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Ich bin der Hass Thriller von Cross, Ethan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.02.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Ich bin der Hass

Knallharte Action und psychologischer Nervenkitzel - Serienkiller Francis Ackerman junior ist zurück

Special Agent Marcus Williams und sein Bruder, der Serienkiller Francis Ackerman jr., verfolgen die blutige Spur mehrerer Auftragsmörder nach San Francisco. Dort stoßen sie auf einen besonders brutalen Killer namens Gladiator, der für ein mächtiges Verbrechersyndikat arbeitet. Die Ziele des Gladiators reichen jedoch weit über einfache Auftragsmorde hinaus: Er betrachtet sich als modernen Dschingis Khan und will dafür sorgen, dass er der Menschheit ewig im Gedächtnis bleibt. An eines hat der Gladiator dabei allerdings nicht gedacht: In seiner Arena des Todes stand er noch nie einem Gegner wie Ackerman gegenüber ...

Der 5. Band der fesselnden Thriller-Reihe aus der Feder von Bestseller-Autor Ethan Cross

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 543
    Erscheinungsdatum: 23.02.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732549238
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 2161kBytes
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Ich bin der Hass

Kapitel 1

Francis Ackerman jr. wusste nicht, wie viel Blut er vergossen hatte und wie groß die Zerstörungen waren, die auf sein Konto gingen. Er erinnerte sich kaum an seine dunklen Jahre. Für ihn waren sie ein Nebel aus Blut, Schmerz und Tod. Er wusste nur eins: Sollte man im Jenseits wirklich ernten, was man auf Erden säte, standen ihm ewige Folterqualen bevor. Aber er fürchtete das Urteil nicht, das einst über ihn gesprochen würde. Oft, sehr oft hatte er in die Finsternis gestarrt und sich den Gestank von Schwefel vorgestellt, endlose Höllenqualen, Schreie, Heulen und Zähneklappern. Aber es ließ ihn kalt. Angst entzog sich seinem Verständnis wie die Sonne dem Mond.

Nicht dass Ackerman süchtig nach Schmerz und blind für jede Art von Furcht auf die Welt gekommen wäre - keineswegs. Sein eigener Vater hatte ihn jeder denkbaren Folter unterzogen, hatte ihn die traumatischen Erfahrungen der berüchtigtsten Mörder aus aller Welt durchleben lassen. Als nicht einmal das reichte, hatte er bei seinem Sohn chirurgisch jene Bereiche des Gehirns verstümmelt, in denen Angst und die primitive Kampf-oder-Flucht-Reaktion entstanden.

Es erfüllte Ackerman mit Stolz, was er trotz seiner unbestreitbaren Nachteile erreicht hatte. Er hatte seinen jüngeren Bruder Marcus wiedergefunden und durch ihn eine Familie erlangt. Seitdem hatte er mehreren Personen das Leben gerettet und zur Festnahme von acht Serienmördern beigetragen, jedenfalls seiner Zählung nach.

Nun sollte sein bisher größter Fang - ein Mann, der als "Demon" bekannt war und ein Netzwerk sadistischer Auftragskiller leitete - von Foxbury zum ADX Florence überstellt werden, einem Hochsicherheitsgefängnis und eine der sichersten Haftanstalten der Welt.

Eigentlich hätte Ackerman in besserer Stimmung sein müssen, aber er war nicht besonders stolz auf die Festnahme Demons; schließlich hatte er dieses Monstrum nicht in direktem Zweikampf zur Strecke gebracht. Außerdem war der Kampf zwischen ihnen erst dann vorbei, wenn einer von ihnen beiden nicht mehr atmete.

Aus dem hinteren Teil des kahlen Besprechungsraums, in dem es nach Zigarettenrauch und Waffenöl stank, beobachtete Ackerman seinen jüngeren Bruder. Special Agent Marcus Williams trug einen schwarzen Anzug und ein dunkelgraues Oberhemd, aber keine Krawatte: Er hatte geschworen, sich nie wieder einen Schlips umzubinden. Im Zentrum des Raumes saß das Team aus Strafverfolgungs- und Justizvollzugsbeamten auf mehreren Reihen von Klappstühlen; es sah aus wie ein mittelalterliches Inquisitionsgericht. Marcus erklärte den Versammelten den genauen Ablauf der Verlegung des wohl mörderischsten Sträflings der Welt.

Ackerman durfte an dieser Besprechung nicht unmittelbar teilnehmen, da er nur den Rang eines "Beraters" hatte. Doch er sah jetzt schon voraus, dass seine Fähigkeiten sehr bald wieder gebraucht wurden. Und welcher Trainer ließ seinen besten Spieler lange auf der Ersatzbank? Wäre Töten ein Sport gewesen - er wäre der Champ, der Meister aller Klassen. Bei diesem Gedanken musste er grinsen.

Der Plan seines Bruders war simpel, hatte aber seine Stärken: Drei Konvois sollten den Bereitstellungsraum in bestimmten zeitversetzten Abständen verlassen. Jede Kolonne bestand aus einem Späher in einer zivilen Limousine, der vorausfuhr, zwei Streifenwagen, dem gepanzerten Gefangenentransporter, zwei weiteren Streifenwagen als Nachhut und einem Hubschrauber zur Luftbeobachtung. Zusätzlich leitete die Staatspolizei den Verkehr um, sodass es auf ihrer Route keine unbeteiligten Zuschauer und potenziellen Bedrohungen gäbe. In den Panzerwagen in jedem der drei Konvois saß ein Mann, dessen Gesicht eine Kapuze verdeckte, sodass nicht einmal die Wachmannschaften wussten, welcher Konvoi den wahren Demon transportierte.

Marcus würde dem echten Gefangenen auf dem Beifahrersitz eines Staatspolizeiwagens folgen, während die anderen Mitglieder ihres Teams in den Nachhutfahrzeugen der Ablenkungen

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