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G.F. Barner 30 - Western Sehnsucht nach dem Galgen von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 30 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. In den dunklen Augen Mike Batlins spiegeln sich die Flaschen des Regals vom 'Santa Rita Saloon' wider. Mikes schaufelartige Hände packen Jessup, den Waiter des Saloons, an den Rockaufschlägen und ziehen den Mann mit einem Ruck quer über die Tischplatte. Dabei kippt die leere Flasche um und landet klirrend auf dem Fußboden. Nick Batlin, der zweitälteste Bruder, kichert leise. Sammy Batlin, der jüngere Bruder, grinst amüsiert. 'Soso', faucht Mike, 'habe ich recht gehört, mein lieber Freund? Wir bekommen keinen Schluck Brandy mehr?' Bei diesem 'lieben Freund' dreht sich Jessup der Magen um. 'Kchrzz!', macht der Waiter, der unter dem harten Griff kaum Luft bekommt. 'Harrr ..., hat der Boss gesagt.' 'Ach, wirklich?', fragt Mike Batlin verwundert und sieht verblüfft seine Brüder an. 'Und du hast dich nicht verhört?' 'No ... Nein!', keucht Jessup. 'Mr Batlin, er hat gesagt, Sie und Ihre Brüder hätten genug.' Nick Batlin hat sein Gekicher eingestellt. Er angelt sich eine der vier ausgetrunkenen Flaschen vom Boden. 'Genug - well!', zischelt Nick und schlägt mit der Flasche einmal kurz zu. Stanley Jessup sieht ein Feuerwerk und rutscht zu Boden, als Mike ihn loslässt und brummt: 'Nick, setz ihn auf den Stuhl!' Nick erhebt sich und wuchtet zusammen mit Little-Sammy den Waiter hoch, sie pressen ihn auf die Sitzfläche, verschränken Jessups Arme auf der Tischplatte und legen seinen Kopf darauf. Der gefährlich schwankende Sammy lacht krächzend. 'Fang dich, du Hohlkopf!', fährt Mike ihn wütend an. 'Geh hinaus und knall die Tür hinter dir zu! Verstanden? Du bleibst draußen.' 'Ja, Bruder.' G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 16.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863777500
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Serie: G.F. Barner . 30
    Größe: 705 kBytes
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G.F. Barner 30 - Western

In den dunklen Augen Mike Batlins spiegeln sich die Flaschen des Regals vom "Santa Rita Saloon" wider. Mikes schaufelartige Hände packen Jessup, den Waiter des Saloons, an den Rockaufschlägen und ziehen den Mann mit einem Ruck quer über die Tischplatte. Dabei kippt die leere Flasche um und landet klirrend auf dem Fußboden.

Nick Batlin, der zweitälteste Bruder, kichert leise.

Sammy Batlin, der jüngere Bruder, grinst amüsiert.

"Soso", faucht Mike, "habe ich recht gehört, mein lieber Freund? Wir bekommen keinen Schluck Brandy mehr?"

Bei diesem "lieben Freund" dreht sich Jessup der Magen um.

"Kchrzz!", macht der Waiter, der unter dem harten Griff kaum Luft bekommt. "Harrr ..., hat der Boss gesagt."

"Ach, wirklich?", fragt Mike Batlin verwundert und sieht verblüfft seine Brüder an. "Und du hast dich nicht verhört?"

"No ... Nein!", keucht Jessup. "Mr Batlin, er hat gesagt, Sie und Ihre Brüder hätten genug."

Nick Batlin hat sein Gekicher eingestellt. Er angelt sich eine der vier ausgetrunkenen Flaschen vom Boden.

"Genug - well!", zischelt Nick und schlägt mit der Flasche einmal kurz zu.

Stanley Jessup sieht ein Feuerwerk und rutscht zu Boden, als Mike ihn loslässt und brummt: "Nick, setz ihn auf den Stuhl!"

Nick erhebt sich und wuchtet zusammen mit Little-Sammy den Waiter hoch, sie pressen ihn auf die Sitzfläche, verschränken Jessups Arme auf der Tischplatte und legen seinen Kopf darauf. Der gefährlich schwankende Sammy lacht krächzend.

"Fang dich, du Hohlkopf!", fährt Mike ihn wütend an. "Geh hinaus und knall die Tür hinter dir zu! Verstanden? Du bleibst draußen."

"Ja, Bruder."

Das ist alles, was der kleine Sam Batlin noch zu sagen wagt. Er gehorcht immer, denn macht er es nicht, bekommt er von Mike einen Tritt, das ist sicher. Wer die Bekanntschaft der Batlins gemacht hat, weicht ihnen von da an in großem Bogen aus. Obwohl die Batlins in Arizona leben, sind sie und ihre rauen Taten auch in New Mexico bekannt. Betreten sie einen Saloon, kann man wetten, dass er sich in zwei Minuten geleert hat. Allein ihr Erscheinen reicht aus, um eine ganze Stadt in Angst und Schrecken zu versetzen.

Diese drei wilden Burschen sind am frühen Nachmittag nach Santa Rita gekommen. Der Saloon ist seitdem leer. Auf der Straße zeigt sich kaum jemand.

"He, Nicky", zischelt Mike jetzt, "komm mit."

Nick folgt seinem großen Bruder wie ein kleiner Hund. Mike geht zum Tresen und duckt sich. Auch Nicky geht in die Knie. Im gleichen Augenblick wirft Sam die Saloontür donnernd ins Schloss.

"Was hast du vor?", fragt Nicky leise.

"Das wirst du gleich sehen", erwidert Mike gedämpft.

Nick fragt sich, was das zu bedeuten hat. Er wartet eine Minute und sieht seinen großen Teufelsbruder verstört an, als es irgendwo hinter dem Tresen leise kratzt. Eine Tür knarrt. Jemand atmet kaum drei Schritt vor ihnen schwer und erregt. In Mikes Augen taucht ein böses Funkeln auf, als die erste Diele knackt.

Er ist wirklich gerissen, mein großer Bruder, denkt Nicky. Alle Teufel, auf die Idee wäre ich nie gekommen.

Und in diesem Augenblick stößt Jablonski, der Pächter des Saloons, hinter dem Tresen entsetzt hervor: "Gott der Gerechte, diese Satansbrut hat ihn erschlagen!"

Da hastet Jablonski mit seinen krummen Beinen auf den "eingeschlafenen" Waiter zu: "Jessup, Gott der Gerechte, was haben sie mit dir gemacht? He, Mann, was ha..."

Und mehr sagt Jablonski nicht. Der Mann hört das Knacken der Dielen hinter sich. Er hat vom Tresen aus durch das eine Saloonfenster Sam Batlin gesehen. Und danach hat Jablonski geglaubt, alle Batlins wären aus dem Saloon gegangen.

Wie von der Tarantel gebissen fährt Jablonski herum, sieht die beiden Batlins - und verfärbt sich, weicht in panischer Furcht an die Wand zurück.

"Satansbrut?", fragt Mike Batlin giftig. Er kommt auf ihn zu und stiert ihn drohend an. "Hast d

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