text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

G.F. Barner 33 - Western Dreitausend Rinder nach Abilene von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.07.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

G.F. Barner 33 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Humphrey Cook blickt aus dem Fenster auf die Straße. Dort stehen vier Pferde. Ein Mann sitzt neben ihnen am Rand des Gehsteiges. Es ist ein Mann, der Cooks Aufmerksamkeit fesselt. Dieser Bursche sieht aus wie ein Indianer. Er trägt sein glattes schwarzes Haar lang und hat keinen Hut. Seine Hose ist aus Leder, sein Hemd ebenfalls. Er sitzt reglos dort, gleicht aufs Haar einem richtigen Indianer. Nur seine Hautfarbe ist zu hell. Ein Mischling, denkt Cook. Er gehört zu Joe Marlin wie ein Schatten. Hinter Cook raschelt es, dann weht der Geruch des Tabaks zu Cook hin. Der Mann muß nun bald mit dem Lesen fertig sein. Und er ist es. 'Mr. Cook...' 'Für dich war ich immer Humphrey, schließlich bin ich dein Patenonkel, Joe.' 'Entschuldige, Humphrey', sagt Joe Marlin leise. 'Kennst du den Brief?' 'Ja, Joe.' 'Und stimmt das alles, was Jeff mein Bruder hier geschrieben hat, stimmt das aufs Wort?' Die Wahrheit, denkt Cook, nichts als die Wahrheit. 'Ja, Joe, es ist eher zuwenig als zuviel. Tut mir leid, aber es war Jeffreys Sache, er mußte es dir schreiben, nicht ich oder sonst jemand. Ich dachte, du würdest eher kommen.' 'Es wäre in jedem Fall zu spät gewesen.' Joe Marlins Stimme klingt ganz ruhig. 'Er war also zu stolz', sagt Joe. 'Er, der immer alles besser wußte, der große Bruder, wenn er auch nur zwei Jahre älter war als ich. Ja, er konnte das nie zugeben. Als ich kurz nach dem Krieg hier war, da schien alles in Ordnung zu sein. Aber nichts war in Ordnung. Er hat sich verstellt und diese Frau auch. Nun gut, ich bin kein Richter, ich werde das tun, was ich tun muß, weil ich ein Marlin bin. Humphrey, sie läßt also die Rinder zusammentreiben - alle?'

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 07.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959790284
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 632 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

G.F. Barner 33 - Western

Humphrey Cook blickt aus dem Fenster auf die Straße. Dort stehen vier Pferde. Ein Mann sitzt neben ihnen am Rand des Gehsteiges. Es ist ein Mann, der Cooks Aufmerksamkeit fesselt. Dieser Bursche sieht aus wie ein Indianer. Er trägt sein glattes schwarzes Haar lang und hat keinen Hut. Seine Hose ist aus Leder, sein Hemd ebenfalls. Er sitzt reglos dort, gleicht aufs Haar einem richtigen Indianer. Nur seine Hautfarbe ist zu hell. Ein Mischling, denkt Cook. Er gehört zu Joe Marlin wie ein Schatten.
Hinter Cook raschelt es, dann weht der Geruch des Tabaks zu Cook hin. Der Mann muß nun bald mit dem Lesen fertig sein. Und er ist es. "Mr. Cook..." "Für dich war ich immer Humphrey, schließlich bin ich dein Patenonkel, Joe." "Entschuldige, Humphrey", sagt Joe Marlin leise. "Kennst du den Brief?" "Ja, Joe." "Und stimmt das alles, was Jeff mein Bruder hier geschrieben hat, stimmt das aufs Wort?" Die Wahrheit, denkt Cook, nichts als die Wahrheit. "Ja, Joe, es ist eher zuwenig als zuviel. Tut mir leid, aber es war Jeffreys Sache, er mußte es dir schreiben, nicht ich oder sonst jemand. Ich dachte, du würdest eher kommen." "Es wäre in jedem Fall zu spät gewesen." Joe Marlins Stimme klingt ganz ruhig. "Er war also zu stolz", sagt Joe. "Er, der immer alles besser wußte, der große Bruder, wenn er auch nur zwei Jahre älter war als ich. Ja, er konnte das nie zugeben. Als ich kurz nach dem Krieg hier war, da schien alles in Ordnung zu sein. Aber nichts war in Ordnung. Er hat sich verstellt und diese Frau auch. Nun gut, ich bin kein Richter, ich werde das tun, was ich tun muß, weil ich ein Marlin bin. Humphrey, sie läßt also die Rinder zusammentreiben - alle?" "Alle", gibt Cook zurück. "Ich habe meine Verbindungen, ich weiß, was sie ausgegeben hat in den zweieinhalb Jahren. Wenn sie die Rinder nicht verkauft, dann hat sie kein Geld mehr. Sie hat bei der Bank schon vor Jeffreys Tod etwa tausend Dollar Schulden gemacht. Singer, der Bankdirektor, hat es Jeff nicht gesagt, weil er ihn nicht noch unglücklicher machen wollte. Es gibt nur noch eine Chance für sie: Sie verkauft die Rinder, sie muß sie dazu aber nach Norden treiben lassen. Du kennst Davids?" "Ja", antwortete Joe Marlin kühl. "Er ist ein Freund der Creeds, ein rauher Bursche, der Rinder wie Pferde treibt, hörte ich. Nun gut, sie wird kein Rind nach Norden treiben lassen. Weiß sie von dem Testament?" "Sie hat keine Ahnung, sie hält sich für die Alleinerbin. In eurem Geldschrank lag ein altes Testament, das Jeffrey noch im Krieg machte. Von dem neuen weiß sie nichts. Du mußt nur schnell handeln, sonst verjubelt sie alles, was nicht angenagelt ist auf der Ranch. Du hast es gelesen, Jeff wollte es so, sie soll es erfahren, wenn sie schon glaubt, reich zu sein. Es ist überall bekannt, daß sie mit Creeds zusammen einen Viehhandel anfangen will. Die Ranch will sie verkaufen." "Vaters Lebenswerk? Niemals!" sagt Joe und steht jetzt auf. "Ich habe kein Dutzend Reiter im Sattel wie Jeffrey vorher. Bei Pferden kommt man mit vier Mann aus, Humphrey. Der beste der Männer sitzt vor dem Haus." Der beste Mann, denkt Cook und wendet sich um, als Joe Marlin auf ihn zukommt. Er blickt Marlin prüfend an. Der Mann ist breitschultrig, groß, hat helles Haar, das recht lang und wellig ist. Joes Gesicht ist kantig, verrät Energie und Härte. Die blaugrauen Augen haben einen eisigen Glanz, um den schmallippigen Mund liegt ein harter Zug. Dies ist ein Mann, der unbeirrbar seinen Weg macht, das sieht man auf den ersten Blick. Joe Marlin trägt einen Revolver an seiner linken Seite, dessen Kolben weit nach außen ragt. Seine Kleidung besteht aus einer groben Cordhose, einem dunkelroten Hemd, einer rostbraunen Weste und einem breitrandigen Hut. Marlin überragt Humphrey Cook um einen g

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen