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Gewürm Thriller von Lee, Edward (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.11.2016
  • Verlag: Festa Verlag
eBook (ePUB)
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Gewürm

Sie lieben die Menschen! Als die Polychaetologin Nora Craig mit ihrem Team die einsame Insel betritt, erwartet sie die Routine der zoologischen Untersuchungen von tropischen Borstenwürmern. Zumindest glaubt sie das - bis sie auf die erste Leiche tritt ... Der Rote Borstenwurm ist einer der widerwärtigsten Parasiten, den die Natur hervorgebracht hat. Was dieser winzige Wurm einem Wirtskörper antun kann, darüber redet man besser nicht ... In Deutschland ist der Erreger nach 7 Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Richard Laymon: "Edward Lee - das ist literarische Körperverletzung!" Horror Reader: "Ein perverses Genie." Fangoria: "Edward Lee respektiert keine Grenze." Der berüchtigte Kultautor vom Rang eines Charles Bukowski oder Chuck Palahniuk - nur viel schlimmer! Wenn sie Sex und Splatter mögen, werden sie diesen Roman lieben - ansonsten: Finger weg!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 464
    Erscheinungsdatum: 16.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783865525178
    Verlag: Festa Verlag
    Originaltitel: Slither
    Größe: 1330 kBytes
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Gewürm

PROLOG

Als Carol die beiden Zecken an ihren Brustwarzen sah, begann sie verständlicherweise zu schreien.

Sie schrie direkt in Howies Gesicht.

Papageien kreischten und flatterten von den Palmen auf, andere Tiere preschten durch das Dornengestrüpp davon. Hätte Howie sich nicht selbst so erschreckt, hätte er vielleicht erstaunt zur Kenntnis genommen, dass Carols Schrei kaum menschlich klang; er klang eher maschinenhaft - wie ein defektes Lager in einem hochtourigen Motor.

"Zecken!", krähte Carol.

Howie starrte die Brüste an, hinter denen er schon den ganzen Monat her war, und ihm klappte die Kinnlade herunter. Er dachte: Gott Allmächtiger! Was sind das für VIECHER?

Und diese Viecher - kaum so groß wie Geleebohnen - schienen zu zittern ...

Sind das ... sind das wirklich Zecken?

"Mach sie weg, mach sie weg, mach sie weg, Howie!" Carol lehnte schaudernd mit dem Rücken am Baum, ihr elegantes und sehr teures Tankini-Oberteil von Victoria's Secret lag neben ihr auf dem Boden. Alles, was sie noch an Bekleidung trug, waren die modischen neonpinken Converse-Tennisschuhe und das winzige geblümte Bikinihöschen. Howie hatte sein gesamtes drittes Collegejahr danach gelechzt, sie so wie jetzt zu sehen ...

Aber nicht, wenn sie Zeter und Mordio schreit mit zwei ... zwei DINGERN an ihren Nippeln!

Carol rutschte langsam zu Boden, wahrscheinlich einem klinischen Schock nahe. "Ganz ruhig, ganz ruhig!", versuchte er sie zu besänftigen. "Nicht ohnmächtig werden! Ich glaube nicht, dass das Zecken sind, und Blutegel sind es wohl auch nicht ..."

Aber was dann?

Schnecken?

Carols Gesicht wurde immer blasser. Ihr Körper begann krampfhaft zu zucken, als würde man sie langsam unter Strom setzen.

Oh Scheiße! Howie hockte sich hin, legte vorsichtig die Hand um eine mandarinengroße Brust und zupfte eines der Dinger von ihrer linken Brustwarze.

Erst wollte es sich nicht lösen, und er stellte sich unwillkürlich winzige Widerhaken vor, die sich tief in den zarten Nippel gebohrt hatten und das Blut aussaugten. Als das Ding endlich abging, quollen ein paar kleine Blutstropfen heraus. Die Wanze, Zecke, Schnecke, was auch immer, fühlte sich wie eine gekochte Erbse an, nur dass diese "Erbse" glänzte, als ob sie feucht wäre, und eine seltsame gelblich-weiße Farbe mit kleinen roten Punkten hatte. Howie drehte das Ding um, nahm es zwischen die Fingerspitzen und drückte ...

Oh Mann, das ist echt krass!

Es gab keine Mandibeln - keine Widerhaken -, aber er entdeckte winzige Follikel, die sich in den Körper des Dings zurückzogen. Irgendeine parasitäre Schnecke oder so was, vermutete er. Als er etwas fester zudrückte, trat tatsächlich etwas Blut aus, zusammen mit ein paar Fäden einer milchigen Flüssigkeit.

Er zupfte das andere Biest von Carols rechter Brustwarze ab und schnippte es weg.

"Carol?"

Sie war ohnmächtig geworden, eine breite Strähne ihres brandyfarbenen Haars war über ihre Augen gerutscht.

Ein tolles Inselwochenende, dachte er. Was für eine Pleite. Muss sie zurück zur Hütte bringen und Alan und Leona Bescheid sagen. Und dann, ganz der ritterliche Collegestudent, hob Howie sie hoch und trug sie den Pfad entlang.

Ungefähr sechs Meter weit.

Oh Mann!

Sie war nicht dick oder so, ganz im Gegenteil: schlank, grazil, eine Elfe. Aber sich eine Maid in Nöten über die Schulter zu werfen war nur im Film einfach. So schaffe ich es nie, sie zur Hütte zu bringen ...

Also ließ er sie zurück.

Und rannte.

Es war Alans Idee gewesen, mit den Mädchen zu Pritchard's Key zu fahren. "Der perfekte Platz für eine Party", hatte er Howie versichert. "Da kommt nie jemand hin. Die Insel ist umgeben von dicken Felsen,

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