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Höllentunnel Thriller von Barkawitz, Martin (eBook)

  • Verlag: BookRix
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Höllentunnel

Wenn dich das Nachtvolk holt ... Hacker-Angriff in der Londoner U-Bahn! Eine schöne junge Frau ist spurlos verschwunden, aber es gibt keinen Hinweis auf ein Verbrechen. Oder? Detektiv Liam Carson ermittelt hartnäckig weiter. Gibt es wirklich eine Gruppe namens Nachtvolk, die in stillgelegten U-Bahnhöfen ein finsteres Imperium errichtet hat? Liam entwickelt Gefühle für Janet, die Schwester der entführten Mia. Doch als sie das Opfer schließlich finden, ist die grausame Wahrheit kaum zu ertragen. Werden Liam und Janet den ungleichen Kampf gegen einen charismatischen und rücksichtslosen Gegner gewinnen können? Bonus-Story: Der Schattenbarbier Wer ist der grausame Serienmörder, der im Jahr 1892 den Hamburger Hafen unsicher macht? Die junge Kellnerin Gesche Kröger muss jede Nacht allein nach Hause gehen. Wird sie dort heil ankommen? Der Autor Martin Barkawitz schreibt seit 1997 unter verschiedenen Pseudonymen überwiegend in den Genres Krimi, Thriller, Romantik, Horror, Western und Steam Punk. Er gehört u.a. zum Jerry Cotton Team. Von ihm sind mehrere hundert Heftromane, Taschenbücher und E-Books erschienen. Aktuelle Informationen, ein Gratis-E-Book und einen Newsletter gibt es auf der Homepage: Autor-Martin-Barkawitz.de SoKo Hamburg - Ein Fall für Heike Stein: - Tote Unschuld - Musical Mord - Fleetenfahrt ins Jenseits - Reeperbahn Blues - Frauenmord im Freihafen - Blankeneser Mordkomplott - Hotel Oceana, Mord inklusive - Mord maritim - Das Geheimnis des Professors - Hamburger Rache - Eppendorf Mord - Satansmaske - Fleetenkiller - Sperrbezirk - Pik As Mord - Leichenkoje - Brechmann - Hafengesindel - Frauentöter - Killer Hotel - Alster Clown - Inkasso Geier - Mörder Mama Ein Fall für Jack Reilly - Das Tangoluder - Der gekreuzigte Russe - Der Hindenburg Passagier - Die Brooklyn Bleinacht - Die Blutstraße - Der Strumpfmörder

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 162
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739645407
    Verlag: BookRix
    Größe: 786 kBytes
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Höllentunnel

2

Janet Robbins machte sich noch keine Sorgen, als Mia nicht zum Frühstück erschien.

Sie kochte erst einmal Tee, während sie gleichzeitig das Chaos in der Küche beseitigte, einen Blick auf ihren Vorlesungsplan warf und ihren schwarzen Nagellack suchte. Janet lebte zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Mia, der belgischen Krankenschwester Claire und der spanischen Studentin Lucia in einer Frauen-WG in der Southhampton Road. Und in dem lockeren Quartett schien Janet die Einzige zu sein, die einen gewissen Ordnungssinn in ihren Genen hatte.

Janet schaute auf die Zeitanzeige ihres Handys, während sie ihr Früchte-Müsli löffelte. Sie selbst hatte erst um zehn Uhr eine Informatik-Vorlesung und konnte den Tag halbwegs ruhig angehen lassen. Aber Mia musste jeden Morgen pünktlich in der Spedition erscheinen, wo sie momentan als Büro-Leibarbeiterin knechtete. Mia ließ sich oft wortreich darüber aus, was für ein Drachen ihre Chefin war. Das Büro befand sich am anderen Ende der Stadt, Mia musste fast eine Dreiviertelstunde mit der U-Bahn dorthin fahren und dabei dreimal umsteigen.

Kurz entschlossen ging Janet zu Mias Zimmer, klopfte und trat gleich darauf ein.

Das Bett ihrer Schwester war nicht berührt.

Janet spürte, wie sie von einem leichten Schreck durchzuckt wurde. Eigentlich gab es keinen Grund zur Beunruhigung, wie sie sich selbst einzureden versuchte. Mia war volljährig und konnte gut auf sich selbst aufpassen, Mia trainierte Karate, Mia flirtete gern und hatte sich vielleicht auf der Party spontan verknallt, Mia - Mia ist vor allem meine kleine Schwester!, sagte Janet innerlich zu sich selbst. Und deshalb war es ihr gutes Recht, sich wegen Mia den Kopf zu zerbrechen. Jedenfalls ihrer eigenen Meinung nach.

Sie trat in das Zimmer. Unwillkürlich wünschte sie sich, dass Mia in diesem Moment die Wohnungstür öffnen und sie anraunzen würde, dass sie nicht in ihren Sachen schnüffeln solle. Aber das geschah nicht.

Janet schaute sich flüchtig um. Alles schien wie immer zu sein. Die Unordnung war nur halb so groß wie in der Küche. Aber das lag zweifellos daran, dass Mia meist nur zum Schlafen nach Hause kam. Lebenshungrig stürzte sich Janets jüngere Schwester stets in den Strudel von Partys und Events, den London jeden Tag und jede Nacht zu bieten hat.

Aber bisher war sie immer nach Hause gekommen.

Janet erschrak, als sie einen Blick auf ihr Spiegelbild in Mias großem Ankleidespiegel erhaschte. Ihr schmales Gesicht mit den hohen Wangenknochen war totenbleich. Janets große braune Augen, die von einem Ex-Lover als "elfenhaft" beschrieben worden waren, hatten momentan einen ziemlich panischen Ausdruck. Mias Ausbleiben ging ihr doch mehr an die Nieren, als sie sich selbst eingestehen wollte.

Janet eilte in die Küche zurück, griff sich ihr Smartphone und holte Mias Nummer aus dem Kurzwahlspeicher. Nichts. Das Handy ihrer kleinen Schwester war ausgeschaltet.

"Hallo? Ist jemand zuhause?"

Janet zuckte zusammen, als die weibliche Stimme hinter ihr ertönte. Sie wirbelte herum. Aber es war natürlich nicht Mia, die sie angesprochen hatte. Erstens sprach Janets Schwester nicht mit einem leichten kontinentalen Akzent, und zweitens war es wohl kaum möglich, Claire für Mia zu halten. Die belgische Krankenschwester war strohblond und füllig, während die zierliche Mia als Titelmodel für ein Teenie-Magazin hätte dienen können.

"Ich habe dir gerade schon mal einen guten Morgen gewünscht, aber du siehst aus, als ob du ein Gespenst gesehen hättest. Hast du eine Seance gemacht?"

Janet seufzte genervt. Nur weil sie sich für Mystisches und Unerklärliches aller Art interessierte, wurde Janet von ihrer belgischen Mitbewohnerin für eine Geisterbeschwörerin gehalten. Claire fand es auch sehr merkwürdig, dass Janet Menschen hypnotisieren konnte. Janet hatte ihr schon mehrfach erklärt, dass daran überhaupt nichts Unheimliches wäre und

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