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Gekillt! Ein Krimi Trio Drei Romane in einem Buch von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Gekillt! Ein Krimi Trio

Drei Krimis von Alfred Bekker, Horst Bieber & A. F. Morland Der Umfang dieses Buchs entspricht 335 Taschenbuchseiten. Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Mal lokal-deutsch, mal amerikanisch. Und immer anders, als man zuerst denkt. Dieses Buch enthält folgende drei Krimis: Horst Bieber: Zuviel Gier schadet dir A. F. Morland: Sie nannten ihn Natter Alfred Bekker: Stadt der Schweinehunde

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 317
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739645100
    Verlag: BookRix
    Größe: 656 kBytes
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Gekillt! Ein Krimi Trio

Drittes Kapitel

Die Hauptkommissarin Marlene Schelm, von allen Freunden und Kollegen nur Lene genannt, mochte keine Waldspaziergänge, erst recht nicht am frühen Morgen, wenn es noch düster, kalt und zudem regnerisch und windig war. Sie fluchte leise, aber ausdauernd vor sich hin, als sie am Arm ihres Kollegen Hans Widder durch das feuchte Gras einer mit Buckeln und Löchern übersäten Wiese auf den Hochsitz zustolperte, vor dem sich die Kollegen und Kolleginnen der Spurensicherung versammelt hatten. Musste dieser Förster auch unbedingt so früh durch seinen Wald stapfen und dann noch eine Leiche finden? Am Fuße der Leiter lag eine Gestalt, mit einem grünen Tuch abgedeckt, das der Arzt gerade wieder zurückschlug.

"Guten Morgen, Medizinmann."

"Morgen, Lene. Arbeit für Euch.

"Dann lass mal sehen!"

Die Frau mochte Mitte oder Ende fünfzig sein, groß und sportlich-kräftig. Sie trug schwarze Stepphosen, einen schwarzen Stepp-Anorak und hatte eine dicke Pudelmütze bis weit in die Stirn gezogen. An einer Hand hatte sie den Handschuh verloren.

"Was ist mit ihr?!" fragte Lene aufsässig. "Erfroren?"

Der Arzt grinste hämisch und gemein: "Nicht alle Frauen sind so empfindlich wie du."

"Sondern? Nun mach' schon, du hast ganz Recht, ich friere mich noch hier zu Tode!"

Der Arzt zog eine Hälfte des Anoraks zur Seite. Darunter trug die Frau ein graues Shirt, das nun in Höhe des Herzens von Blut dunkel gefärbt war.

"Nur ein Schuss, so weit ich das hier erkennen kann. Aber der war tödlich." Er deutete auf ein Gewehr, das drei oder vier Meter entfernt neben der Frau auf dem Boden lag.

Lene knurrte: "Wissen wir, wer sie ist?"

Der Förster trat einen Schritt vor: "Ja, sie heißt Wünsche, Alma Wünsche. Ihr Mann und sie haben diese Jagd gepachtet."

"Hm. Kein Einschussloch im Anorak. Hatte sie den geöffnet oder ausgezogen, als auf sie geschossen wurde?"

"Ich konnte sie nicht mehr fragen", brummte der Arzt gereizt.

"Wo ist sie erschossen worden? Oben auf dem Ansitz oder hier unten auf dem Boden?"

"Das kann ich so nicht sagen. Dazu müsste ich sie entkleiden und schauen, ob sie sich Brüche und Prellungen unmittelbar vor dem Exitus zugezogen hat."

"Und was hat sie zu dieser unchristlichen Zeit hier auf dem Hochsitz getrieben?" Bevor jemand antworten konnte, flüsterte sie dem Kollegen Widder zu: "Das mit dem unbeschädigten Anorak halten wir zurück. Wahrscheinlich Täterwissen. Die Kollegen sollen aber gründlich nachsehen, ob sie da was finden, was der Frau gehört haben kann."

Jetzt kam der Förster zu Wort: "Der Wildschweinbesatz ist zu hoch. Sie wollte sich einmal ansehen, wie viele Tiere hier nachts unterwegs sind und das Feld umgraben."

"Hätten Sie ihr das nicht sagen können?"

Der Förster schmunzelte. "Sie sind keine Jägerin?"

"Nein. Ich jage nur Menschen, aber nicht mit der Knarre. Konnte sie auch schießen?"

"Gut sogar."

"Wildschweine können gefährlich werden?"

"Es empfiehlt sich nicht, Ihnen nachts überraschend zu begegnen, wenn sie fressen oder wenn sich ein Eber in der Nähe befindet. Bachen mit Frischlingen können auch sehr unangenehm werden."

"Dann wäre Alma Wünsche nicht ohne Waffe auf ein Feld gelaufen, auf dem sich Wildschweine befanden?"

"Nein, dazu war sie zu erfahren. Vielleicht hatte sie ein Glas mit Restlichtverstärker mitgebracht, dann hätte sie von da oben mehr gesehen als hier unten."

"Hatte sie so ein Glas dabei?"

Es stellte sich heraus, dass noch keiner der Männer oben gewesen war.

"Ist das das Gewehr der Frau Wünsche - nicht anfassen!"

Der Förster beugte sich hinunter: "Ja. Ich glaube schon."

"Habt ihr noch eine andere Waffe gefunden?" fragte Lene in die Runde.

Der Leiter der Spurensicherung brummte vernehmlich: "Nein. Entweder hat der Täter die Mordwaffe mitgenommen, oder der Schuss wurde aus diesem Ge

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