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Morden im Norden - Die Skandinavier Drei Krimis in einem eBook: 'Und die Götter schwiegen' von Anna Jansson, 'Ein schnelles Angebot' von Tom Kristensen und 'Walküren' von Thráinn Bertelsson von Jansson, Anna (eBook)

  • Verlag: dotbooks
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Morden im Norden - Die Skandinavier

Über 1.000 Seiten Spannung zum Aktionspreis! 'Morden im Norden: Tatort Skandinavien' mit Bestellen aus Schweden und Norwegen als eBook bei dotbooks. Lassen Sie sich nicht täuschen von der Schönheit einer schwedischen Kleinstadt und dem kühlen Charme von Norwegens Hauptstadt Oslo - dort lauert das Verbrechen ... Im beschaulichen Kronköpping wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden. War es ein Ritualmord? Kommissarin Maria Wern findet eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückführt ... Währenddessen wittert der Anlageberater Mads Hammer seine große Karrierechance - aber er ahnt nicht, welche Geheimnisse hinter den Hochglanzfassaden einer renommierten Investmentfirma vertuscht werden sollen ... Und weil nicht nur Skandinavien für Krimispannung der Güteklasse 'Morden im Norden' steht, finden Sie in diesem eBook als Bonus einen aufsehenerregenden Fall aus Island - denn dort zieht der Tod einer kontroversen Politikerin immer weitere Kreise, und Kommissar Víkingur von der Kripo Reykjavík weiß bald nicht mehr, wem er noch trauen kann ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: der Krimi-Sammelband 'Morden im Norden - Tatort Skandinavien' vereint die Erfolgstitel 'Und die Götter schweigen' von Anna Jansson aus Schweden und 'Ein schnelles Angebot' von Tom Kristensen aus Norwegen - und, als Gaststar aus Island, 'Walküren' von Thráinn Bertelsson. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Anna Jansson, geboren 1958 auf Gotland, ist gelernte Krankenschwester und begann 1997, Kriminalromane, Sach- und Kinderbücher zu schreiben. Zahlreiche ihrer Krimis um die Kommissarin Maria Wern wurden verfilmt und in Deutschland unter dem Serientitel 'Maria Wern, Kripo Gotland' ausgestrahlt. Anna Jansson lebt mit ihrer Familie in Örebo. Die Autorin im Internet (Website in schwedischer Sprache): www.thriller.nu Bei dotbooks ermittelt Maria Wern in folgenden Kriminalromanen: 'Und die Götter schweigen', 'Totenwache', 'Tod im Jungfernturm', 'Schwarze Schmetterlinge', 'Das Geheimnis der toten Vögel'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 1039
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961483204
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1152 kBytes
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Morden im Norden - Die Skandinavier

Kapitel 1

22. DEZEMBER

Schneeflocken tanzten in der kalten Morgendämmerung. Langsam sanken sie auf die Erde und bedeckten den feuchten Lehmboden. Der Himmel hing mächtig und grau wie Blei über den Bäumen. Zwischen den Fichten war die Dunkelheit undurchdringlich. Ein dumpfes Geräusch erfüllte den Wald. Kriminalinspektor Hartman bahnte sich mühsam einen Weg durch das Gebüsch. Ihm folgte ein alter Mann in Blaumann, Sportmütze und abgetragener Lederjacke. Edvin atmete schwer. Der tote Hund in seinen Armen ließ ihn immer wieder stolpern. Flüsternd wiederholte er den Namen des Tieres und strich mit der Hand über das weiße, blutgetränkte Fell. Maria Wern legte den Arm um die mageren Schultern des Alten, um ihn zu stützen. Ihr eigenes Zittern versuchte sie zu verbergen. Sie war noch nicht so lange bei der Polizei, als dass sie solch grausamen Taten gleichgültig gegenübergestanden hätte. Vorsichtig lief sie über kantige Steine und schlüpfrige Wurzeln. Der Lichtkegel der Taschenlampe glitt unsicher zwischen den Bäumen hin und her. Das Geräusch wurde jetzt lauter und dumpfer. Die kahlen Zweige der Laubbäume zeichneten sich gegen das Grau des Himmels ab. Der Wind heulte um die Bäume.

"Da", zeigte Edvin, "da war es!" Hartman gab ihnen mit einem Handzeichen zu verstehen, dass sie stehen bleiben sollten. Der Boden war weich. Je weniger Fußabdrücke, desto besser.

Im Licht der Taschenlampe war jetzt ein großes schwarzes Bündel zu erkennen, das an einem Ast hing und gegen den Baumstamm schlug. Das weiße Gesicht und die bloßen Hände leuchteten nackt und bizarr. Das Hemd des Mannes war zerrissen, der Bauch von einem Stab durchbohrt. Die Zunge hing schwarz aufgequollen zwischen den Zähnen. Die Augen waren halb geschlossen. Weiße Flocken setzten sich vorwitzig in das Haar des Mannes. Vielleicht eine besondere Laune der Natur, um das Geschehen zu verstecken, kam es Hartman in den Sinn. Plötzlich merkte er, dass er fror.

Nachdem das Gelände abgesperrt und die Verstärkung eingetroffen war, brachte Maria Wern den alten Mann nach Hause. Erika Lund von der Spurensicherung hatte den Hund an sich genommen. Nur widerwillig hatte der Besitzer ihn hergegeben. Erika musste ihm versprechen, dass er den Körper zurückbekommen würde, damit er den Hund zu Hause auf seinem Grundstück unter der Birke begraben konnte.

Sie gingen nebeneinander den Schotterweg entlang. Düstere Fichten standen zu beiden Seiten des Weges. Nur allmählich wurden sie durch schlanke Birken und dunkle Wacholderbüsche ersetzt, die den Anfang des Sumpfgebietes anzeigten. Ein halb verrotteter Hochsitz ragte in den grauen Himmel. Am anderen Ende des Moores konnte man ein dunkelrotes Häuschen erahnen. Maria und Edvin bewegten sich langsam darauf zu. Der Alte sprach ununterbrochen über das Ereignis. Ständig wiederholte er, was geschehen war, und Maria ließ ihn reden, ohne ihn zu unterbrechen. Wer weiß, ob er jemanden hatte, mit dem er über das schreckliche Erlebnis sprechen konnte. Maria hatte schon oft alte Menschen erlebt, deren Leben durch einen erschütternden Vorfall zerstört wurde, weil sie niemanden hatten, mit dem sie reden konnten. Ein Einbruch, ein Handtaschenraub, und schon saß der Schock so tief, dass sie sich vollkommen zurückzogen und kaum mehr hinauswagten.

Die Küche war klein und unmodern, die braune großgemusterte Tapete und die türkisfarbenen Küchenmöbel passten ganz und gar nicht zusammen. Auf einer Leine über dem mit Holz beheizten Herd hingen zwei Paar grobe Wollsocken, die leicht dampften. Die Kupferkessel an den Wänden blitzten frisch geputzt in hellem Glanz. In einem dreibeinigen Leuchter auf der Herdplatte warteten die Kerzen darauf, angezündet zu werden, wenn die Feiertage begannen. Edvin bat Maria Platz zu nehmen und setzte den Wasserkessel auf. Maria zog eine Karte aus der Tasche und legte sie auf den Tisch. Zusammen folgten sie auf dem Papier dem Bach in den Wald hinein bis zum Tatort. Das G

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