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Lady Omegas letzter Flug von Graham, R. S. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.04.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Lady Omegas letzter Flug

Endlich - Felicity hat einen Verlag für ihren Comic 'Lady Omega' gefunden! Steph und Vanessa fahren zur Cosmic Comic Convention, um mit der überglücklichen Freundin zu feiern. Doch noch während die beiden durch die Messehallen wandern und über die verrückt verkleideten Leute staunen, macht ein schreckliches Gerücht die Runde: Ein Mädchen hat sich vom Balkon gestürzt - tot! Fassungslos schauen Steph und Vanessa auf das Foto, das ihnen jemand vor die Nase hält: Es ist Felicity. Aber Selbstmord ist doch unmöglich, wo der große Erfolg so nah war! Also war es ... Mord?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465682
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 308 kBytes
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Lady Omegas letzter Flug

1. KAPITEL

"Nargor, das könnt Ihr nicht machen! Das Schicksal unseres Volks hängt von dieser Quelle ab!", flehte der Kämpfer seinen Kriegsmeister an. "Wenn Ihr das Wasser vergiftet, um damit Léardiens Horden aufzuhalten, tötet Ihr auch jeden von uns, der davon trinkt - und Ihr macht das Land für lange Zeit unfruchtbar!"

"Schweig, Luwinn", herrschte Nargor ihn an und betrachtete das Glasfläschchen in seiner Hand, das mit einer blassgrünen Flüssigkeit gefüllt war. "Ein Tropfen auf tausend Maß genügt, um zehntausend Feinde zu töten, und ich gebe ihnen zehn Tropfen auf hundert Maß, um sicher zu sein, dass tausend Feinde vernichtend geschlagen werden."

"Und wie viele Tausend unseres Volks werden ..."

Rriinnnnggg.

"... wenn Ihr das tut?", bohrte Luwinn nach. Nargor war sein Kriegsmeister, und er schaufelte sich sein eigenes Grab, indem er an Nargors Weisheit zweifelte. Doch er konnte nicht einfach zusehen, wie der mächtige Krieger einen verheerenden Fehler beging.

"Es ist ein kleiner Preis für einen großen ..."

Rriinnnnggg.

"... ich nicht zulassen", widersprach Luwinn und stellte sich Nargor in den Weg. Der griff nach seiner monströsen Streitaxt, holte aus und ...

Rriinnnnggg.

"Warum geht denn da keiner ran?", fragte Steph. "Das klingelt doch laut genug."

"Weil das dein Handy ist!", erwiderte Vanessa. Ihre Freundin war manchmal wirklich verpeilt. "Die Bewohner von Loboor leben in einer Zeit ohne Elektrizität. Da geht's noch zu wie bei uns im finstersten Mittelalter."

"Oh, ich dachte, das gehört zu diesem Hörspiel dazu", murmelte Steph achselzuckend. "Du weißt, mit diesem Fantasyzeugs kenne ich mich nicht so gut aus."

Rriinnnnggg.

"Ja, das weiß ich. Immerhin hast du mich beim ersten Teil von Herr der Ringe auch mit Fragen gelöchert."

Steph grinste breit. "Womit ich von den Teilen zwei bis vier verschont geblieben bin, weil du keinen von den Filmen mehr in meiner Gegenwart sehen wolltest."

"Es sind nur drei Teile, weil es auch nur drei Bücher sind", korrigierte Vanessa sie und stellte den CD-Player auf Pause, da im Hintergrund noch immer Stephs Handy klingelte, die ihre Handtasche durchwühlte.

Rriinnnnggg.

"Das sind drei zu viel", konterte sie und nahm rasch das Gespräch an, ehe ihre Freundin noch etwas darauf erwidern konnte. "Ja, hallo? Mom? ... Bist du das, Mom? Ich höre dich nur ganz leise. ... Aha ... Aha ... Nein, jetzt am Wochenende kann ich nicht ... Ja, wir sind auf dem Weg zur Cosmic Comic Convention ... im Hollywoodland Hotel ... Heute sind wir den ganzen Tag dort, weil Felicity ihren ersten Comic vorstellt und ... Doch, du kennst Felicity, schlank, groß, lange rote Haare ... Die ist ja schon im Internet bekannt mit ihren Zeichnungen, und jetzt geht es richtig los, mit Verlag und allem. ... Ja, genau die ... Okay, ich melde mich dann ... mach's gut, Mom."

Sie legte auf. "Sind wir noch auf dem richtigen Weg, Vanessa?"

"Ich verfahre mich schon nicht, Steph", gab Vanessa ein wenig gereizt zurück. "Nur weil mein Navigationsgerät kaputt ist, werden wir nicht gleich in Tokio ankommen, wenn ich an der nächsten Ecke versehentlich falsch abbiege."

"Wenn du wenigstens ein Smartphone hättest, dann könntest du dir die Strecke darüber anzeigen lassen."

Vanessa deutete auf den Schoß ihrer Beifahrerin. "Was du da vor dir liegen hast, nannten die Leute früher Stadtplan. Und da in letzter Zeit nicht einfach komplette Straßen und Häuserblocks verschoben worden sind, komme ich mit dem Ding immer noch ans Ziel. Hauptsache, du hältst den Plan so, dass ich sehen kann, wo wir sind."

Steph schüttelte den Kopf. "Das ist doch bloß ein Gewirr aus Linien und Rechtecken, wie soll sich da jemand zurechtfinden?"

"Zum Beispiel so", sagte Vanessa und machte eine Kopfbewegung, die ihre F

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