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Hengste, Henker, Herbstlaub Der vierte Fall für Steif und Kantig von Garnschröder, Gisela (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2016
  • Verlag: Midnight
eBook (ePUB)
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Hengste, Henker, Herbstlaub

Es ist Frühherbst im Münsterland. Die beste Zeit, um Pilze zu sammeln, finden Isabella Steif und Charlotte Kantig. Als sie nach einem Waldspaziergang beim Hofladen Kottenbaak vorbeischauen, sehen sie einen Jungen vom Hof laufen. Kurz darauf entdecken die beiden Schwestern die Leiche von Verkäuferin Brigitte Hübsch im Laden. Schnell ist klar, Brigitte wurde erstochen. Etwa von dem Jungen, der gerade geflüchtet ist? Kurz darauf stirbt Brigittes Freundin Elsbeth Baumstroh an einer Pilzvergiftung. Steif und Kantig ist sofort klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn Elsbeth war eine wahre Pilzkennerin. Wer trachtete den beiden Frauen also nach dem Leben? Die Schwestern stürzen sich in die Ermittlungen und stoßen auf lange vergessene Geheimnisse. Von Gisela Garnschröder sind bei Midnight erschienen: In der Reihe Ein-Steif-und-Kantig-Krimi: Steif und Kantig Landluft und Leichenduft Kühe, Konten und Komplotte Hengste, Henker, Herbstlaub Felder, Feuer, Frühlingsluft Schnäpse, Schüsse, Scherereien Außerdem: Winterdiebe Weiß wie Schnee, schwarz wie Ebenholz Gisela Garnschröder ist 1949 in Herzebrock/Ostwestfalen geboren und aufgewachsen auf einem westfälischen Bauernhof. Sie erlangte die Hochschulreife und studierte Betriebswirtschaft. Nach dem Vordiplom entschied sie sich für eine Tätigkeit in einer Justizvollzugsanstalt. Immer war das Schreiben ihre Lieblingsbeschäftigung. Die berufliche Tätigkeit in der Justizvollzugsanstalt brachte den Anstoß zum Kriminalroman. Gisela Garnschröder wohnt in Ostwestfalen, ist verheiratet und hat Kinder und Enkelkinder. Sie ist Mitglied bei der Krimivereinigung Mörderische Schwestern, beim Syndikat und bei DeLiA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 09.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958190870
    Verlag: Midnight
    Größe: 3792 kBytes
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Hengste, Henker, Herbstlaub

1. Kapitel

Friedlich grasten die Kühe auf der Weide in der warmen Sonne. Isabella Steif war mit vier Frauen ihrer Nordic Walking-Gruppe unterwegs auf einem Feldweg außerhalb von Oberherzholz, der zwischen einer Kuhweide und einem Maisfeld verlief, dessen hohe Stauden schon welke Blätter aufwiesen. Die Damen hatten sich ihre Jacken um die Hüften gebunden, weil es trotz Anfang September noch sehr warm war.

"Puh! Die Sonne meint es aber gut heute!", rief Ella Stein, eine ehemalige Kollegin von Isabella, und wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. "Wir sollten dort drüben am Wald eine kleine Pause einlegen. Es ist ja nicht zum Aushalten!"

"Wenn wir ständig Pausen machen, schaffen wir die Runde in der vorgegebenen Zeit niemals!", gab Isabella zurück. "Du musst mehr trainieren!"

Zustimmendes Gemurmel der anderen beiden Damen, die hinter ihnen gingen und wohl gar nicht richtig zugehört hatten, denn Isabella hatte deren leises Geplauder die ganze Zeit über im Ohr gehabt. Ella warf Isabella einen empörten Blick zu, während sie zügig weiter bis zum Wald gingen. Dort ließ sich Ella ächzend auf einen Baumstamm nieder, der direkt neben dem Weg im Schatten einer Eiche lag.

"Macht was ihr wollt! Ich ruh' mich jetzt aus!", sagte sie und legte ihre Stöcke vor sich auf den Boden. Die anderen beiden Frauen setzten sich neben Ella.

"Wir sind nicht mehr die Jüngsten, Isabella", merkte Rosa Brand schmunzelnd an, und Tina Kraft stimmte ihr leicht schnaufend zu.

Isabella stand vor ihnen, stützte sich auf ihre Stöcke und betrachtete die drei mit gekräuselter Stirn. "Na gut, lasst uns ein wenig ausruhen, aber nur fünf Minuten!"

"Stell dich nicht so an, Isabella!", brummte Rosa sie an und rückte ein Stückchen zur Seite, um ihr Platz zu machen. "Wir wollen uns schließlich nicht stressen."

"Laufen baut Stress ab", entgegnete Isabella energisch und blieb einfach stehen. "Außerdem ist es gut für die Figur."

"Über deine Figur musst du dir nun wirklich keine Gedanken machen, du Hungerhaken!", meldete sich nun Tina spöttisch zu Wort. "Bei mir nützt das Laufen überhaupt nichts. Ich nehme schon zu, wenn ich ans Essen nur denke!"

"Quatsch!", mischte sich Rosa lachend ein. "Du kochst einfach zu gut, Tina!"

"Seit du regelmäßig mit uns trainierst, hast du eine richtig gute Figur bekommen, Tina", lobte Isabella. "Bestimmt hast du einige Pfunde abgenommen!"

"Meinst du?" Tina sah Isabella zweifelnd an. "Ehrlich gesagt, ich habe mich seit Wochen nicht gewogen."

"Dann mach' das morgen Früh sofort. Nüchtern und nackt", gab Isabella zurück. "Du wirst sehen, das gibt gleich Motivation für die nächste Walking-Runde!"

Tina lachte. "Hoffentlich hast du recht!"

"Lasst uns weiter gehen", sagte Isabella, und alle griffen zu ihren Stöcken und folgten dem Weg durch den Wald.

"Oh, sieh mal!", rief Rosa wenig später aus. "Ein Steinpilz!" Sie stoppte, bückte sich und schabte mit der Hand vorsichtig die welken Blätter rund um den Pilz zur Seite. "Hier ist sogar noch einer, ein ganz kleiner!"

Die anderen Frauen scharten sich um sie und betrachteten den Pilz mit leichtem Argwohn. "Bist du sicher, dass es ein Steinpilz ist?", fragte Tina zweifelnd. "Satanspilze sehen so ähnlich aus."

"Ich kenne mich mit Pilzen aus!", schnaubte Rosa empört. "Aber einer ist zu wenig. Morgen mache ich mich auf den Weg und nehme einen Korb mit." Sie bedeckte den Pilz vorsichtig wieder mit Laub und erhob sich.

"Du solltest aber wirklich vorsichtig sein", meldete sich Isabella zu Wort. "Mit Pilzvergiftungen ist nicht zu spaßen!"

"Genau!", pflichtete ihr Ella bei. "Ich sammle nur die Champignons, die hier rundum in den Kuhweiden in Massen vorkommen. Damit kenn' ich mich aus!"

"Da musst du genauso vorsichtig sein", murrte Tina. "Champignons kann man sehr schnell mit dem Knollenblätterpilz verwechseln."

"Ich habe erst gestern m

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