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G.F. Barner 59 - Western In Omaha wirst du hängen von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.01.2016
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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G.F. Barner 59 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Tate Growman sieht sich noch einmal nach seinem Pferd vor dem Balken des Herndon House in Omaha um und geht dann auf Bill Bowers Saloon zu. Er sieht den langgestreckten Bau der Tanzhalle und hört das Kreischen einiger Girls. Licht brennt überall, spiegelt sich in den Pfützen der Straße. Drei, vier Männer am Eingang der Tanzhalle lachen dröhnend, als der untersetzte Mister, dem sie einen Stoß gegeben haben, über den Absatz des Vorbaues stolpert und auf Tate zufliegt, und Growman macht einen Satz nach rechts. Die vier Burschen links von ihm lachen noch immer. Jener aber, den sie gerade aus der Tür befördert haben, hat keinen Grund zu lachen. Der Mann landet mitten in einer morastigen Pfütze G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 05.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959797184
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 282 kBytes
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G.F. Barner 59 - Western

Tate Growman sieht sich noch einmal nach seinem Pferd vor dem Balken des Herndon House in Omaha um und geht dann auf Bill Bowers Saloon zu. Er sieht den langgestreckten Bau der Tanzhalle und hört das Kreischen einiger Girls.

Licht brennt überall, spiegelt sich in den Pfützen der Straße.

Drei, vier Männer am Eingang der Tanzhalle lachen dröhnend, als der untersetzte Mister, dem sie einen Stoß gegeben haben, über den Absatz des Vorbaues stolpert und auf Tate zufliegt, und Growman macht einen Satz nach rechts.

Die vier Burschen links von ihm lachen noch immer. Jener aber, den sie gerade aus der Tür befördert haben, hat keinen Grund zu lachen.

Der Mann landet mitten in einer morastigen Pfütze.

Wasser spritzt nach allen Seiten hoch, ein Mädchen links stößt einen kleinen Schrei aus und sieht erschrocken auf ihren gelben Rüschenrock, der einige Spritzer abbekommen hat.

"Oh", sagt sie verstört. Sie blickt von ihrem Rock auf den Mann, der mitten in der Pfütze liegt.

An der Anlegestelle heult die Sirene eines Dampfers, denn Omaha ist eine Stadt am Fluß.

Das Mädchen hat blonde Haare und eine kurze Jacke über dem Kleid. Es wendet sich nach den Lachern um und sagt scharf:

"Wilber, du solltest dich schämen! Habt ihr Valentine heruntergeworfen? Sieh dir mein Kleid an, Wilber."

Die Männer sind nicht fähig zu antworten, denn Valentine sieht wie ein echter Neger aus. Er stemmt sich langsam auf die Knie, von seinem Gesicht tropft das brackige Wasser. Seine Hände, bedeckt vom Schlamm, fahren zum Gesicht hoch und wischen hastig über es hinweg.

Jetzt sieht er noch schlimmer aus.

Die vier Männer auf dem Gehsteig aber schauen ihn an und lachen aus vollem Hals.

Zwischen den Männern auf dem Vorbau und Valentine steht das wütende Mädchen und sagt noch schärfer:

"Wilber, was soll das? Warum habt ihr ihn auf die Straße geworfen?"

"Ooooaaach!" ächzt Wilber lachend. "Er wollte... oaach... seine Schulden nicht bezahlen, die er noch bei mir hat. Und da... da haben wir ihn... Betrinkt sich für mein Geld!"

Das Mädchen dreht sich um und wird stocksteif.

Valentine, jener vierschrötige Mann, der über und über voll Schlamm ist, hat plötzlich eine Waffe in der Hand.

Es ist eine doppelläufige Derringerpistole, die sich jäh hebt und Tate

Growman den nächsten Satz machen läßt.

Schon hat Growman das Mädchen umfaßt und versucht sich noch zu drehen. Aber er verfehlt den rettenden Laufsteg, den man über den Schlamm legte.

Dann hat er das Gefühl, in einen weichen und klebrigen Teig zu fallen, während er sich bemüht, das Mädchen über sich zu halten.

Zugleich aber hört er jenes charakteristische kurze und böse Bellen des Derringers.

Und jemand schreit heiser:

"Er schießt... er schießt! Vorsicht!"

Das geschieht alles in vielleicht drei Sekunden, nicht mehr. Auf den Bohlen trappelt es, eine Tür knallt hart an eine Wand. Jemand schreit kurz und schmerzhaft auf, und das Gerassel eines Wagens kommt so schnell näher, daß Tate sich erschrocken umsieht.

Es ist ein großer Planwagen, bespannt mir vier Pferden, der hart an ihm vorbeirasselt.

Schon spritzt nach rechts und links eine Woge aus jenem schwarzbraunen Schlamm hoch, die sich mit ihren Spritzern auf Tates Kleidung und Gesicht legt. Und die Lady sagt schrill:

"Oh, mein Gott, Valentine, dieser Narr!"

Sie ist leicht und zierlich. Tate hat das Gefühl, daß sie sich nun in seinen Armen schwer macht. Er sieht nach rechts, dorthin, wo der Wagen vorbeirasselt.

Es ist wie ein Alptraum für ihn, als der Wagen zwar vorbei, aber keine Spur mehr von jenem Valentine zu sehen ist.

Aber da schreit schon auf dem Vorbau einer:

"Da läuft er, da läuft er!"

Tatsächlich ist rechts ein Schatten auf der anderen Seite der Straße zu sehen, der in die dunkle Mündung einer Gasse eintaucht. Und jener Mann, der Valenti

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