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Mit aller Gewalt Thriller von Clancy, Tom (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Mit aller Gewalt

Eine nordkoreanische Interkontinentalrakete stürzt ins Japanische Meer. In Ho-Chi-Minh-Stadt wird ein CIA-Offizier ermordet, und ein Paket mit gefälschten Dokumenten verschwindet. Die Puzzleteile liegen offen da, sie zusammenzusetzen beansprucht aber kostbare Zeit. Zeit, die Jack Ryan junior und seine Agentenkollegen vom Campus nicht haben. Alle Spuren führen nach Nordkorea, wo ein junger, unerfahrener Diktator ein großes Nuklearprogramm umsetzen will. Bisher fehlten dem Land die finanziellen Mittel. Jetzt ist man auf Bodenschätze gestoßen, die auf dem Weltmarkt viel einbrächten. Präsident Jack Ryan muss das verhindern - mit aller Gewalt. Tom Clancy hatte mit seinem ersten Thriller, Jagd auf Roter Oktober, auf Anhieb internationalen Erfolg. Der Meister des Techno-Thrillers stand seitdem mit allen seinen großen Büchern an der Spitze der internationalen Bestsellerlisten. Tom Clancy starb im Oktober 2013.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 752
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641200800
    Verlag: Heyne
    Serie: Jack Ryan Bd.17
    Originaltitel: Full Force and Effect
    Größe: 5242 kBytes
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Mit aller Gewalt

2

J ack Ryan jr. bewegte sich auf der Pham The Hien in Richtung Osten. Vor ihm tauchte plötzlich Colin Hazelton aus einer Gasse auf der anderen Straßenseite auf. Jack hatte eigentlich erwartet, dass er sich nach links wenden würde, um zu seinem Hotel zurückzukehren, aber zu seiner Überraschung trat der Amerikaner in seinem Button-down-Hemd und seiner losen Krawatte auf die Straße hinaus und begann, auf Ryans Seite hinüberzugehen.

Scheiße, dachte Jack. Er ging weiter, schaute in die andere Richtung und gab acht, auf keinen Fall seine Gangart zu wechseln. Er fragte sich einen Moment, ob er aufgeflogen war, aber Hazelton schien ihn überhaupt nicht zu beachten.

Noch überraschter war Jack, als Hazelton fünfunddreißig Meter vor ihm in eine weitere dunkle Gasse abbog. Diese würde ihn direkt zum Kenh Doi führen, einem von Ost nach West verlaufenden Kanal, die Nordgrenze des 8. Bezirks. Laut Jacks Handy-Karte gab es dort nichts außer Docks, Hausbooten und heruntergekommenen Mietshäusern. Warum kehrte der Mann nicht in sein Hotel zurück? Er entschied sich, ein paar Blocks weiterzugehen und zu versuchen, eine Parallelgasse zu finden.

Er beschleunigte seine Schritte, orientierte sich einen Moment auf der Karte seines Handys und meldete sich dann über ihr Funknetz bei seinen Kameraden. "Hier Ryan. Ich habe die Zielperson zwei Blocks südlich des Wassers gefunden. Sie bewegt sich in Richtung Norden und erreicht in einer Minute den Kanal. Wenn er nicht irgendwo ein Dingi angebunden hat, weiß ich nicht, wie er von dort weiterkommen will. Ich versuche, vor ihm dort anzukommen, um zu sehen, was er vorhat. Ich bewege mich parallel zu ..."

Jack stoppte seinen Funkspruch, als direkt vor ihm zwei schwarze Ducatis aus einer Gasse auftauchten und die Straße überquerten. Sie waren nur etwa hundert Meter hinter Hazelton. In diesem ruhigen Viertel in der Nähe des Flusses konnten sie nicht damit rechnen, dass sie ein altgedienter CIA -Veteran nicht bemerken würde.

Dies war also keinesfalls eine Beschattungsaktion.

"Ryan?", meldete sich Ding. "Hast du den Funkkontakt verloren?"

"Nein, ich bin noch da. Aber hier gibt es auch zwei Ducatis, die eindeutig Hazelton folgen. Ich weiß nicht, wo die anderen sind. Für eine bloße Beschattung sieht das viel zu aggressiv aus. Ich glaube, sie werden ihn angreifen."

Jetzt sprach auch Driscoll über das Funknetz: "Wenn an dieser Verfolgungsjagd keine Autos beteiligt sind, die wir bisher nicht bemerkt haben, planen sie keine Entführung. Dies könnte etwas noch Schlimmeres sein."

Jack war der gleichen Meinung. Er war erstaunt, dass sich das Ausmaß dieser Operation ständig auszuweiten schien. "Heilige Scheiße, das könnte ein Mordanschlag sein."

Ding mischte sich jetzt wieder in das Gespräch ein. "Langsam, langsam. Hazelton ist angeblich hier, um einen Firmengeheimdienstjob zu erledigen. Seine letzte Operation war für Microsoft. Nichts, was wir gesehen haben, deutet darauf hin, dass er mit einem tödlichen Widersacher rechnet. Ein Mordanschlag wäre da eine ungeheure Eskalation."

Jack sah jetzt auch die beiden anderen Motorräder, die die Pham The Hien von Osten heraufkamen, an Ryan vorbeirasten und sich dann trennten. Eines bog in die Gasse ein, die östlich von Hazeltons Weg zum Kanal führte, und das andere in die westliche Parallelgasse, die auch Ryan ursprünglich nehmen wollte.

Jack gelangte jetzt zu der Gasse, der Hazelton gefolgt war. Er konnte gerade noch einen Blick auf die ersten beiden Motorradfahrer erhaschen, als sie in eine Passage zwischen zwei lang gezogenen zweistöckigen Lagerhäusern abbogen, die sich bis zum Wasser erstreckte. Er beeilte sich jetzt, da jede Konfrontation schon bald erfolgen musste. Hazelton würde nämlich gleich den Kanal erreichen, von wo aus er nur noch den Rückweg antreten konnte.

Während er zum Passageneingang joggte, sag

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