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G.F. Barner 28 - Western Höllenfahrt nach Oroville von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.06.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 28 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Sechs Männer. Alle liegen still, blicken auf Warson und Ray. Warson hat Ray nie leiden können, weil der ein hundsgemeiner Dieb ist. Er bekommt es sogar fertig, seine eigenen Partner zu bestehlen. 'Verdammter Narr!' knurrt Warson, wütend darüber, daß sein Plan beinahe an Rays Leichtsinn zerbrochen wäre. 'Wenn ich sage, daß keiner über den Graben zu sehen hat, dann richtet euch gefälligst danach! Mann, elftausend Dollar stehen auf dem Spiel etwas mehr sogar. Und sollte ich sie durch dich verlieren, dann kannst du dein Testament machen, Mister! Yates, paß auf!' Yates ist der Mann mit den besten Augen. Sie sagen von ihm, daß er sogar nachts wie eine Katze sehen kann und am Tage die Augen eines Adlers hätte. Yates gehorcht sofort. Sie kennen alle Warsons Unberechenbarkeit, wenn der wütend wird. Also fügen sie sich. Als Yates vorankriecht und sich behutsam auf die einzelnen Büsche zuschiebt, hört er die Beilhiebe wieder. Yates hat den Mann, der dort Holz spaltet, bereits vor einer Stunde gesehen. Nun ist er ihm so nahe, daß er ihn mit einem Steinwurf erreichen könnte.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863777487
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Serie: G.F. Barner Bd.28
    Größe: 627 kBytes
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G.F. Barner 28 - Western

Sechs Männer. Alle liegen still, blicken auf Warson und Ray. Warson hat Ray nie leiden können, weil der ein hundsgemeiner Dieb ist. Er bekommt es sogar fertig, seine eigenen Partner zu bestehlen.

"Verdammter Narr!" knurrt Warson, wütend darüber, daß sein Plan beinahe an Rays Leichtsinn zerbrochen wäre.

"Wenn ich sage, daß keiner über den Graben zu sehen hat, dann richtet euch gefälligst danach! Mann, elftausend Dollar stehen auf dem Spiel etwas mehr sogar. Und sollte ich sie durch dich verlieren, dann kannst du dein Testament machen, Mister! Yates, paß auf!"

Yates ist der Mann mit den besten Augen. Sie sagen von ihm, daß er sogar nachts wie eine Katze sehen kann und am Tage die Augen eines Adlers hätte.

Yates gehorcht sofort. Sie kennen alle Warsons Unberechenbarkeit, wenn der wütend wird. Also fügen sie sich.

Als Yates vorankriecht und sich behutsam auf die einzelnen Büsche zuschiebt, hört er die Beilhiebe wieder.

Yates hat den Mann, der dort Holz spaltet, bereits vor einer Stunde gesehen. Nun ist er ihm so nahe, daß er ihn mit einem Steinwurf erreichen könnte.

Dreckgraben, denkt Yates. Abscheulicher Gestank. Warum sie auch für ihre Jauchegrube diesen alten Bacharm nehmen mußten, die Affen. Das stinkt fürchterlich.

Je näher Yates den Büschen kommt, desto lauter wird das Geräusch. Der Mann pfeift sogar beim Holzhacken.

"Pfeif nur", zischelt Yates. "Dir vergeht das Flöten gleich, Mister. Du bist der erste Mann, den wir schnappen. Und die anderen kommen nach."

Yates erreicht den Busch, lugt durch die Zweige und sieht den Mann, der hinter dem Stall am Hauklotz steht. Vom Haus her und dem Corral kann man den Holzhacker nicht ausmachen.

Sofort rutscht Yates zurück und winkt den anderen.

"Alles glatt", flüstert Warson. "Kann er uns auch nicht bemerken?"

"Kein Stück, wenn er nicht auf uns zukommt", erwidert Yates. "Los, weiter."

Er kriecht noch zehn Yards. Dann hat er den Schuppen vor sich, der ihn gegen den Holzhacker deckt. Vorsichtig steht er auf.

Ein Blick genügt. Er zögert nicht, sondern stürmt sofort in langen Sprüngen auf die Rückfront des Schuppens zu. Sieben, acht Sätze, dann ist Yates direkt an den Gebäuden der Poststation und sieht sich um. Er sichert nun und winkt, sieht die anderen kommen. Es läuft alles wie am Schnürchen.

Kaltblütig taucht einer der Banditen nach dem anderen aus dem Graben und huscht zu Yates.

"Vorwärts", zischelt Warson. "Yates, sieh mal nach, was er macht."

Im gleichen Augenblick klappert es hinter Yates. Carter, der verdammte Narr, denkt Yates wütend und sieht sich blitzschnell um. Wieder mal dieser Carter. Das ist ein Trottel, wie er im Buch steht. Nichts kann der Kerl. Hat der ein Glück, daß wir dem Holzhacker so nahe sind, sonst würde ihm Warson das Fell gerben.

Warson stiert Carter aus glimmenden Augen an und schüttelt drohend die Faust. Sofort senkt Carter das Gewehr, mit dem er gegen einen Stein gestoßen ist. Der Mann hat nichts gehört, denn er spaltet munter weiter.

Yates kriecht bis an die Schuppenecke. Stall und Schuppen bilden einen rechten Winkel. An der Frontseite des Schuppens ist die Tür. Durch die hat der Mann vorhin einen Korb Scheite getragen. Und sicher bringt er auch nun das gespaltene Holz hinein.

Yates lugt um die Ecke. Er macht es blitzschnell und in geduckter Haltung.

Der Mann, etwa 40 Jahre alt, ist keine fünf Yards vor ihm und wendet ihm den Rücken zu. Der Mister hat die Ärmel aufgekrempelt.

Prächtig, denkt Yates. Wenn der den Korb voll hat und ihn in den Schuppen bringt, dann haben wir ihn.

In dem Augenblick, als er sich zurückzieht und Warson ihn fragend ansieht, zucken sie alle zusammen. Durch die Stille der anbrechenden Dämmerung dringt die Stimme einer Frau: "Will, das Essen ist fertig! Es steht schon auf dem Tisch. Kommst du?"

"Gleich, nur noch zwei Klötze spalten", ruft der Mann zurüc

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