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Meine Wahrheit 03-2019 von B., Nikola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.02.2019
  • Verlag: Kelter Media
eBook (ePUB)
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Meine Wahrheit 03-2019

Hier sind die dramatischen Geschichten aus dem wahren Leben, authentisch und voller Emotionen! Jede Menge ergreifende Schicksale und aufregende Bekenntnisse - aktuell, ehrlich und persönlich. Jetzt wird endlich mal deutlich Klartext geredet! Geschichte 1: Erschütternde Erkenntnis Ja, er lebt mit mir, aber er wird sich nie scheiden lassen.' Sich in einen verheirateten Mann zu verlieben, ist immer ein heikles Unterfangen, besonders dann, wenn man vorher keine Ahnung hatte, dass er bereits vergeben ist... Ich hatte nie vor, eine Geliebte zu sein. Geplant hatte ich das jedenfalls nicht. Was ich dagegen wollte, war mir schon früh klar: eine feste, dauerhafte Beziehung zu einem Mann, dem ich vertrauen konnte und der mit mir durch dick und dünn ging. Nach dem Abitur zog es mich erst einmal in die große, weite Welt hinaus. Ich lebte in Südafrika, Australien und beendete mein Studium in den Vereinigten Staaten. Ich kam also ganz schön rum, wie man so sagt. Ein Kind von Traurigkeit war ich dabei nicht unbedingt. Doch die ganz große Liebe, jene, die Schmetterlinge im Bauch zum Leben erweckt und einen auf rosa Wolken schweben lässt, die blieb aus. Also kehrte ich irgendwann in die Heimat zurück, auch, weil ich ein sehr gutes Jobangebot bekam. Ich sollte das Finanzcontrolling eines großen Krankenhauses übernehmen - die Karrierechance für mich schlechthin. Gleich an meinem ersten Tag dort traf ich Martin, Arzt in der Chirurgie, sehr groß, sehr gut aussehend mit sehr blauen Augen. Geschichte 1: Heimliche Geliebte Geschichte 2: Intimes Bekenntnis Geschichte 3: Erschütternde Erkenntnis Geschichte 4: Seitensprung im Karneval Geschichte 5: Verratene Gefühle Geschichte 6: Schlimmer Verdacht Geschichte 7: Ein Mann gesteht Geschichte 8: Zerstörte Träume Geschichte 9: Telekinetische Fähigkeiten Geschichte 10: Völlig verzweifelt Geschichte 11: Rabenmutter Geschichte 12: So schrecklich

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 12.02.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740942335
    Verlag: Kelter Media
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Meine Wahrheit 03-2019

Peter war ein erfolgreicher Architekt, bevor er seine Leidenschaft für das Glücksspiel entdeckte. Er verzockte alles, was wir besaßen, und am Ende auch noch seine und meine Ehre.

Jedes Mal, wenn ich mich abends von der Arbeit heim schleppte, fragte ich mich, was ich in diesem Viertel eigentlich zu suchen hatte. Mein Leben war einmal sehr glücklich gewesen. Da hatte ich mit meinem Mann Peter noch in einer idyllischen Eigenheimsiedlung am Rande der Stadt gewohnt. Peter war Architekt. Er hatte das Haus, in dem wir wohnten, selbst entworfen. Ich war von Beruf Bauzeichnerin. Nach unserer Hochzeit war ich mit in seine Firma eingestiegen. Alles lief prima zu jener Zeit.

Seit ich Peter kannte, war er ein bodenständiger und eher risikoscheuer Mensch gewesen. Doch dann hatte ihn einer seiner Geschäftsfreunde in ein Spielcasino gelotst. Dort hatte Peter zum ersten Mal gezockt und gewonnen. Eine ziemlich hohe Summe sogar. Anfängerglück nennt man das wohl. Irgendwie hatte ihn das dann nicht mehr losgelassen. Immer wieder hatte es ihn in die Casinos gezogen, um Poker oder Blackjack zu spielen.

Dieser plötzlich erwachte Spieltrieb hatte mir ganz und gar nicht gefallen. Anfänglich hatte Peter sich ja noch im Griff gehabt. Wenn sein finanzielles Limit erschöpft war, hatte er aufgehört zu spielen. Ich weiß nicht, wieso sich das geändert hatte. Jedenfalls war es immer häufiger vorgekommen, dass er Summen von über tausend Euro verloren hatte. Doch statt den Wahnsinn zu beenden, hatte er erneut gespielt. Stets in der Hoffnung, seinen Verlust wieder hereinzuholen.

Gefesselt von der Spielsucht, hatte er immer öfter die Arbeit vernachlässigt. Lukrative Aufträge hatte er dadurch verloren. Immer mehr gute Kunden sprangen wegen seiner Unzuverlässigkeit ab.

Dass Peter die Aufträge nicht mehr wie von selbst ins Haus flatterten, störte ihn jedoch wenig. Er bemühte sich auch nicht sonderlich darum, neue Kunden zu akquirieren. Es war zum Verrücktwerden. Denn sein Geschäft schien ihm völlig egal zu sein.

Ich redete mit Engelszungen auf ihn ein. Doch er konnte sich einfach nicht mehr auf die Arbeit konzentrieren. Vielleicht einige Tage, dann zog es ihn wieder in eine dieser verfluchten Spielhöllen.

Tja, keine Kunden, keine Aufträge, keine Einnahmen. Peter musste sein einst so gut gehendes Architekturbüro schließen. Von da an waren wir beide arbeitslos. Wir lebten vorwiegend von unserem Ersparten. Aber da war nicht mehr viel übrig, seitdem wir unser Traumhaus gebaut hatten. Schon bald war das Konto leer.

Zum Glück hatte ich inzwischen wieder einen Job gefunden. Doch der wurde nur mies bezahlt. Peter versprach mir hoch und heilig, mit einer Therapie zu beginnen. Aber das hat er nie in die Tat umgesetzt. Stattdessen spielte er heimlich weiter. Es wäre besser für mich gewesen, wenn ich mich damals schon von meinem Mann getrennt hätte. Aber da hatte ich noch an meiner Liebe zu ihm festgehalten.

Dann folgte jedoch der nächste große Knall. Wir mussten auch noch das Haus verkaufen, weil wir die Kreditraten nicht mehr zahlen konnten. Uns blieb nichts anderes übrig, als in eine Sozialwohnung zu ziehen.

Seitdem lebten wir hier in diesem Viertel, wo nur Menschen wohnten, die wahrscheinlich nie etwas anderes kennengelernt hatten. Ich verurteilte diese Menschen nicht. Denn ich kannte ihre Einzelschicksale ja nicht. Ich beneidete aber alle, denen es besser ging. Schließlich wusste ich, wie sich ein sorgloses, unbeschwertes Leben anfühlte. Das wollte ich unbedingt zurückhaben. Doch das würde mir gemeinsam mit Peter nicht gelingen. Das wurde mir schmerzlich klar, als zum ersten Mal ein finsterer Typ bei uns daheim auftauchte und Peter bedrohte.

He, Conny! Warte doch mal. Ich hab etwas mit dir zu besprechen", rief mir eine raue Männerstimme hinterher. Ich musste mich nicht umdrehen, um zu wissen, wer es war.

Pitt Salowski. Ihm gehörte eine berüchtigte Kneipe im V

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