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G.F. Barner 84 - Western Sie nannten ihn Shamlock von Barner, G. F. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2016
  • Verlag: Kelter
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G.F. Barner 84 - Western

Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen. Shamlocks Blick glitt von dem durchblutenden Verband an Cortons Schulter zu dessen Gesicht. Es war das Gesicht eines jungen Mannes, den die Furcht in ihren Klauen hielt und die Nervosität verrückt zu machen begann. "Was ist los?" keuchte Corton mit zuckenden Lippen und unruhig flackernden Augen. "Shamlock, was siehst du denn?" Shamlock, von dem niemand wußte, wo er geboren war und wer seine Eltern gewesen waren - ein Mann von einsneunzig, sehnig, braungebrannt von der sengenden Sonne Nevadas. "Wir bleiben eine Stunde hier, dann ist es dunkel."

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie 'Torlans letzter Ritt', 'Sturm über Montana' und ganz besonders 'Revolver-Jane'. Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie 'U. S. Marines' und 'Dominique', beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 27.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740909475
    Verlag: Kelter
    Größe: 455kBytes
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G.F. Barner 84 - Western

Shamlocks Blick glitt von dem durchblutenden Verband an Cortons Schulter zu dessen Gesicht. Es war das Gesicht eines jungen Mannes, den die Furcht in ihren Klauen hielt und die Nervosität verrückt zu machen begann.

"Was ist los?" keuchte Corton mit zuckenden Lippen und unruhig flackernden Augen. "Shamlock, was siehst du denn?"

Shamlock, von dem niemand wußte, wo er geboren war und wer seine Eltern gewesen waren - ein Mann von einsneunzig, sehnig, braungebrannt von der sengenden Sonne Nevadas.

"Wir bleiben eine Stunde hier, dann ist es dunkel."

"Warum?" ächzte Corton. Seine Schulter brannte wie ein Schmiedefeuer. Die Schmerzen hatten sich nach den neunundzwanzig Meilen durch die wasserlosen Berge und Sandhügel so gesteigert, daß Corton sie nicht mehr ertragen zu können glaubte. "Verflucht noch mal, Shamlock, warum reiten wir denn nicht gleich zur Ireteba Station? Was, zum Teufel, siehst du?"

Shamlock kroch etwas zurück. Er hatte hinter einem jener fußhohen Erdaufwürfe gelegen, auf denen das Fettholz in ganzen Stauden wuchs. Der Hügel hatte ihn gedeckt. Nun konnte er sich hinsetzen. Shamlocks hageres Gesicht blieb vollkommen ausdruckslos. Ein Wüstenmann hatte sich zu beherrschen, und Shamlock war ein Meister in dieser Beziehung. Er redete meist wenig - und sagte er schon mal etwas, traf er den Nagel genau auf den Kopf.

"Sie sind da unten", murmelte Shamlock so gleichmütig, als redete er über die einsetzende Dämmerung.

"Was sagst du da?" fragte Corton schrill. "Shamlock, hast du sie gesehen?"

"Nein. Wenn man Charlie Morgan sieht, ist es zu spät. Willst du sterben, dann reite hinunter."

Corton wurde ganz blaß.

"Du - du meinst, er ist da?" japste er. "Shamlock, woher willst du das denn wissen?"

Shamlock griff in den Sand. Er ließ ihn langsam durch die Finger rieseln und starrte auf den kleinen Haufen, der ihn an eine Sanduhrfüllung erinnerte. Genauso kam Shamlock das vor, was unten im Tal des Ireteba auf sie wartete: Eine Sanduhr, die der Tod hielt. Von einem Glas lief der Sand nun in das andere. Und war der obere Glasballon leer, konnten er und Corton tot sein.

"Humble war Charlies Freund", sagte Shamlock nachdenklich. Er hatte seit sieben Stunden nichts anderes getan als nachgedacht und wußte, daß er das richtige Resultat errechnet hatte. "Kid, wir hätten in Las Vegas bleiben können. Du wärst dann seit fünf Stunden tot, weil Charlie dich auf irgendeine Art auf die Nase gelegt hätte. Du hättest dich nicht mit Humble anlegen sollen, Junge. Nun gut. Du hast ihn erschossen. Aber was fehlt dir nun? In deiner Schulter steckt eine Kugel. Und wenn sie nicht herausgeholt werden kann, bekommst du den Wundbrand. Das kommt manchmal bei eine Schießerei heraus, was? Du tötest deinen Gegner, erwischst seine Kugel und bildest dir ein, gesiegt zu haben, weil du überlebtest. Dabei bringt dich die Kugel in einigen Tagen auch um. Schicksal, Junge."

"Hör auf!" stöhnte Corton. Er glitt aus dem Sattel und setzte sich in den Sand. "Du holst mir die Kugel doch heraus, Shamlock? Was blieb mir anderes übrig? Sollte ich mich von

Humble aus dem Saloon werfen lassen?"

"Du hättest gehen können", erwiderte Shamlock träge. "Manchmal ist es klüger zu gehen und sich einen Feigling nennen zu lassen, als den Revolver zu ziehen. Ich glaube nicht, daß du ziehen würdest... Charlie ist da, und sicher ist er nicht allein."

"Mein Gott, woher weißt du es?" stammelte Corton.

"Stehen Pferde draußen?"

"Ja. Dennoch stellt ein Narr Pferde bei dem Wetter in den Stall", brummelte Shamlock. Er wiederholte das Spiel mit dem Sand und zuckte die Achseln. "Die anderen stehen alle im Corral. Perkins kam vorhin heraus. Er gab den Pferden im Corral Wasser. Danach ging er mit dem Eimer zweimal in den Stall."

"Na und? Shamlock, was ist dabei, wenn der Stationsleiter mit einem Eimer in den Stall geht?"

"Was hat dir dein Onkel eigentlich b

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