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G.F. Barner 34 - Western Goldener Tod von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2015
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 34 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Als 'Duke' Elling nach Midland kommt, stellt er zuerst sein Pferd ein. Duke Elling heißt deshalb 'Duke', also 'Herzog', weil er wie ein solcher auftritt. Sein Hemd ist stets gebügelt und seine verschiedenen Halstücher haben alle den leichten Schwung eines Gentlemans. Duke trägt außerdem zwei Colts des Baumusters 52. Duke verläßt den Stall. Seinen Karabiner hat er am Sattel stecken gelassen. Er geht langsam aus dem Holztor und blickt über die Straße. Die Main Street hat vielleicht zwanzig Saloons und Spielhallen mit Amüsierbetrieb. Genau ihm gegenüber ist das Llano Estacado-Hotel, auf dessen Vorbau ein Schild unter der Laterne angehängt worden ist. Nur eine Woche. Delia Hamilton mit ihrem Six-Days-Ballett. Die größte Schau, die diese Stadt jemals gesehen! Und darunter, auf das satte Schwarz des Schildes, hat jemand noch eine Zeile geschrieben. Heute letzter Tag. Wenn du es noch nicht gesehen hast, kennst du nichts von der Welt. Der Mann neben dem Tor lächelt irgendwie verbittert. Er schiebt den schwarzen und flachkronigen Stetson leicht nach hinten und rollt sich eine Zigarette. Duke Elling sieht prüfend an sich hinunter, ehe er das Streichholz fallen läßt. Er raucht, und seine Gedanken wandern zurück. Sie kreisen um Delia Hamilton und Fort Duncan am Rio Grande. Das alles trifft ihn wieder, und sicher hätte er nicht angehalten, wenn er nicht schon vorher den Namen auf dem Plakat und die beiden Wagen entdeckt hätte. Diese Wagen kennt er, denn mit ihnen zieht Delia Hamilton durch das Land und mit ihr die sechs Girls starke Tanzgruppe. Fort Duncan, denkt Duke.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 14.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959790291
    Verlag: Kelter
    Größe: 766 kBytes
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G.F. Barner 34 - Western

Als "Duke" Elling nach Midland kommt, stellt er zuerst sein Pferd ein. Duke Elling heißt deshalb "Duke", also "Herzog", weil er wie ein solcher auftritt. Sein Hemd ist stets gebügelt und seine verschiedenen Halstücher haben alle den leichten Schwung eines Gentlemans. Duke trägt außerdem zwei Colts des Baumusters 52. Duke verläßt den Stall. Seinen Karabiner hat er am Sattel stecken gelassen. Er geht langsam aus dem Holztor und blickt über die Straße. Die Main Street hat vielleicht zwanzig Saloons und Spielhallen mit Amüsierbetrieb. Genau ihm gegenüber ist das Llano Estacado-Hotel, auf dessen Vorbau ein Schild unter der Laterne angehängt worden ist. Nur eine Woche. Delia Hamilton mit ihrem Six-Days-Ballett. Die größte Schau, die diese Stadt jemals gesehen! Und darunter, auf das satte Schwarz des Schildes, hat jemand noch eine Zeile geschrieben. Heute letzter Tag. Wenn du es noch nicht gesehen hast, kennst du nichts von der Welt. Der Mann neben dem Tor lächelt irgendwie verbittert. Er schiebt den schwarzen und flachkronigen Stetson leicht nach hinten und rollt sich eine Zigarette. Duke Elling sieht prüfend an sich hinunter, ehe er das Streichholz fallen läßt. Er raucht, und seine Gedanken wandern zurück. Sie kreisen um Delia Hamilton und Fort Duncan am Rio Grande. Das alles trifft ihn wieder, und sicher hätte er nicht angehalten, wenn er nicht schon vorher den Namen auf dem Plakat und die beiden Wagen entdeckt hätte. Diese Wagen kennt er, denn mit ihnen zieht Delia Hamilton durch das Land und mit ihr die sechs Girls starke Tanzgruppe. Fort Duncan, denkt Duke. Ich war vor zwei Jahren Marshal in Eagle-Paß, genau drei Tage lang, bis ich fertig war mit meiner Arbeit. Ich habe den Orden getragen und mußte einen Mann erschießen, der sich mit zwei seiner Partner in den Weg dieser Delia stellte. Der Bursche zog zuerst und hätte es sich vorher überlegen sollen, was er tat. Und sie, als sie sich bedanken wollte, habe ich sie auf der Straße einfach stehen lassen. Und jetzt ist sie hier. Vielleicht will sie nach Westen weiter wie die anderen und ich auch. Ich bin gespannt, was dieser Kingston von mir will. Er geht auf die Schwingtür zu, die hinter ihm zuklappt. Und dann steht Duke Elling im Saloon. Die Luft ist voller Stimmengewirr und blauem Dunst. Überall hocken Männer an den Tischen. Hier spielt einer Karten und dort grölt ein anderer. An den langen Tresen stehen die Leute in Doppelreihen, und drei Keeper schwitzen hinter ihm. Ein toller Kasten, denkt Duke. Sie haben hier einen Betrieb, als wenn sonst etwas los ist. Nun gut, vielleicht finde ich noch einen Platz. Er sieht sich um und sucht eigentlich nach Dave Kingston, der ihn herbestellt hat. Er kennt Kingston nicht, aber er hat von ihm gehört. Kingston soll früher einmal eine mächtig große Wagenlinie besessen haben. Jetzt lebt er in diesem Nest, und seine ganze Habe und die Erinnerung an seine glorreiche Vergangenheit besteht aus einem halben Dutzend schwerer Conestogas. Kingston hat nach San Angelo geschrieben, und dort hat Duke der Brief erreicht. "Nun ja, dieser Kingston hat auch von den neuen Goldfunden in Kalifornien gehört", murmelt Duke. "Und wenn es wahr ist, daß Budd Lancaster mich empfohlen hat, wird er mich gebrauchen können, wenn er ein ehrlicher Mann ist. Sonst sieht er meine Kehrseite."

Duke entdeckt nach eifrigem Suchen einen leeren Tisch. Er steuert langsam darauf zu. Er ist noch fünf Schritte vor ihm, und seine breiten Schultern schaffen ihm Platz durch die Menge, als er die Blicke von einem Dutzend Leute von ihm zu dem Tisch wandern sieht. Was wollen die denn? fragt sich Duke. Stimmt etwas nicht mit dem Tisch, oder gehört er jemandem? Nun, er ist leer, und das sollte als Einladung genügen. Er zieht sich e

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