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Gefahrenzone von Kane, Andrea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Ab 01.06.2018 per Download lieferbar

Online verfügbar

Gefahrenzone

Eine junge Frau gerät in einen Strudel aus Ehrgeiz, Verlangen und gefährlichen Geheimnissen ...

Der Parfümmagnat Carson Brooks wird von einem Unbekannten angeschossen. Die Verletzung ist tödlich - nur ein Blutsverwandter kann ihn mit einer Organspende noch retten. Da Carson in jungen Jahren eine anonyme Samenspende vorgenommen hat, macht sich sein Anwalt Dylan Newport auf die Suche nach dem vermeintlichen Kind, der einzig infrage kommenden Person. Er trifft schließlich auf die aufstrebende Management-Beraterin Sabrina Radcliffe - und es knistert gewaltig zwischen ihnen. Doch schon bald geraten beide in Gefahr. Denn es gibt jemanden, der mit allen Mitteln versucht, die Rettung des Parfümmagnaten zu verhindern ...

Eine explosive Mischung aus packender Spannung und prickelnder Romantik. Weitere Titel von Andrea Kane bei beTHRILLED: Schwesterherz. Dunkelziffer. Hetzjagd. Angsttage. Ewig währt der Zorn. Das Böse liegt so nah.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Andrea Kane ist eine erfolgreiche US-Autorin, die u. a. psychologische Thriller schreibt. Ihre Bücher wurden bereits in über 20 Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrer Familie und einem Zwergspitz in New Jersey. Im Internet ist sie unter
(LEzu finden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 494
    Erscheinungsdatum: 01.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732551378
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: Scent of Danger
    Größe: 2343kBytes
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Gefahrenzone

1

Montag, 5. September, Labor Day
17.45 Uhr, New York City

M an hatte auf ihn geschossen.

Er hatte den Schützen nicht gesehen, nicht einmal gehört. Als der Schuss fiel, spürte er auch schon den brennenden Schmerz im Rücken. Er wurde gegen das Panoramafenster geschleudert, durch das er hinausgeschaut hatte, streckte eine Hand aus und stützte sich an der Scheibe ab. Er schaffte es, sich halb umzudrehen und zur Tür seines Büros zu schauen.

Doch wer immer geschossen hatte, war verschwunden.

Schmerz durchfuhr ihn wie eine Messerklinge; dann überkam ihn Schwäche, und seine Beine gaben nach. Er versuchte noch, sich am Schreibtisch festzuhalten, griff aber ins Leere und stürzte auf den Teppich. Seine Hände konnten den Aufprall kaum bremsen. Instinktiv drehte er den Kopf zur Seite, um sein Gesicht zu schützen. Er bekam nicht mehr richtig Luft. Als er dann doch einen Atemzug nahm, stieg ihm zugleich ein süßlicher, Übelkeit erregender Geruch in die Nase.

Er veränderte seine Lage ein wenig und versuchte, durch den Mund zu atmen. Erst jetzt fiel ihm auf, dass der Teppich feucht war und immer feuchter wurde, da irgendetwas Klebriges ihn durchtränkte. Mein Blut , dachte er verwirrt und spürte die nahende Ohnmacht, konnte sich aber nicht bewegen, nicht zur Tür kriechen. Die Schnur des Telefonhörers hing vom Schreibtisch, aber er kam nicht heran. Er versuchte zu rufen, brachte aber keinen Laut hervor. Außerdem - was sollte das nutzen? Heute war Labor Day, ein Feiertag. In der Firma war keine Menschenseele, außer ihm selbst und Dylan Newport. Und Dylans Büro lag auf der anderen Seite des Gebäudes. Es brachte nichts, Lärm zu machen. Carson konnte nur hoffen, dass Dylan erschien, bevor es zu spät war.

Er hörte Schritte näher kommen.

"Okay, Carson, ich hab die Akten, die du wolltest. Wir können sie später durchgehen. Jetzt sollten wir erst mal über diese persönliche Sache sprechen, die ich ... mein Gott! " Dylan warf die Papiere hin und war wie der Blitz neben Carson Brooks. "Kannst du mich hören?", rief er und fühlte den Puls.

"Ja ..." Carsons Stimme klang rau und schwach. "Angeschossen", brachte er hervor und leckte sich die trockenen Lippen.

Dylan sprang auf. "Nicht sprechen! Ich rufe einen Rettungswagen." Er schnappte sich das Telefon, wählte den Notruf. "Hier Dylan Newport", sprudelte er hervor. "Ich rufe von Ruisseau an, 57. Straße West. Ein Mann wurde angeschossen." Pause. "Keine Namen, keine Presse. Schicken Sie nur einen Rettungswagen, und zwar schnell. Ja, er ist noch bei Bewusstsein, aber sehr schwach. Er hat viel Blut verloren. Sieht aus, als hätte es ihn im Rücken erwischt." Wieder eine kurze Pause. "Ja. Gut. Schicken Sie den Rettungswagen. Jetzt. Elfter Stock, südöstliche Ecke des Gebäudes."

Er knallte den Hörer auf die Gabel und kniete sich wieder neben den Verletzten. "Lieg still. Beweg dich nicht. Der Rettungswagen ist unterwegs."

"Unverschämter Kerl ...", spottete Carson mit schwacher Stimme. "Ich bin noch nicht mal tot, und er gibt schon Befehle ..."

Dylan erwiderte etwas, doch Carson konnte es nicht verstehen. Er hatte das Gefühl, außerhalb seines Körpers zu schweben. Fühlte sich so das Sterben an? Dann war es gar nicht so schlimm. Ärgerlich war nur, dass er so viele Dinge noch nicht erledigt hatte. Vor allem blieb die eine große, ungelöste Frage, die er nun als Geheimnis mit ins Grab nehmen würde.

Achtundzwanzig Jahre. Schon seltsam, dass es erst vor kurzem so wichtig geworden war. Und jetzt, als er endlich etwas unternehmen wollte, wurde ihm die Möglichkeit dazu genommen.

"Verdammt, Carson, bleib wach!"

Er hätte Dylan gern geantwortet, doch seine Gedanken schweiften in eine andere Zeit, eine Zeit vor achtundzwanzig Jahren, in ein anderes Leben. Zu dem zentralen Ereignis, das über sein Schicksal entschieden hatte. Damals war das Sa

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