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Gesammelte Werke (100 Titel in einem Buch: Mystische Erzählungen + Schauer und Kriminalgeschichten + Gedichte + Roman + Biografie) Der Rabe + Annabel Lee + Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym + Ligeia + Der Teufel im Glockenstuhl + Die Mordtat in der Rue Morgue + Die schwarze Katze + Die Sphinx und viel mehr von Poe, Edgar Allan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2014
  • Verlag: e-artnow
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Gesammelte Werke (100 Titel in einem Buch: Mystische Erzählungen + Schauer und Kriminalgeschichten + Gedichte + Roman + Biografie)

Dieses eBook: 'Gesammelte Werke (100 Titel in einem Buch: Mystische Erzählungen + Schauer und Kriminalgeschichten + Gedichte + Roman + Biografie)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. Edgar Allan Poe (1809-1849) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science-Fiction und der Horrorliteratur. Seine Poesie wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung. Inhalt: Geschichten: Metzengerstein Eine Geschichte aus Jerusalem Bon-Bon Das Manuskript in der Flasche Berenice Morella Das unvergleichliche Abenteuer eines gewissen Hans Pfaall König Pest Schatten Vier Tiere in einem Ligeia Der Teufel im Glockenstuhl Der Mann der Menge Der Untergang des Hauses Usher William Wilson Der Doppelmord in der Rue Morgue Hinab in den Maelström Die Insel der Fee Das Geheimnis der Marie Rogêt Wassergrube und Pendel Das schwatzende Herz Der Goldkäfer Der Teufel der Verkehrtheit Eleonora Das ovale Porträt Die Maske des roten Todes Die schwarze Katze Die längliche Kiste Der entwendete Brief Die Tatsachen im Falle Waldemar Die Sphinx Das Faß Amontillado Hopp-Frosch Das Stelldichein Das System des Dr. Teer und Prof. Feder Der Herrschaftssitz Arnheim Du bist der Mann Eine Erzählung aus den Ragged Mountains Landors Landhaus Lebendig begraben Schweigen Eine Geschichte aus dem Felsengebirge Die Rache des Zwerges Der alte Mann mit dem Geierauge Der Duc de l'Omelette Die Brille Die denkwürdigen Erlebnisse des Artur Gordon Pym Gedichte: An Annie An den Fluss An eine im Paradiese An Frances S. Osgood An Helene An Marie Louise Shew An meine Mutter An Zante Annabel Lee Das Kolosseum Das ruhlose Tal Das Verwunschene Schloss Der Eroberer Wurm Der Rabe Der See Die Glocken Die Schläferin Die Stadt im Meer Ein Traum Ein Traum im Traume Eulalie Hymne Israfel Lied Märchenland Romanze Schweigen und mehr

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 800
    Erscheinungsdatum: 12.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026822134
    Verlag: e-artnow
    Größe: 1986 kBytes
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Gesammelte Werke (100 Titel in einem Buch: Mystische Erzählungen + Schauer und Kriminalgeschichten + Gedichte + Roman + Biografie)

Bon-Bon

Inhaltsverzeichnis

Quand un bon vin meuble mon estomac,
Je suis plus savant que Balzac,
Plus sage que Pibrac;
Mon bras seul faisant l'attaque
De la nation Cossaque,
La mettroit au sac;
De Charon je passerois le lac
En dormant dans son bac;
J'irois au fier Eac,
Sans que mon cœur fit tic ni tac,
Présenter du tabac.
Französisches Vaudeville.

Bon-Bon war ein Wirt von vielen Gaben. Keiner, der je im Cul-de-sac Lefebvre zu Rouen seine kleine Kneipe besuchte, wird es, glaube ich, bestreiten. Noch unbegreiflicher aber ist Pierre Bon-Bons Bewandertsein in der Philosophie seiner Zeit. Seine pâtés à la foie waren zweifellos von höchster Vortrefflichkeit; aber welche Feder könnte seinen Essays "Sur la Nature", seinen Gedanken "sur l'Ame", seinen Betrachtungen "sur l'Esprit" Gerechtigkeit widerfahren lassen! Wohl waren seine Omelettes und Frikandeaus unschätzbar, doch welcher damals lebende Schriftsteller hätte nicht doppelt soviel für eine "idée de bon-bon" gegeben als für den ganzen Ideenplunder aller übrigen "Weisen"? Bon-Bon hatte Bibliotheken durchstöbert, die noch niemand sonst durchforscht hatte, unwahrscheinlich viel gelesen und Dinge begriffen, deren Auffaßbarkeit jeder andere für ausgeschlossen gehalten hätte. Trotz alledem gab es selbst zu der Zeit, da er auf seiner Höhe war, Autoren in Rouen, die behaupteten,daß "seine Dikta weder die Klarheit der Akademiker noch die Tiefe der Lyzeisten" aufwiesen. Ich kann versichern, daß seine Lehren durchaus nicht allgemein verstanden wurden, obgleich daraus keineswegs gefolgert werden darf, daß sie schwer zu verstehen waren. Ich glaube, es war gerade ihre Selbstverständlichkeit, die sie vielen so verworren erscheinen ließ. Sagt es nicht weiter - aber selbst Kant verdankt im wesentlichen Bon-Bon seine metaphysischen Begriffe. Bon-Bon gehörte weder zur Schule Platos, noch, streng genommen, zu der des Aristoteles, noch verschwendete er, wie der neuzeitlichere Leibniz, kostbare Stunden, die der Erfindung eines Frikassees oder, in leichter Abstufung, der Analyse einer Empfindung gewidmet werden konnten, in leichtfertigen Versuchen, die unverträglichen Öle und Wasser einer Moraldisputation zu verbinden. Ganz und gar nicht. Bon-Bon war ionisch; Bon-Bon war aber auch italisch. Er überlegte a priori; er überlegte a posteriori. Seine Ideen waren angeborene oder erworbene. Er glaubte an Georg von Trapezunt, er glaubte an Bossarion. Bon-Bon war ganz überzeugt ein - Bonbonist.

Ich habe bereits davon gesprochen, wie hochbegabt der Philosoph als Wirt war. Es wäre aber falsch, wenn einer meiner Freunde mutmaßen wollte, daß der Held unserer Geschichte bei der Erfüllung seiner Standespflichten sich nicht vollständig ihrer Wichtigkeit und Würde bewußt gewesen wäre. Weit entfernt. Es war unmöglich zu sagen, auf welchen seiner "Berufe" er am meisten stolz war. Nach seiner Meinung waren die Geisteskräfte innig mit der Leistungsfähigkeit des Magens verbunden. Ich glaube, daß sich seine Auffassung fast mit der der Chinesen deckte, die der Meinung sind, der Aufenthaltsort der Seele seider Bauch. Auf alle Fälle gab er den Griechen recht, die für Geist und Zwerchfell das gleiche Wort gebrauchten. Natürlich fällt es mir nicht bei, durch diese Äußerung die Metaphysiker der Schlemmerei oder ähnlicher Untugenden anzuklagen. Wenn Peter Bon-Bon seine Fehler hatte - und welcher gr

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