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Lassiter - Folge 2298 Die Ranch am Ende der Welt von Slade, Jack (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2016
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Lassiter - Folge 2298

Jim Crosby trat aus dem Saloon und blickte zum Himmel. Ein Geier schwebte fast reglos über die Stadt hinweg. Fliegen müsste man können, dachte der Mann. Er wankte zu dem Haltegeländer, an dem einige Pferde angeleint waren. Mingus, der Rotbraune, hob schnaubend den Kopf. Um zu ihm zu gelangen, musste Crosby an einem schwarzen Wallach vorbei und an zwei Mustangs, die aussahen, als wären sie mit Staub gepudert. Irgendwo hämmerte jemand Nägel in ein Brett. Die Schläge hallten unnatürlich laut in Crosbys Ohren wider. Er blieb stehen und murmelte einen Fluch. Wie durch einen Zauber hörten die Schläge auf. 'Na also.' Crosby ging weiter, zufrieden grinsend. Doch als er an dem Wallach vorbeikam, flog ein Huf in die Höhe und traf ihn an der Schläfe. Jim Crosby stürzte zu Boden und starb.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 02.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732534890
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 786 kBytes
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Lassiter - Folge 2298

Margie Bell lachte, weil Bobs Blick auf ihrem tiefen Ausschnitt haften blieb. "Hast du noch nie ein Dekolleté gesehen?", neckte sie ihn.

"Doch", sagte er, "aber keines war so voll wie deines."

Die hübsche Blonde öffnete die Tür zu ihrem Zimmer.

Bob Crosby trat zögernd ein. An der Wand hing ein Bild in einem dicken, verschnörkelten Goldrahmen. Zwei nackte Mädchen badeten in einem waldumsäumten See.

"Wie alt bist du?", fragte Margie.

"Achtzehn." Bob straffte seine Gestalt. "Und ich habe schon mehr nackte Mädchen gesehen, als du denkst."

Das Amüsiergirl sagte nichts. Mit wiegenden Hüften ging es zum Fenster. Die rot glühende Abendsonne schien in das kleine Zimmer. Auf der anderen Straßenseite zeigte sich die prunkvolle Fassade des Belvedere Hotels. In der zweiten Etage stand ein rothaariges Mädchen am Fenster und wedelte einen Staublappen aus.

Mit einem Ruck zog Margie die Vorhänge zu.

Bob spürte einen Kloß im Hals und schluckte. Es war das erste Mal, dass er mit einem Mädchen, das es einem Mann für Geld besorgte, allein in einem Zimmer war. Bis dahin war Jim, sein älterer Bruder, immer mit von der Partie gewesen. Doch Jim hatte auf der Mainstreet einen alten Freund getroffen, mit dem er mal bei einem Viehtreck nach Wichita zusammen gewesen war. Sie waren in den Saloon gegangen.

Das Freudenmädchen drehte sich zu Bob um. "Hast du eine Freundin?", fragte sie.

"Ja, hab ich", log er.

"Wie heißt sie?"

"Cecilia."

"Hübscher Name. Wie ist sie so, deine Cecilia?"

"Ganz nett."

"Ist sie auch hübsch?"

"Ja, sie kann sich sehen lassen."

Jetzt lachte die Blonde. Das weiche Fleisch in ihrem Ausschnitt wackelte wie Pudding. Einen so großen Busen hatte Bob bisher nur einmal gesehen, bei der dicken Mrs. Starling im General Store. Für den zierlichen Körper des Mädchens wirkten diese üppigen Höcker irgendwie deplatziert. Doch das wogende Fleisch gefiel ihm. Er sehnte sich danach, es zu berühren. Schon vom bloßen Hinschauen bekam er einen Ständer.

"Wie ist sie im Bett, deine Cecilia?", erkundigte sich Margie.

"Wie? Was?" Die unverblümte Offenheit des Mädchens irritierte ihn.

"Ob sie eine gute Liebhaberin ist, meine ich."

"Ach so ... ja." Er atmete tief durch. "Ich kann nicht klagen. Aber sie wohnt ziemlich weit weg, in Wyoming. Wir sehen uns nur alle Jubeljahre einmal."

Das blonde Freudenmädchen trat näher. Der betörende Duft ihres Parfüms verwirrte ihn. Er verkrampfte und merkte, dass seine Wangen rot anliefen. Einen Moment lang wünschte er sich weit fort, nach St. Louis, Omaha oder gleich nach New York, wo ihn kein Mensch kannte. Es war eine blöde Idee gewesen, ohne den großen Bruder ins Bordell zu gehen. Jim wusste immer, was zu tun war. Ohne ihn fühlte sich Bob gehemmt.

Von draußen drang das Klappern von Hufschlägen an seine Ohren. Er wollte zum Fenster sehen, aber Margie drehte sein Gesicht in ihre Richtung.

"Jetzt bin ich deine Nummer eins", hauchte sie.

Er spürte ihren Atem auf seiner Haut. Aus ihren hellen Augen blickte sie ihn herausfordernd an. Dann war da plötzlich ihre Zunge, die an seinen Lippen züngelte. Eine namenlose Begierde nahm von ihm Besitz. Er schloss die Augen und seufzte schwer.

Da spürte er, wie das Mädchen seinen Hosenlatz berührte. Erschreckt riss er die Augen auf. Über ihre wogenden Zwillinge hinweg blickte er auf die flinken Hände, die seine Hose öffneten und sein zum Bersten angeschwollenes Glied zum Vorschein brachten.

"Tod und Teufel", keuchte er.

"Du stehst gut im Futter", sagte Margie.

"Wenn du meinst."

Das Mädchen ging vor ihm in die Knie. Sie rieb an seinem Schaft und küsste den Pilzkopf. Dann saugte sie die Spitze in den Mund. Die Geräusche, die dabei entstanden, steigerten Bobs Erregung bis ins Unermessliche. Er legte eine Hand auf Margies Kopf und krallte die Finger in ihr halblanges Blo

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