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G.F. Barner 18 - Western In der Hölle der Einsamkeit von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 18 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Hinter der Kutsche wirbelt eine lange rötlichgelbe Staubwolke auf, aus der Torgers Stute mit aufgelegtem Sattel und hochgerecktem Hals auftaucht. Torger blickt aus dem Seitenfenster der Tür und schiebt dann die schwere Eisenplatte hoch. Diese Eisenplatten sind gerade so hoch, daß ein Mann hinter ihnen geduckt knien kann. Jetzt kann Torger die Tür öffnen. Er zieht sich hoch, sieht über sich Jim Stokes' staubiges Gesicht und kommt nach einem Schwung auf den Bock. 'Verdammt ruhig, was?' fragt Stokes. 'Clay, ist es so, daß vor jedem Sturm Ruhe herrscht?' Er grinst danach. Der Staub auf sei nem Gesicht platzt auf. Dann rückt er und läßt einen Platz für Torger frei, der sich hinsetzt und nach hinten blickt. 'Ich rieche nichts', erwidert Gristy an Torgers Stelle. 'Wenn sich eine verdammte Rothaut auf zehn Meilen heranwagt, wird meine Nase sie riechen. Es ist prächtig einsam hier, einsam wie in der Hölle, in die drei Mann unbedingt wollen. Marshal, nun sage mir, ob wir heute noch lange fahren oder an der nächsten Station halten?' 'Wir halten, wechseln die Pferde und fahren weiter.' 'Das habe ich mir gedacht', brummt Stokes. 'Wenn man die Nacht durchgefahren ist, warum soll man nicht den ganzen nächsten Tag auch noch fahren? Ob jemand uns für so verrückt hält, vierundzwanzig Stunden die Kutsche laufen zu lassen, Torger?' 'Kaum. Gerade darin liegt jedoch unsere Chance. Na, jetzt haben wir noch vierzig Meilen, dann wird die Strecke menschenleer. Bis jetzt sind uns nur zwei Wagen und einmal Reiter begegnet. Trotzdem ist diese Strecke kein guter Platz für einen Überfall.' 'Du meinst, wir sind zu nahe an der Zivilisation?'

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 24.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863776718
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Serie: G.F. Barner Bd.18
    Größe: 908 kBytes
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G.F. Barner 18 - Western

Hinter der Kutsche wirbelt eine lange rötlichgelbe Staubwolke auf, aus der Torgers Stute mit aufgelegtem Sattel und hochgerecktem Hals auftaucht.

Torger blickt aus dem Seitenfenster der Tür und schiebt dann die schwere Eisenplatte hoch. Diese Eisenplatten sind gerade so hoch, daß ein Mann hinter ihnen geduckt knien kann. Jetzt kann Torger die Tür öffnen. Er zieht sich hoch, sieht über sich Jim Stokes' staubiges Gesicht und kommt nach einem Schwung auf den Bock.

"Verdammt ruhig, was?" fragt Stokes. "Clay, ist es so, daß vor jedem Sturm Ruhe herrscht?"

Er grinst danach. Der Staub auf sei nem Gesicht platzt auf. Dann rückt er und läßt einen Platz für Torger frei, der sich hinsetzt und nach hinten blickt.

"Ich rieche nichts", erwidert Gristy an Torgers Stelle. "Wenn sich eine verdammte Rothaut auf zehn Meilen heranwagt, wird meine Nase sie riechen. Es ist prächtig einsam hier, einsam wie in der Hölle, in die drei Mann unbedingt wollen. Marshal, nun sage mir, ob wir heute noch lange fahren oder an der nächsten Station halten?"

"Wir halten, wechseln die Pferde und fahren weiter."

"Das habe ich mir gedacht", brummt Stokes. "Wenn man die Nacht durchgefahren ist, warum soll man nicht den ganzen nächsten Tag auch noch fahren? Ob jemand uns für so verrückt hält, vierundzwanzig Stunden die Kutsche laufen zu lassen, Torger?"

"Kaum. Gerade darin liegt jedoch unsere Chance. Na, jetzt haben wir noch vierzig Meilen, dann wird die Strecke menschenleer. Bis jetzt sind uns nur zwei Wagen und einmal Reiter begegnet. Trotzdem ist diese Strecke kein guter Platz für einen Überfall."

"Du meinst, wir sind zu nahe an der Zivilisation?"

"Ja."

"Ich würde es gerade hier versuchen."

"Und das Risiko eingehen, gesehen zu werden?"

"Nun ja, vielleicht doch nicht. Dies ist ein Spiel, in dem wir eine Karte halten und die anderen vier. Ich möchte wissen, was mich reizt, ein verlorenes Spiel fortzusetzen?"

Nat Gristy schüttelt sich und blickt nach rechts und links. Das Gelände hier ist jedoch zu offen, als daß sich jemand ungesehen nähern könnte.

Dann stemmt Gristy seine schweren Stiefel gegen das Vorderteil des Bockes und die Eisenplatte, die hier auch angebracht ist. Die Platte wird von zwei schweren Bolzen gehalten. Eine Arbeit, die Gristy sieben Stunden beschäftigt hat, ehe die Kutsche zu seiner Zufriedenheit ausstaffiert war. Werfen sich die beiden Fahrer hinter diese Platte, so haben sie durch zwei Sandsäcke, die rechts und links seitlich des Bockes liegen, genug Schutz. Aber ein Überfall kommt meist überraschend. Und es ist die Frage, ob sie es dann schaffen können, sich hinzuwerfen.

"Das, was andere Fahrer auch reizen würde, Nat", erwidert Clay ruhig. "Es besser zu machen als andere, durchzukommen und die Kiste abzuliefern."

"Die verdammte Kiste!" flucht Stokes. "Man kommt sich vor wie auf einem Pulverfaß, an dem eine brennende Zündschnur baumelt. Ich könnte jetzt friedlich in der Station spazierengehen und Pferde zählen. Statt dessen zähle ich Hügel und frage mich, was hinter jedem stecken kann. Erst wenn ich vorbei bin, weiß ich, daß nichts dahinter gewesen ist. Das ist ein aufreibendes Spiel, Clay."

"Nicht für Clay, der macht sich nichts daraus", murmelt Gristy und stellt sein Gewehr neben das rechte Knie. "Er weiß, er wird eines Tages friedlich in einem Bett sterben. Es ist gut, wenn man das vorher weiß. Meinst du nicht, Clay?"

"Diese Sage ist so alt wie verlogen, Nat."

"Hör auf, ich war dabei, als der Verdammte Medizinmann seinen Zauber machte und es sagte", gibt Gristy zurück. "Du hättest es erleben sollen, Stokes. Ein Tam-Tam, wie ich noch keins erlebt habe, solange ich fahre, reite oder einem Roten unter den Schopf gesehen habe."

"War das, als du bei der Armee warst, Clay?" fragt Stokes.

"Genau!" sagt Gristy lächelnd. "Das war an dem Tag, an dem ich meine Haare zu zählen begann. Es ist sechs

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