text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Hunters - Das verbotene Grab Roman von Kuzneski, Chris (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2019
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Hunters - Das verbotene Grab

Ein gigantischer Schatz - fünf unschlagbare Schatzjäger! Ein mysteriöser Milliardär versammelt eine Gruppe von Spezialisten, um einen der größten Schätze der Geschichte zu bergen. Seit über 2000 Jahren ist das Grab von Alexander dem Großen verschollen, aber nun gibt es eine neue Spur. Doch kaum haben die Hunters Alexandria erreicht, werden sie angegriffen. Ein uralter Geheimbund will ihre Mission vereiteln und geht dafür über Leichen. Plötzlich steht den Hunters keine Schatzsuche mehr bevor, sondern eine Rettungsmission. Es geht um das Leben von Hunderten - und das Schicksal einer ganzen Stadt ... Chris Kuzneski wuchs in Pennsylvania auf, lebt heute aber in Florida. Die Romane des internationalen Bestsellerautors wurden in zwanzig Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Wenn Chris nicht gerade surft, taucht, schwimmt oder die Sonne genießt, schreibt er an seinem neusten Roman.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 608
    Erscheinungsdatum: 18.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641215972
    Verlag: Blanvalet
    Serie: The Hunters .2
    Originaltitel: The Forbidden Tomb
Weiterlesen weniger lesen

Hunters - Das verbotene Grab

1. KAPITEL

Gegenwart
Dienstag, 11. Oktober
Fort Lauderdale, Florida

Nur wenige Menschen wussten von der Privatstraße durch die Sümpfe im Süden Floridas, und noch weniger hatten sie jemals befahren. Mehrere Schilder mit drastisch formulierten Warnungen drohten unerwünschten Besuchern mit ernster Bestrafung, wenn sie erwischt würden. Nicht von der Polizei oder durch ein Gericht, sondern durch die Landbesitzer selbst.

In den Everglades nannte man das Dschungeljustiz .

Es war die übliche Art, mit so etwas umzugehen.

Der langhaarige Motorradfahrer ignorierte die Warnschilder und bog von der Landstraße ab. Er brannte darauf, die Vorteile des glatten Asphaltstreifens vor ihm zu nutzen. Sobald sein Hinterrad die Teerdecke erreichte, drehte er den Gashebel seiner getunten Harley und hielt ihn fest. Sein Motor röhrte zustimmend; er schoss mit schwindelerregender Geschwindigkeit voran und lachte, als die Bäume an ihm vorbeizischten. Moskitos, so groß wie kleine Vögel, und Eidechsen, groß wie Schoßhündchen, brachten sich vor ihm in Sicherheit, um nicht überfahren zu werden.

Es hätte ihm nicht viel ausgemacht.

Im Laufe der Jahre hatte er so manches getötet.

Und meistens schnell.

Genau darauf war er trainiert.

Am Ende der Straße drosselte er das Tempo und hielt schließlich vor dem massiven Stahltor an, das das dahinterliegende Grundstück sicherte. Er kannte den Eingang, weil er früher schon ein paar Mal hindurchgefahren war, doch plötzlich wurde ihm klar, dass er das Tor nie selbst geöffnet hatte. Er war immer in Begleitung anderer gewesen, die es für ihn getan hatten. Er stoppte die Harley mitten auf der Straße, stieg ab und ging zu der merkwürdig aussehenden Schalttafel.

Seltsamerweise gab es dort keine Knöpfe zum Drücken. Auch kein Zahlenpad und keine Schalter. Das Einzige, was er sah, war ein flacher rechteckiger Touchscreen, der auf einen futuristisch aussehenden Metallständer montiert war. Mehr konnte er nicht entdecken. Weil das Ding sehr modern aussah und er von Technik keine Ahnung hatte, hätte es sich genauso gut um einen biometrischen Sensor handeln können, der seine Gedanken lesen konnte.

Genau wie die Fee, die in seinem iPhone hauste.

Josh McNutt wusste nicht recht, wie er sich verhalten sollte, und wischte mit der Hand über die Oberfläche. Er hoffte, dass es ein einfacher Bewegungsmelder war, wie an diesen schicken modernen Wasserhähnen. Danach drückte er die Fingerspitzen auf den Screen, weil er dachte, das Gerät würde vielleicht wie in der Waffenkammer von Fort Bragg funktionieren, seine Fingerabdrücke scannen und ihn dann hereinlassen. Als auch das keinen Erfolg brachte, versuchte er es mit beiden Handflächen, eine nach der anderen.

Doch nichts geschah.

McNutt rieb sich den Dreitagebart und überlegte, was er noch versuchen könnte. "Hallo", sagte er zu dem Gerät. "Ist da jemand? Haaalllloooo."

Irgendwann klopfte er sogar darauf, als wäre es die Eingangstür.

Noch immer keine Reaktion.

"Blöder Roboter", murmelte er leise. "Warte nur, bis ich hereinkomme. Dann suche ich deinen Stecker und beschneide dich mit einem Jagdmesser."

McNutt war genervt, ging zum Stahltor und streckte schon die Arme aus, um daran zu rütteln. Einen Sekundenbruchteil, bevor er es berührte, riss er die Arme zurück, als hätten sich die Stahlgitter plötzlich in Giftschlangen verwandelt. In Wahrheit wurde seine Reaktion durch etwas weitaus Tödlicheres hervorgerufen. Er hatte schon oft gehört, dass das Tor nur die erste einer Reihe von Schutzeinrichtungen war, die das gesamte Grundstück umgaben. Es war zusätzlich durch einen Hochspannungs-Drahtgitterzaun gesichert, der tödliche Stromstöße austeilen konnte. In letzter Sekunde fragte er sich, ob das Stahltor womöglich mit derselben Hochspannung versehen war.

Ein äußerst geladenes "Verpiss dich", das allen galt, die hier nichts zu suchen ha

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen