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Mörderische Nachbarn Tom Benders erster Fall ... von Bardon, Michael (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
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Mörderische Nachbarn

Was tue ich hier ...? Diese Frage stellt sich Tom Bender, als er mitten in der Nacht in das Haus seiner Nachbarn eindringt und versucht diesen zu helfen. Doch seine Zivilcourage wird nicht belohnt und er wird selbst zum Opfer, der skrupellosen Einbrecher. Als er Stunden später in einem Krankenhaus erwacht, kann er sich an das Verbrechen kaum noch erinnern. Nach und nach erfährt er alle Einzelheiten und beschließt gemeinsam mit seiner Frau Mia und zwei Freunden den heimtückischen Mord an seinen Nachbarn aufzuklären. Doch schnell stellt sich heraus, dass deren Ermordung mehr Fragen als Antworten aufwerfen und die Polizei noch immer in völliger Dunkelheit tappt. Als sich dann noch der Bruder des getöteten Einbrechers einschaltet und auf Rache sinnt, überschlagen sich die Ereignisse. Ein mörderischer Wettlauf beginnt, in dessen Verlauf Tom Bender und seine Familie zwischen die Fronten geraten und zum Mittelpunkt in einem tödlichen Spiel aus Lügen, Intrigen und Hass werden ... Michael Bardon wurde 1965 in der Nähe von Frankfurt/Main geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern bei Aschaffenburg. Sein Debütroman Mörderische Nachbarn

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 372
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738060614
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 774 kBytes
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Mörderische Nachbarn

1

Es war eine klare, warme Sommernacht. Das fahle Mondlicht leuchtete das Schlafzimmer in Silber- und Grautönen aus. Ein leichter Windhauch wehte durch das offene Fenster herein, ließ den Vorhang sanft hin- und hergleiten und streifte mit kühler Hand über meine Schulter. Schlaftrunken rieb ich mir über die Augen. Ich gähnte herzhaft, setzte mich im Bett auf und überlegte, was mich aufgeweckt haben könnte. Waren das eben laute Stimmen?

Quatsch, dachte ich, wer sollte hier schon mitten in der Nacht lauthals herumkrakeelen?

Wahrscheinlich war unser Kater July auf seinem nächtlichen Streifzug mit einer anderen Katze aneinandergeraten. Die Schreie kämpfender Katzen hörten sich ja oft wie das Weinen eines Kindes an. Mit angehaltenem Atem lauschte ich in die Stille der Nacht. Doch alles schien ruhig. Nicht der kleinste Laut drang von draußen herein.

"Seltsam", murmelte ich und drehte mich zu meiner Frau herum. Mia lag halb aufgedeckt neben mir und schlief friedlich und völlig entspannt. Im Mondlicht schimmerte ihr blondes Haar samtig und ihre braune Haut hatte einen seidenen Glanz. Ich blickte hinüber zum Wecker. Auf der blau leuchtenden Digitalanzeige stand 3.17 Uhr.

Mitten in der Nacht, noch viel Zeit bis zum Aufstehen. Hätte ich gewusst, dass sich unser Leben in den nächsten Sekunden völlig verändern würde, dann hätte ich diesen Augenblick des Glücks und der Zufriedenheit richtig genossen. Ich schaute noch einmal kurz zum Fenster, schloss meine Augen und versuchte, wieder einzuschlafen. Als ich gerade dabei war, in die Welt der Träume herüberzugleiten, rissen mich laute Stimmen zurück in die Wirklichkeit. Dann folgte, fünf Sekunden später, ein klirrendes Geräusch. Neben mir zuckte Mia zusammen und setzte sich im Bett auf.

"Was ist los?", fragte sie und rieb sich verschlafen die Augen. Keine Ahnung, wollte ich sagen, doch ein lauter Schrei und ein Schuss schnitten mir das Wort ab. Erschrocken blickten wir uns an. Mia runzelte die Stirn und flüsterte: "Wer schießt denn hier nachts in der Gegend herum? Hat sich angehört, als wäre es drüben bei Tim und Maria, oder?"

"Dasselbe habe ich auch gerade gedacht", rief ich irgendwie alarmiert und sprang aus dem Bett. Mit raschen Schritten ging ich zum Fenster und spähte zu unseren Nachbarn hinüber. Im schwachen Licht der Mondsichel sah ich eine schemenhafte Gestalt auf der Terrasse stehen. Mein Freund und Nachbar Tim Schmidtke konnte es nicht sein. Die Person war sicherlich ein bis eineinhalb Köpfe größer als er. Ein Hund bellte angriffslustig und mehrere Rollläden ruckelten geräuschvoll nach oben.

"Ruf die Polizei an, Schatz!", stieß ich aufgeregt hervor und zog mir aus dem begehbaren Kleiderschrank eine kurze Sporthose. Ich blickte mich um. Wo um alles in der Welt hatte ich gestern Abend nur meine blöden Schuhe hingeworfen?

"Was hast du vor, Tom? Du wirst jetzt aber nicht da rausgehen, das ist viel zu gefährlich! Irgendein Verrückter ballert da draußen rum ... was kannst du schon gegen den ausrichten?", rief meine Frau und zeigte dabei aus dem Fenster. Ich schüttelte den Kopf. Jetzt war wirklich keine Zeit für endlose Diskussionen, ich musste meinen Freunden helfen!

"Ruf endlich die Polizei an!", sagte ich gefährlich leise und rannte ohne meine Schuhe los. Ich hatte das Schlafzimmer bereits verlassen, als ich Mia rufen hörte: "Pass auf dich auf, Schatz!", und dann noch: "Hallo ... hallo Polizei, kommen Sie bitte schnell. Hier schießt jemand bei unseren Nachbarn herum. Unsere Adresse ist ..."

Ich flitzte die hölzerne Treppe hinunter und schnappte mir im Vorbeirennen den Baseballschläger, den mein Sohn Phil wieder einmal aus Faulheit stehen gelassen hatte. Wo waren nur diese verdammten Laufschuhe?

"Scheiß drauf, keine Zeit!", knurrte ich und nahm den nächsten Treppenabsatz ins Erdgeschoss. Unsere Haustür ist grundsätzlich nie abgeschlossen. Natürlich kann ma

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