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Mord in Großefehn. Ostfrieslandkrimi von Ptak, Susanne (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Mord in Großefehn. Ostfrieslandkrimi

Ein Mord versetzt das ostfriesische Großefehn in Schrecken. Ausgeblutet liegt eine männliche Leiche in einem Ferienhaus, der symbolische Stich ins Herz deutet auf eine emotionale Tat. Die vier Geschwister der Familie Wilken, denen das Haus gehört, geben an, den Mann nicht zu kennen – doch sie alle wirken wenig glaubwürdig. Wo sind die persönlichen Sachen des Opfers? Wer ist der Tote? Durch einen Zufall war Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, als Erste am Tatort. Kurzerhand quartiert sie sich in der Ferienwohnung auf dem Hof der Wilkens ein und spürt der Sache nach. Diese Familie hat etwas zu verbergen, aber was? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Reste eines amerikanischen Reisepasses tauchen auf, ein zweiter Mord geschieht, und ein altes Familienbild gibt Josefine den entscheidenden Hinweis... In der "Dr. Josefine Brenner ermittelt" - Reihe sind erschienen: 1. Mord in Greetsiel 2. Mord in Wiesmoor 3. Mord in Leer 4. Mord in Pilsum 5. Mord in Ditzum 6. Mord in Aurich 7. Mord in Emden 8. Mord in Weener 9. Neu: Mord in Großefehn Alle Ostfrieslandkrimis von Susanne Ptak können unabhängig voneinander gelesen werden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783965860063
    Verlag: Klarant
    Größe: 328 kBytes
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Mord in Großefehn. Ostfrieslandkrimi

Kapitel 1

Die Mittagssonne strahlte von einem fast schon kitschig blauen, wolkenlosen Himmel auf Ostfriesland nieder, als Josefine den zum Leichenwagen umgebauten 1967er Mercedes 600 in den von alten Eichen gesäumten Weg lenkte.

"Wow! Das nenne ich mal 'ne Zufahrt!", rief Jessica, die neben ihrer Großmutter saß, begeistert aus. "Aber ich dachte, du wolltest ein Ferienhaus kaufen. Das ist ein Riesenhof!" Beeindruckt betrachtete sie den gepflegten Gulfhof, dem sie sich langsam näherten.

"Ach, so groß ist der gar nicht", wiegelte Josefine ab. "Okay, er hat noch reichlich Ausbaureserven, aber zurzeit nur fünf Zimmer. Und wenn wir mit der ganzen Familie ..."

"Fünf Zimmer!", fiel Jessica der Großmutter ins Wort und lachte auf. "Nee, das ist dann natürlich gar nicht so groß."

Josefine fiel in das Lachen ihrer Enkelin ein und fuhr durch das breite Holztor, welches die Maklerin bereits für ihre Kundinnen geöffnet hatte, und parkte den Mercedes gleich neben dem dunkelblauen BMW X5, auf dessen Heckscheibe in roten Buchstaben Vornhoff-Immobilien zu lesen war.

Die blonde Maklerin, die im geblümten Sommerkleid auf der Eingangstreppe stehend wartete, schaute den Ankömmlingen mit beunruhigter Miene entgegen.

"Und ich sag noch: Lass uns meinen Wagen nehmen!", unkte Jessica.

Josefine grinste. "Vielleicht hätte ich am Telefon erwähnen sollen, was für ein Fahrzeug ich fahre."

Die beiden Frauen stiegen aus.

Die Maklerin lief die wenigen Stufen wieder hinunter. "Frau Doktor Brenner?", erkundigte sie sich vorsichtshalber und warf noch einen kritischen Blick auf den Leichenwagen, als Josefine nickte und ihr die Hand reichte. Doch von einer Sekunde zur anderen war die etwa vierzigjährige Blondine wieder ganz Geschäftsfrau, lächelte freundlich und stellte sich selbst vor: "Mareike Vornhoff. Wir hatten telefoniert."

"Das ist meine Enkelin Jessica Brenner." Josefine wies auf die Genannte und auch Jessica schüttelte Mareike Vornhoffs Hand.

"Wollen wir dann gleich ins Haus gehen, oder möchten Sie erst einmal den Garten sehen?"

"Ich würde gerne meinen Hund aus seiner Transportkiste befreien und dann zuerst den Garten sehen."

Jessica war bereits zum Heck des Leichenwagens gegangen und hatte den Laderaum geöffnet.

Sir Toby, Josefines Mopsrüde, wedelte glücklich mit dem Ringelschwanz, froh, endlich aus dem Kennel heraus zu dürfen. Zwar hätte in seiner Transportbox auch problemlos eine Deutsche Dogge ausreichend Platz gefunden, doch der Hund hasste es, so weit von seinen Menschen entfernt zu sein.

Jessica öffnete den Kennel, hakte die Leine an Tobys Halsband und hob den Mops aus dem Auto.

Sofort spannte sich die Leine, als der Hund Jessica zielstrebig zu Josefine hinzerrte.

Mareike Vornhoffs Mundwinkel zogen sich zwar zu einem einstudierten Lächeln nach oben, ihr Blick machte jedoch deutlich, dass sie nicht gerade ein Hundefan war. "Ich bin mehr so der Katzentyp", sagte sie rasch und trat einen Schritt nach hinten.

Josefine übernahm die Leine von Jessica. "Kein Problem. Sie müssen dem Hund ja kein Haus verkaufen. Also, wollen wir?"

Die Maklerin nickte, ging mit zwei raschen Schritten an Sir Toby vorbei und bedeutete dann ihren Kundinnen, ihr um das Haus herum zu folgen. Während sie am ehemaligen Stalltrakt des Hauses entlanggingen, wies sie auf das angrenzende Grünland und erklärte: "Das sind dreieinhalb Hektar. Ansonsten wurde das Ackerland, das einst zum Hof gehörte, im Laufe der Jahre bereits verkauft. Das arrondierte Grünland gehört mit zum Angebot, ist derzeit noch verpachtet, der Pachtvertrag wurde aber bereits gekündigt. Der Pächter selbst würde die Weide jedoch auch gerne käuflich erwerben, falls Sie das Grundstück nicht selbst benötigen."

Josefine blieb kurz stehen und ließ ihren Blick über das Weideland schweifen. Sir Toby nutzte die Gelegenheit, um sein Bein an e

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