text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Moderholz Ein Garten-Krimi aus Frankfurt am Main von Schulz, Berndt (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2017
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Moderholz

Wo der Tod lauert ... Der Gartenkrimi 'Moderholz' von Berndt Schulz jetzt als eBook bei dotbooks. Max Horner, ehemaliger Kriminalhauptkommissar und passionierter Gärtner, verbringt seine Zeit mit Vorliebe im Frankfurter Bethmannpark. Doch als dort eines Tages eine Leiche im Teich treibt, ist es mit der erholsamen Idylle vorbei. Um seine Ruhe schnellstmöglich wiederzubekommen, stellt Horner selbst Nachforschungen an - und stößt unweigerlich auf die Parkgärtner, die allesamt entlassene Sträflinge sind. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung weiß Horner jedoch, dass es nicht so einfach sein kann. Und je mehr Details er erfährt, desto mehr Rätsel gibt ihm dieser Fall auf ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Moderholz' von Berndt Schulz. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Berndt Schulz wurde 1942 in Berlin geboren. Er veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane und Sachbücher. Außerdem ist Schulz unter dem Pseudonym Mattias Gerwald als Autor historischer Romane erfolgreich. Er lebt in Nordhessen und Frankfurt am Main. Bei dotbooks erscheint Berndt Schulz Krimi-Reihe rund um Kriminalkommissar Martin Velsmann, die folgende Bände umfasst: 'Novembermord. Martin Velsmann ermittelt - Der erste Fall''Engelmord. Martin Velsmann ermittelt - Der zweite Fall''Regenmord. Martin Velsmann ermittelt - Der dritte Fall''Frühjahrsmord. Martin Velsmann ermittelt - Der vierte Fall''Klostermord. Martin Velsmann ermittelt - Der fünfte Fall Außerdem erscheinen bei dotbooks Berndt Schulz' Kriminalromane 'Wildwuchs' und 'Moderholz' und der Roman 'Eine Liebe im Krieg'. Ebenfalls bei dotbooks veröffentlicht Berndt Schulz unter dem Pseudonym Mattias Gerwald folgende Bände der 'Tempelritter-Saga': 'Die Suche nach Vineta', 'Das Grabtuch Christi', 'Der Kreuzzug der Kinder', 'Das neue Evangelium', 'Die Stunde der Gerechten', 'Die sieben Säulen Salomons' Und die historischen Romane: 'Die Geliebte des Propheten', 'Das Geheimnis des Ketzers', 'Die Entdecker', 'Die Sternenburg', 'Die Gottkönigin' und 'Die Gesandten des Kaisers'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 28.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958248632
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Sutton Krimi 1
    Größe: 1848 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Moderholz

Kapitel 3

Christine Perleth lauschte dem satten Geräusch, mit dem die Autotür ihres weißen Mercedes zuschlug. Sie startete, der Motor schnurrte und vibrierte leise, als säße er in ihrem Leib. Sie hatte das Kabriolett von ihrem Vater zum fünfundzwanzigsten Geburtstag geschenkt bekommen, der es wiederum von ihrem Großvater geerbt hatte. Und der - Christine musste überlegen, wie das gewesen war - er hatte es im Jahr 1929 dem Filmstar Lilian Harvey bei Dreharbeiten zu "Liebeswalzer" in Bad Homburg abgekauft; die Harvey hatte noch fünf weitere besessen. Christine lauschte dem sonoren Sound. Ihre Probleme konnten nie so groß sein, dass sie die Lebensäußerungen ihres Gefährts nicht wenigstens einmal in der Woche, wenn auch nur für ein paar Minuten, genoss.

Sie fuhr um einige Straßenzüge und stellte das kostbare Fahrzeug wieder in der Garage ab. Sie stieg in das schwarze BMW- Cabrio um und verließ ihr Anwesen.

Der Wagen fädelte sich in die schattigen, duftenden Villenstraßen des Bad Homburger Stadtteils Dornholzhausen ein. Während Christines blonde Mähne dem Fahrtwind trotzte, weil sie ein blaues Bulgari -Stirnband trug, ließ sie die verkehrsarmen Straßen in der Nähe des Gotischen Hauses hinter sich. In der Ferne, im Tal, erschien für einen kurzen Moment die Silhouette Frankfurts wie eine Fata Morgana, mit den Türmen von Banken und Versicherungen, die in den Dunst stachen. Wie ein fehlerhaftes Gebiss, musste Christine denken. Aber die Silhouette veränderte ihr Aussehen, je nachdem, aus welcher Richtung man kam. Christine beschloss, ihre Ray-Ban -Sonnenbrille aufzusetzen und kramte sie bei einem Ampelstopp aus der Handtasche. Bei Gelb rauschte sie weiter.

Sie zwang sich, an ihren Auftrag zu denken, obwohl ihre Gedanken woanders waren. Heute hatte sie eine folgenschwere Entscheidung zu treffen. Sie versuchte, sich darauf zu konzentrieren.

Eine Delegation aus Frankfurts Partnerstadt Guangzhou und der alten Kaiserresidenz Suzhou mit ihren zweihundert historischen Gärten wartete auf sie. Es ging um die Ansiedlung chinesischer Firmen im Ballungsraum Rhein-Main. Zwei unbedingt potente Partner, da konnte sie sich nicht den kleinsten Fehler leisten. Aber warum sollte sie auch! Als PR-Beauftragte ihres Arbeitgebers Frankfurt-Marketing besaß sie das Know-how, als Sinologin brachte sie die Liebe zur chinesischen Kultur mit. Eine perfekte Mischung. Fast perfekt. Wären da nicht die privaten Ausrutscher gewesen.

Christine musste erneut an einer Ampel halten. Heute schien alles rot zu sein. Der Tag drängte sich in ihr Gedächtnis, als sie den dritten Rang beim hundertsten Jubiläum des legendären Gordon-Bennett-Rennens im Taunus belegt hatte. Bei der Siegesfeier war es ihr auf dem Podest schwindlig geworden. Sanitäter hatten sich um sie kümmern müssen.

Nun gut, sie hatte der Diagnose nicht widersprochen. Stress. Körperliche Überanstrengung durch das harte Rennen und die Hitze. Sie hatte viel Staub geschluckt.

Aber Christine kannte den wahren Grund für ihre Schwäche. Bei der Anfahrt zur Siegesfeier hatte sie auf den Wegen mitten im Park unter alten Kastanien eine Begegnung gehabt. Mit einem Mann. Er war Parkhilfsarbeiter in städtischen Diensten gewesen. Ein einfacher Bediensteter in grüner Arbeitskleidung, dessen Hände schmutzig waren. Und doch ein Mann, wie Christine noch keinen getroffen hatte.

Er hatte sie angebrüllt. Wie konnte er das wagen! Sie hatte geschwiegen, ratlos. Und dann war etwas geschehen, das sie bis heute nicht vergessen konnte.

Hinter ihr begann ein Hupkonzert. Christine kam zu sich und fuhr weiter. Sie hatte den Stadtrand erreicht, aber es war seltsam. Christine hatte das Gefühl, Frankfurt kam nicht wirklich näher. Es war beinahe beängstigend. Schien sich die Silhouette nicht sogar schleichend zurückzuziehen?

Es hatte natürlich mit ihr zu tun. Offensichtlich wollte sie nicht wirklich nach dort unten. Christine Perleth ü

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen