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G.F. Barner 43 - Western Tod am Ufer von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.09.2015
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 43 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Callahan glitt lautlos wie eine Wüstenratte an den Steinen vorbei. Die anderen vier Mann rührten sich erst, als er die Hand hob. Sie sahen ihn gegen das Feuer, das die Wagen umhüllte. Dann schob sich Callahan das letzte Stück vorwärts. Er erreichte einen der hochstehenden Steine. Sein Schatten verschmolz mit dem Stein. Mondlicht schuf eine geisterhafte Stimmung, in der das Schnauben der Pferde das einzige Geräusch in dieser hellen Nacht war. Blaire, der zweite Mann Callahans, starrte zu dem Steinbuckel. Dort tauchte in diesem Augenblick der Wachtposten auf. 'Ssst', zischte er hinter Blaire. Dort lag Buddy Nelson, ein ziemlich schwergewichtiger Bursche, der eine breite Zahnlücke hatte. Stieß er den Atem mit fast verschlossenen Lippen aus, pfiff die Luft durch diese Lücke, und daran erkannte Blaire, ohne den Kopf wenden zu müssen, daß etwas mit Frankie sein mußte. Verdammt noch mal, dachte Blaire. Wir hätten den Jungen zu Hause lassen sollen. Der verdirbt uns noch alles. Blaire lauschte nicht mehr nach hinten. Er hörte den Posten. Seine Schritte klapperten stundenlang auf den faustgroßen Brocken. Danach war der Wächter in der Senke, und Blaire hob rasch den Kopf. In der gleichen Sekunde bewegten sich die anderen drei Männer hinter ihm. Der schwergewichtige Nelson kroch wie eine fette Schildkröte los. Sie wußten, daß der Wächter sie nicht mehr sehen konnte, wenn er in der Senke war. 'Komm schon', zischte Nelson. Er sah sich nach Kid um. Frankie - sie nannten ihn nur Kid. - stierte ihn aus furchtsamen Augen an. Sein Gesicht war bleicher noch als das Grau der Steine unter dem Mondlicht. 'Verdammt, reiß dich zusammen, Kid, vorwärts.'

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 15.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959792158
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 573 kBytes
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G.F. Barner 43 - Western

Callahan glitt lautlos wie eine Wüstenratte an den Steinen vorbei.
Die anderen vier Mann rührten sich erst, als er die Hand hob. Sie sahen ihn gegen das Feuer, das die Wagen umhüllte. Dann schob sich Callahan das letzte Stück vorwärts. Er erreichte einen der hochstehenden Steine. Sein Schatten verschmolz mit dem Stein. Mondlicht schuf eine geisterhafte Stimmung, in der das Schnauben der Pferde das einzige Geräusch in dieser hellen Nacht war. Blaire, der zweite Mann Callahans, starrte zu dem Steinbuckel. Dort tauchte in diesem Augenblick der Wachtposten auf. "Ssst", zischte er hinter Blaire. Dort lag Buddy Nelson, ein ziemlich schwergewichtiger Bursche, der eine breite Zahnlücke hatte. Stieß er den Atem mit fast verschlossenen Lippen aus, pfiff die Luft durch diese Lücke, und daran erkannte Blaire, ohne den Kopf wenden zu müssen, daß etwas mit Frankie sein mußte. Verdammt noch mal, dachte Blaire. Wir hätten den Jungen zu Hause lassen sollen. Der verdirbt uns noch alles. Blaire lauschte nicht mehr nach hinten. Er hörte den Posten. Seine Schritte klapperten stundenlang auf den faustgroßen Brocken. Danach war der Wächter in der Senke, und Blaire hob rasch den Kopf. In der gleichen Sekunde bewegten sich die anderen drei Männer hinter ihm. Der schwergewichtige Nelson kroch wie eine fette Schildkröte los. Sie wußten, daß der Wächter sie nicht mehr sehen konnte, wenn er in der Senke war. "Komm schon", zischte Nelson. Er sah sich nach Kid um. Frankie - sie nannten ihn nur Kid. - stierte ihn aus furchtsamen Augen an. Sein Gesicht war bleicher noch als das Grau der Steine unter dem Mondlicht. "Verdammt, reiß dich zusammen, Kid, vorwärts." Frankie biß die Zähne aufeinander. Sie klapperten dennoch vor Furcht, und Nelson beschloß, sich mehr um den Jungen zu kümmern. Sie mußten ihn hart machen. Der letzte Mann war Gates. Er hatte die Behendigkeit eines Wiesels, und sie nannten ihn manchmal auch "Marder", weil er gefährlich wie eins dieser Nachttiere war. Als Gates über die Steine kroch, sah der das Nachtcamp der vier Wagen. Sie hatten vom Rabbit Ear Mountain aus die Wagen am Nachmittag fahren sehen. Es waren Wagen der Bird Company. Sie beförderten meist Verpflegung, und genau das war es, was Callahans Leute brauchten. Sie hatten sonst in Kiowa Wells eingekauft. Die Menge Vorrat aber, die sie brauchten, hatte der einzige Store in jenem Nest nicht vorrätig. Und hätten sie sie bestellt, wäre der Storekeeper mißtrauisch geworden. Sie mußten sich für drei bis vier Wochen eindecken. Blaire glitt auf die faustgroßen Steine zu. Er spähte nach einer Rinne, nach einem Stück Sand, weil er nicht über die Steine wollte. Als Blaire an den Steinen lag und sich dagegenpreßte, kam auch Nelson heran. "Buddy", zischelte Blaire. "Vorsicht, bleib hier. Ich krieche da runter, für dich ist es zu gefährlich. Du könntest Steine ins Rollen bringen, klar?" "Yeah", erklärte Nelson. Sein schwerer, massiger Leib wälzte sich an die Steine. Er sah sich um und winkte dem Jungen, nun in gerader Linie, auf die anderen Steine zuzukriechen. Frankie tat es, kroch aber so ungeschickt, daß Blaire mit den Zähnen knirschte und Nelson unterdrückt fluchte. Sie atmeten beide auf, als Frankie etwa acht Schritt rechts von Nelson an den Steinen lag und kein Stein von ihm angestoßen und den schroffen Hang in den Bach hinabgekollert war. Zur selben Zeit erreichte Gates schon die spärlichen Mesquitebüsche, die am oberen Rand des Bachschlauches standen. Unter ihm, kaum drei Schritt entfernt, war eine Wagenplane. Aus dem Innern des Wagens drang lautes Schnarchen, während unter dem Wagen jemand in eine Decke gehüllt, schlief. Gates starrte auf den eingehüllten Körper. Eine Sekunde dachte Gates an diesen Mann. Er würde ihn mit einem Satz erreichen können. Danach wendete Gates den Kopf. Der Posten kam zurück.

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