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Killer Pott Ein Wolf Unger Thriller von Mulder, P. J. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2014
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Killer Pott

P J. Mulder hat gerade den vierten Wolf Unger Thriller KILLER POTT beendet. Wieder nimmt der Plot den Leser hart ran: Wolf Unger kann nicht ahnen, dass zwei verdammte Worte, die er auf Bitte seines Freundes Joe Leland einer Zielperson in Tanger übermittelt, den Beginn eines Komplotts markieren. Eines Komplotts, das eine Katastrophe biblischen Ausmaßes auslösen soll: Terroristen übernehmen ein mit Sprengstoff beladenes Containerschiff, das in den neuen Hafen Tanger-Med crashen und zur Explosion gebracht werden soll. Unger jagt zwischen Frankfurt, Tanger und Marrakesch die Hintermänner, während sich das Terrorschiff mit voller Fahrt der Straße von Gibraltar mit Kurs auf Tanger nähert Auf hoher See kommt es zum finalen Showdown. Aber noch ist es nicht vorbei. In Ceuta, der spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, muss sich Unger entscheiden: eliminieren oder liquidiert werden. P. J. MULDER ist das Pseudonym des 1945 geborenen Autors Paul Jürgen Schmulder. Nach einem Grafikstudium an einer renommierten Kunstakademie startete er seine Karriere 1970 in einer der großen amerikanischen Werbeagenturen in Frankfurt. Vom Art Director und Texter zum Creative Director und Managing Partner, führten ihn Foto- und Film-Shootings immer wieder in die Hauptstädte der Welt. Viele seiner TV-Spots und Kinowerbefilme wurden national und international ausgezeichnet. P. J. Mulder ist mit einer Juristin verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und lebt in einem Taunusstädtchen bei Frankfurt. Mehr über den Autor und seine Bücher: www.pjmulder.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 324
    Erscheinungsdatum: 06.06.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783735745958
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 670 kBytes
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Killer Pott

3

MARRAKESCH, MAROKKO.

"Schicksal ist etwas, was wir erfunden haben, weil wir den Gedanken nicht ertragen können, dass alles, was passiert reiner Zufall ist." Meg Ryan als Annie Reed in "Schlaflos in Seattle."

Odilia Gress, genannt Odi, Lelands New Yorker Stellvertreterin und Ex-Mitglied der Groupe d'Intervention de la Gendarmerie Nationale, einer Antiterroreinheit der französischen Polizei, erreicht Unger schließlich drei Stunden später auf seinem Iridium-Satellitenhandy und berichtet.

"Der Koch der Lodge, mit dem er verabredet war, hat den Schuss gehört und ihn kurz danach gefunden", sagt sie. "Leland hatte hinterlassen, dass ich im Notfall sofort verständigt werde. Gott sei Dank hat einer der Gäste, ein bekannter Chirurg aus Montreal, erste Hilfe geleistet und sich um ihn gekümmert. Mit ihm habe ich den sofortigen Transport nach Kamloops und von dort mit einer Chartermaschine nach Vancouver ins UBC Hospital veranlasst, wo er seit einer Stunde von einem Ärzteteam unter Leitung dieses Chirurgen operiert wird."

Unger steht unter Schock.

Seine Stimme klingt angespannt.

"Leland hat mit einem Notfall gerechnet? Wo hat ihn die Kugel getroffen? Wie schwer ist die Verletzung? Wird er überleben?"

Odi seufzt.

"Schultersteckschuss", sagt sie. "Keine Austrittswunde. Sein Zustand war bei der Ankunft im Hospital stabil, was immer das heißt." Dann fügt sie hinzu: "Mehr weiß ich auch nicht."

"Wo bist du?"

"LaGuardia Airport. Mit Lelands Tochter. Wir haben eine schnelle Citation Ten gechartert. Start in fünfzehn Minuten. Peter fliegt separat von Los Angeles."

Lelands Tochter Natalie, die Unger nur von einem Foto kennt - dunkelblond, attraktiv und geschieden - ein paar Jahre jünger als er, hatte als Analystin im Directorate of Intelligence der CIA gearbeitet. Seit etwa einem Jahr gehört sie neben Odi dem Führungsteam von Lelands Firma an. Sein Sohn Peter leitet die Filiale in Los Angeles.

"Und wo steckst du?", verlangt Odi zu wissen.

"Marrakesch", sagt Unger knapp." Bin schon unterwegs." Dann: "Schaff diesen Koch aus der Lodge her und halte den Doktor aus Montreal fest."

"Schon geschehen."

"Wir sehen uns in Vancouver", sagt Unger und beendet das Gespräch.

Er starrt auf das Handy in seiner Hand und versucht, seine Gedanken zu ordnen. Dann hebt er den Kopf und blickt über den Dachpool auf die Medina, lässt seinen Blick von der blühenden Dachterrasse über die nistenden Störche auf der Mauer eines nahen Palais schweifen und wappnet sich innerlich gegen die beschissene, reale Welt.

Seit zwei Wochen hält er sich im Riad seiner Freundin Kahina Yassine auf. Ein dreistöckiges Stadthaus hinter dicken Mauern mit unauffälligen Türen in einer ruhigen Seitenstrasse der südlichen Medina. Aufwendig und liebevoll restauriert und renoviert, in unterschiedlichen orientalischen Stilrichtungen ausgestattet. Marmor, Naturstein und gebrannte Ziegel, Terrakotta und Holz. Eingerichtet und dekoriert mit erlesener arabischer und marokkanischer Handwerkskunst. Angelegt um einen mit exotischen Pflanzen, Pinien, Atlaszedern und kleinen Palmen begrünten kühlen Innenhof, mit einem Mosaikbrunnen aus Fés, einem der Zentren der Mosaik-Handwerkskunst. Die wundervollen Ornamente der Brunnen-Oberfläche sind aus von Hand geschlagenen Mosaikkacheln unterschiedlicher Form und Größe zusammengesetzt. Ein sehr aufwendiges Kunsthandwerk, die arabische Variante einer Klimaanlage.

Eigentlich hatte er vorgehabt, solange in diesem Palast zu bleiben, bis Kahina genug von ihm haben und ihn rauswerfen würde. Dabei ist er sich aber ziemlich sicher, dass sie alles tun würde, um ihn zum Bleiben zu veranlassen.

Für immer.

Noch einmal genießt er den Panoramablick über die Dächer der Medina. Dann erhebt er sich von der Liege, reckt sich, streckt die Arme aus und brüllt: "Gottverdammte Scheiße!"

Damit w

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