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Mörderferien: Das Krimi-Paket für die Ferien Cassiopeiapress Thriller Spannung von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Mörderferien: Das Krimi-Paket für die Ferien

Eine junge Frau verliebt sich und muss erkenen, dass der Mann, mit dem sie ihr Leben teilen will, ein Profi-Killer ist, der sie nach dieser Entdeckung unmöglich am Leben lassen kann. Ein Mann glaubt den perfekten Mord geplant zu haben - aber einen Faktor hat er nicht bedacht: Das Wetter. Ein in die Jahre gekommener Junggeselle lebt bei seiner Mutter. Als er endlich wieder eine Freundin findet, verschwindet diese plötzlich - so wie ihre Vorgängerinnen... Um diese und andere Themen geht es in den Krimis von Alfred Bekker. Das Krimi Ferien-Paket enthält: 2 Romane und 35 Kurzgeschichten, zusammen ca. 450 Taschenbuch-Seiten Eis in den Bergen Tod in Tanger Ein Profi gibt nicht auf Das linke Bein Zum Dessert: Ein Mord Tödliche Tropfen Der Kopf-Abhacker Ungebetene Gäste Die Konkurrenten Der einzige Mordzeuge Kalt wie Eis Unter Mordverdacht Die Tote am Strand Eine böse Überraschung Saras Flucht Der Verräter Millys erster Mord Ein Freund des Inspektors Der Killer in den Bergen Mörder mit Hut Der Name des Mörders Eine Kugel für den Kurier Die Frau, die zuviel wusste Sie fanden eine Leiche Der Hollywood-Killer Der Mörder irrte Todesfahrt Der Leibwächter Der Fall Rosener Irischer Mord Eine Leiche im Kofferraum Tod im See Tot und teuer Den Tod vor Augen Der Klinik-Mörder Blumen auf das Grab

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 378
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736820708
    Verlag: BookRix
    Größe: 721 kBytes
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Mörderferien: Das Krimi-Paket für die Ferien

Eis in den Bergen

Kurz-Krimi

Eine Villa in der Münchener Rauheckstraße, ein Ferienhaus mit Aussicht auf einen idyllischen Bergsee, nur eine halbe Stunde von der Großstadt entfernt... Dr. Anton F. Seidl fand, dass er es in den letzten Jahren zu einigem Wohlstand gebracht hatte. Und das, obwohl er keinesfalls Schönheitschirurg oder Zahnarzt war - sondern Tiermediziner. Und die standen normalerweise vom Einkommen her an unterster Stelle der medizinischen Zunft, es sei denn, sie hatten sich auf das Kurieren kleinerer Wehwehchen von millionenschweren Rennpferden spezialisiert. Aber zu diesen Kreisen hatten Seidl die Beziehungen gefehlt.

Er atmete tief durch, blickte über den mustergültig gepflegten Garten seiner Villa.

Hier war kein Grashalm an der falschen Stelle. Ein Gärtner kam regelmäßig dreimal die Woche, um alles in Ordnung zu halten und darüber hinaus die zahlreichen und häufig wechselnden gärtnerischen Sonderwünsche von Frau Seidl zu erfüllen.

Alles, was du hier siehst, wird dir vielleicht schon bald buchstäblich unter den Fingern zerrinnen!, ging es Seidl grimmig durch den Kopf. Der Puls schlug ihm bis zum Hals. Nein, du hast einfach zu lange dafür gekämpft, um jetzt aufzugeben! Jetzt musst du dir etwas überlegen, dich vielleicht sogar mit sehr harten Bandagen durchzukämpfen.

Seidl zuckte zusammen, als ihn von hinten eine Hand an der Schulter berührte.

"Was ist?", drang die Stimme seiner zweiten Ehefrau Veronika in sein Bewusstsein.

Seidl drehte sich ruckartig zu ihr herum. Sie war Anfang dreißig, er Anfang fünfzig. Ihr Gesicht war feingeschnitten mit hohen Wangenknochen. Das dunkle Haar fiel ihr bis weit über die Schultern. Zwei feste Brüste pressten sich gegen den enganliegenden Stoff ihres Pullovers. Manchmal musste er aufpassen, um sie nicht mit 'Franziska' anzureden - dem Namen seiner ersten Frau. Im Grunde war Veronika eine Art verjüngte Ausgabe seiner ersten Frau.

"Es ist nichts", behauptete Seidl.

"Du schwitzt ja!"

"Ja, mein Gott..."

"Mei, du siehst ja ganz blass aus!"

Eine der wenigen Dinge, die Seidl an seiner zweiten Frau störten war, dass sie unentwegt "mei" zu sagen pflegte. Während er selbst sich den niederbayrischen Dialekt, mit dem er aufgewachsen war, mühsam abgewöhnt hatte und spätestens seit seinem Studium in Hamburg nur noch 'nach der Schrift' redete, konnte Veronika ihre sprachliche Herkunft einfach nicht verleugnen.

"Mei, warum sagst denn nix? Hängt das vielleicht mit dem Reporter zusammen, der vorhin hier war?"

Seidl lächelte breit. "Das war nur ein Wichtigtuer!", meinte er. "Der ist nur auf Skandale aus."

"Skandale? Mei, was will er denn dann von dir?"

"Ach, du kennst das doch. Da ist irgendwo mal wieder hormonverseuchtes Fleisch aufgetaucht und jetzt wollte dieser Kerl meine Meinung dazu wissen."

"Das war alles?"

"Ja, verdammt nochmal."

"Geh, Anton! Nun hab dich doch net so! Man wird ja wohl mal nachfragen dürfen."

Seidl atmete tief durch. "Mir geht es heute nicht besonders gut. Muss wohl am Fön liegen. Ich glaube, ich lege mich ein bisschen hin. Nachher habe ich nämlich noch einen wichtigen Termin..."

"Wollten wir heut' Abend net in die Oper?"

"Ja schon, aber..."

"Das wird also nix!"

"Nicht traurig sein. Geh ruhig allein hin oder nimm deine Freundin Karin mit, damit die Karte nicht verfällt!"

Seidl ging an ihr vorbei, trat dann durch die Terrassentür ins Haus.

In seinem Hirn arbeitete es fieberhaft.

Ich lasse mir meine Existenz nicht zerstören!, hämmerte es in ihm. Um keinen Preis...

Zwei Stunden später wählte Seidl vom Anschluss im Schlafzimmer aus eine Handynummer, die er von einer Visitenkarte ablas.

Es war die Karte des Journalisten.

"Hier Tom Dremmler", meldete sich eine sonore Stimme.

Tom Dremmler, freier Mitarbeiter v

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