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G.F. Barner 35 - Western Todesurteil für Lee Dunn von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.07.2015
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 35 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Er ist groß, schwarzhaarig, schlank in den Hüften und hat ein Paar kühle graue Augen. Und er weiß, daß er sterben muß. Er hat jemanden umgebracht. Nicht erschlagen, nicht erstochen, nicht im betrunkenen Zustand getötet, sondern kaltblütig und gemein aus sieben Yards Entfernung von hinten in den Rücken geschossen. Und der Mann, der starb, als sie ihn fanden, konnte noch reden. "Lee - Lee..." Und danach schwieg er. Er hatte den Namen seines Mörders genannt. Lee Dunn! Lee Dunn, ehemaliger Revolvermann, Zureiter, Maultiertreiber, Cowboy - und wild. Lee Dunn zieht die Schultern zusammen. Er friert. Nicht allein darum, weil er weiß, daß er sterben muß. Verurteilt von der Jury in Challis zum Tode durch den Strang. Verurteilt von Männern, die in einem Toten einen ehrenwerten Menschen gesehen haben. Und in Lee Dunn jenen Burschen, der zehn Jahre seines Lebens wild war, der mit Leuten ritt, die heute steckbrieflich gesucht werden. Lee Dunn, der Mann, der schneller schießen als ein anderer Mann bis zwei zählen kann. Lee Dunn, der Mörder. Die Kutsche rumpelt durch ein Schlagloch auf dem Weg von Challis nach Pocatello. In Pocatello, so will es das Gesetz, werden sie ihn aufhängen. Er wird sich eine Mahlzeit vor seinem Ende wünschen können, eine gute Mahlzeit. Und danach den Gang zum Balken antreten und auf die Falltür gestellt werden. Und jemand wird ihn fragen, ob er noch etwas zu sagen habe.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 21.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959790307
    Verlag: Kelter
    Größe: 583kBytes
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G.F. Barner 35 - Western

Er ist groß, schwarzhaarig, schlank in den Hüften und hat ein Paar kühle graue Augen. Und er weiß, daß er sterben muß. Er hat jemanden umgebracht. Nicht erschlagen, nicht erstochen, nicht im betrunkenen Zustand getötet, sondern kaltblütig und gemein aus sieben Yards Entfernung von hinten in den Rücken geschossen. Und der Mann, der starb, als sie ihn fanden, konnte noch reden. "Lee - Lee..." Und danach schwieg er. Er hatte den Namen seines Mörders genannt. Lee Dunn! Lee Dunn, ehemaliger Revolvermann, Zureiter, Maultiertreiber, Cowboy - und wild. Lee Dunn zieht die Schultern zusammen. Er friert. Nicht allein darum, weil er weiß, daß er sterben muß. Verurteilt von der Jury in Challis zum Tode durch den Strang. Verurteilt von Männern, die in einem Toten einen ehrenwerten Menschen gesehen haben. Und in Lee Dunn jenen Burschen, der zehn Jahre seines Lebens wild war, der mit Leuten ritt, die heute steckbrieflich gesucht werden. Lee Dunn, der Mann, der schneller schießen als ein anderer Mann bis zwei zählen kann. Lee Dunn, der Mörder. Die Kutsche rumpelt durch ein Schlagloch auf dem Weg von Challis nach Pocatello. In Pocatello, so will es das Gesetz, werden sie ihn aufhängen. Er wird sich eine Mahlzeit vor seinem Ende wünschen können, eine gute Mahlzeit. Und danach den Gang zum Balken antreten und auf die Falltür gestellt werden. Und jemand wird ihn fragen, ob er noch etwas zu sagen habe. Und dann wird Lee Dunn reden. Er wird ganze drei Worte sprechen, dieselben Worte, die er seit Wochen gesprochen hat, seit jener eiskalten Februarnacht, in der sie ihn fanden, den Mann, der von ihm erschossen worden ist: Ich bin unschuldig! Er wird es sagen und sie alle lächeln sehen. Lächeln wie den Sheriff von Challis, lächeln wie die Männer der Jury, denen nur einmal das Lächeln verging, als er die Nerven verlor und nicht mehr schrie, daß er unschuldig sei. Denn damals schrie er: "Wenn ich jemals rauskomme, dann bringe ich euch um, ihr Schurken! Ich bin unschuldig, ich habe ihn nicht umgebracht. Sollte ich herauskommen, bevor ihr mich hängen könnt, dann bringe ich euch um!" Die Kutsche neigt sich, an das linke Fenster peitscht der Wind und treibt den Schnee heran, der langsam, sich in ganzen, schwammigen Stellen lösend, von der Scheibe nach unten rutscht, um irgendwo unterhalb der Kutschenwand auf den Weg zu klatschen. Aprilwetter, kalt, regnerisch. Und hier, auf der Höhe, ist der Regen zum Schneematsch geworden. Es regnet schon drei Tage, und seit zwei Wochen friert Lee Dunn, denn vor zwei Wochen hat man das Urteil gefällt. Seit zwei Wochen weiß er, daß sie ihn hängen werden. Mein Gott, denkt Lee und prallt, als die Kutsche sich nach rechts neigt, gegen seinen rechten Nebenmann, einen Iren, kein Mensch glaubt mir, außer einem Mädchen. Ich habe keine Freunde mehr, ich habe niemanden mehr. "He, paß auf, Dunn, Trottel!" Der Ire stößt ihn mit dem Ellbogen zurück, so daß Dunn wieder in die Mitte fliegt und an seinen linken Nebenmann stößt. "Verdammte Schaukelei", sagt der Mann aus Malad City keuchend. "Deputy, he, Deputy, was ist denn das für eine Affenschaukel?" Er spricht wie ein Herumlungerer, wie jemand, der im Dreck aufgewachsen und in ihm groß geworden ist. Genau das ist er auch. Er heißt David Johnson, der Mann aus Malad City. Dieser Mensch spricht nicht, er nuschelt. Drei Jahre Jail wegen Diebstahls, anderthalb Jahre wegen räuberischer Erpressung, zwei Jahre und zwei Monate wegen Raubes und versuchten Totschlages. Und so weiter... Ein ganzes Register, eine Tat gemeiner als die andere. Und nun sitzt der Mann aus Boston, der sich David Johnson nennt, neben Lee Dunn in der Transportkutsche. "Halt die Klappe, Dieb!" "Soll das ein

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