen, aber wenn ihr nicht wollt - meldet sich der Bursche bald?"

"Kannst du stehen?" fragt Koons.

"Weiß ich nicht, muß mich melden. Und dann bringt er mich um, der Schinder."

"Na, Kleiner", sagte Koons. "Er wird dich schon..."

O'Karp bleibt stehen und sieht

Koons. Es ist seltsam, aber sie mögen sich beide nicht, sie haben sich nie gemocht. Vielleicht, weil Koons alles aushalten kann, und sich O'Karp an ihm die Zähne ausbeißt.

Koons sieht auf den schwächlichen Gray, auf das Muttersöhnchen, wie sie Gray alle nennen. Er weiß, da

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