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Meine Wahrheit 14 12 Private Bekenntnisse von G., Anja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.06.2017
  • Verlag: Martin Kelter Verlag
eBook (ePUB)
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Meine Wahrheit 14

Hier sind die dramatischen Geschichten aus dem wahren Leben, authentisch und voller Emotionen! Jede Menge ergreifende Schicksale und aufregende Bekenntnisse - aktuell, ehrlich und persönlich. Jetzt wird endlich mal deutlich Klartext geredet! Geschichte 1: Gewissenlos 'Als er mich abservierte, machte ich mich an seinen Sohn ran.' Wir waren schon fast ein Jahr ein Paar. Als seine Frau ihn damals rausgeworfen hatte, war er sofort bei mir eingezogen. Ich rechnete fest damit, dass er sich scheiden lassen würde und wir eine eigene Familie haben könnten. Doch dann ging er aus heiterem Himmel zu seiner Frau zurück. Ich konnte das nicht fassen und schmiedete Rachepläne... Es war ein Tag wie jeder andere, als Jan mir sagte, dass es vorbei war. Er sagte es beim Frühstück. Und zwar so, als ob er mir mal eben mitteilte, dass es heute Abend später werden würde: 'Anja, ich muss dir was sagen. Es brennt mir schon seit Tagen auf der Seele', raunte er. 'Was denn?', wollte ich lächelnd von ihm wissen. 'Ich gehe zurück zu meiner Familie', kam es von ihm. 'Wie bitte?', keuchte ich. Ich fühlte mich, als hätte mich der Blitz getroffen. Mir war mit einem Mal eiskalt. Meine Hände wurden taub. Und meine Füße spürte ich auch nicht mehr. Ich war wie gelähmt. Alles drehte sich plötzlich um mich, aber ich fiel nicht um. Ich saß wie festgeleimt auf meinem Stuhl und starrte Jan an. 'Es tut mir leid', raunte er wieder mit seiner einzigartigen Samtstimme. 'Aber... wieso? Ich... du ...', stammelte ich orientierungslos.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 06.06.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740918514
    Verlag: Martin Kelter Verlag
    Größe: 338 kBytes
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Meine Wahrheit 14

"Als er mich abservierte, machte ich mich an seinen Sohn ran."

Wir waren schon fast ein Jahr ein Paar. Als seine Frau ihn damals rausgeworfen hatte, war er sofort bei mir eingezogen. Ich rechnete fest damit, dass er sich scheiden lassen würde und wir eine eigene Familie haben könnten. Doch dann ging er aus heiterem Himmel zu seiner Frau zurück. Ich konnte das nicht fassen und schmiedete Rachepläne...

Es war ein Tag wie jeder andere, als Jan mir sagte, dass es vorbei war. Er sagte es beim Frühstück. Und zwar so, als ob er mir mal eben mitteilte, dass es heute Abend später werden würde: "Anja, ich muss dir was sagen. Es brennt mir schon seit Tagen auf der Seele", raunte er.

"Was denn?", wollte ich lächelnd von ihm wissen.

"Ich gehe zurück zu meiner Familie", kam es von ihm.

"Wie bitte?", keuchte ich.

Ich fühlte mich, als hätte mich der Blitz getroffen. Mir war mit einem Mal eiskalt. Meine Hände wurden taub. Und meine Füße spürte ich auch nicht mehr. Ich war wie gelähmt. Alles drehte sich plötzlich um mich, aber ich fiel nicht um. Ich saß wie festgeleimt auf meinem Stuhl und starrte Jan an.

"Es tut mir leid", raunte er wieder mit seiner einzigartigen Samtstimme.

"Aber... wieso? Ich... du ...", stammelte ich orientierungslos.

Mit allem hätte ich gerechnet, aber damit nicht. Ich kapierte es nicht. Vor allem, weil wir in der vergangenen Nacht noch miteinander geschlafen hatten. Und es war wunderschön gewesen. Jan hatte mich mit einer Leidenschaft und Hingabe geliebt wie schon seit Wochen nicht mehr. Ich hatte sogar damit gerechnet, dass er sich nun endgültig von seiner Frau trennen würde. Immerhin lebten wir jetzt schon seit zehn Monaten zusammen.

Das Trennungsjahr war bald um, und er könnte sich scheiden lassen. Wozu sonst waren wir erst kürzlich in diese große Wohnung gezogen? Es waren unsere eigenen vier Wände. Gemeinsam hatten wir sie liebevoll eingerichtet. Es gab sogar ein Kinderzimmer. Und jetzt das!

"O Gott, Anja, es tut mir wirklich so leid! Weißt du, ich...", stammelte er plötzlich.

"Liebst du mich denn nicht mehr?", hauchte ich verzweifelt.

"Doch. Aber ich habe im Laufe der Zeit auch festgestellt, dass ich ohne meine Familie auf Dauer nicht sein kann. Ich liebe meine Kinder. Ich..."

Um Himmels willen, wenn es nur das war! Mit einem Mal kam wieder Leben in mich. "Wo ist das Problem, Jan? Ich habe dir nie verboten, deine Kinder zu sehen. Du kannst so oft mit ihnen zusammen sein, wie du willst", versicherte ich ihm.

"Ich weiß, Anja. Dafür bin ich dir auch dankbar. Aber das allein ist es nicht", erwiderte er.

"Worum geht es dann?", bohrte ich.

"Um Simone", murmelte er.

"Was ist mit ihr? Setzt sie dich unter Druck wegen der Kinder? Glaubt sie, dich so in letzter Sekunde doch noch zurückzugewinnen? Vergiss nur nicht, dass sie es war, die dich vor die Tür gesetzt hat, weil sie sich erst mal selbst finden musste", bestürmte ich ihn.

"Wir hatten damals eine schwierige Zeit. Das kommt in jeder Ehe vor. Immerhin waren wir zu dem Zeitpunkt schon zwanzig Jahre verheiratet. Da kommt man eben mal an einen Punkt, wo man denkt, es geht nicht weiter", verteidigte er seine Frau.

"Ja. Und dann geht man einfach mit seiner jungen Sekretärin ins Bett, um sich von seinen Eheproblemen abzulenken. So einfach ist das", schluchzte ich.

"Jetzt werd bloß nicht ungerecht, Anja. Du warst doch auch scharf auf mich. Meine Eheprobleme kamen dir doch gerade recht. Du hattest leichtes Spiel mit mir. Wenn du mich nicht bei dir einziehen lassen hättest, dann..."

"Was dann?", fauchte ich.

"Dann hätte ich versucht, mit Simone klarzukommen. Es war ein Fehler, ihren Trennungswunsch so schnell zu akzeptieren. Das hat sie inzwischen auch erkannt. Wir haben uns ausgesprochen, sind uns wieder nähergekommen. Wir haben uns neu ineinander verliebt, wir schlafen wieder zusammen. Simone ist noch einm

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