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Profiling Murder - Fall 6 Tödliche Intrige von Dicken, Dania (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: beTHRILLED
eBook (ePUB)
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Profiling Murder - Fall 6

Folge 6: Die Leiche einer jungen Frau wird brutal zerstückelt aufgefunden. Das Brisante: Sie hätte bei einem wichtigen Kartell-Prozess in der Jury sitzen sollen. Steckt das Kartell dahinter, weil sie das Urteil in eine unerwünschte Richtung hätte lenken können? Laurie und Jake ermitteln in dem Mordfall. Schnell stellt sich heraus, dass die Tote und der zuständige Staatsanwalt Haimsworth sich von früher kannten - und dass die beiden ein dunkles Geheimnis verbindet, das den Staatsanwalt nicht nur seine Karriere, sondern auch seine Freiheit kosten könnte. Laurie Walsh war eine erfolgreiche Polizistin. Bis sie aus Notwehr schießen musste - und ein Mensch starb. Die Bilder verfolgen sie jede Nacht - selbst jetzt, mehr als ein Jahr später. Doch dann meldet sich ihr ehemaliger Partner Jake und bittet sie um Hilfe bei einem Fall. Und Laurie wird klar, wie sehr ihr Herz noch an der Polizeiarbeit hängt. Immer wieder hilft sie Jake fortan bei harten Fällen, die die Ermittler tief erschüttern. Und gerät dabei nicht selten selbst ins Visier der Täter ... eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 149
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732553952
    Verlag: beTHRILLED
    Größe: 1145 kBytes
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Profiling Murder - Fall 6

Montag, 3. Dezember

Zaghaft klopfte Laurie an die Tür des Richterbüros und betrat das Vorzimmer. Der Schreibtisch von Richter Abbotts Sekretärin war unbesetzt, die Tür dahinter stand offen. Während sie noch überlegte, was sie tun sollte, vernahm sie aus dem Nebenraum die markante Stimme des Richters.

"Und aus welchem Grund wollen Sie von Ihrer Bürgerpflicht entbunden werden, ein Jurymitglied zu werden?"

Die Antwort ließ einen Moment auf sich warten. Laurie überlegte, wieder auf den Flur zurückzukehren, aber da alle Türen offen standen, gab sie ihrer Neugier nach.

"Ich fürchte, das kann ich Ihnen nicht sagen", erwiderte eine Frauenstimme. Sie zitterte und klang unsicher, fast ein wenig ängstlich.

Abbott seufzte tief. "Sie müssen mir schon ein wenig helfen. Dass Sie überhaupt so hier reinschneien und mir in Abwesenheit von Staatsanwaltschaft und Verteidigung dieses Anliegen vortragen, ist höchst unorthodox. Ich kann Sie nicht einfach so aus der Jury entlassen, ohne Rücksprache mit den Kollegen zu halten. Es tut mir leid, ich fürchte, ich kann Ihrer Bitte nicht entsprechen. Außerdem müssen Sie uns schon sagen, warum Sie der Meinung sind, keine Geschworene sein zu können."

"Okay, tut mir leid ... Ich wollte doch nur ... Ach, vergessen Sie's."

Keine zwei Sekunden später stürmte eine aufgelöst wirkende junge Frau aus Abbotts Büro. Sie war hübsch, hatte blonde Haare mit einem rosa Schimmer, eine zierliche Figur und stapfte mit gesenktem Kopf an ihr vorbei. Für einen kurzen Moment blickte Laurie ihr hinterher, bevor sie die Schultern straffte und weiter zu Abbotts Bürotür ging.

Sie klopfte an den Rahmen und steckte vorsichtig den Kopf durch die Tür.

"Guten Tag, Detective. Was kann ich für Sie tun?"

Laurie hielt den Hefter hoch. "Ich habe hier die Fallakte, um die Sie gebeten haben."

"Fantastisch, vielen Dank. Ist Margaret nicht da?"

"Nein, im Vorzimmer ist niemand", erwiderte Laurie, während sie mit dem Hefter zu Abbotts Schreibtisch ging und ihm die Akte überreichte.

"Haben Sie das Gespräch gerade gehört?"

Weil Laurie keinen Grund sah zu lügen, nickte sie. "Die Türen standen ja offen."

"Zum Glück haben nur Sie das gehört. Das gerade war eine junge Frau, die in die Jury im Fall Marquez berufen wurde."

"Verstehe. Bei mir ist das gut aufgehoben", versicherte Laurie. Zwar hatte sie dem Richter gerade die Akte für einen anderen Fall gebracht, aber auch in den Fall Enrique Marquez war sie involviert.

"Ich weiß." Abbott lächelte wohlwollend. "Danke, dass Sie mir die Akte so schnell gebracht haben."

"Gern." Freundlich nickte Laurie ihm zu und verabschiedete sich, bevor sie sich zum Gehen wandte. Eine Geschworene im Fall Marquez also ... An diesem Fall hatten sie und Jake mitgearbeitet, nachdem Walters ihre Suspendierungen zurückgenommen hatte. Enrique Marquez war ein echter Unruhestifter in der Unterwelt von Phoenix. Festgenommen hatten die Kollegen ihn schon, bevor Laurie und Jake überhaupt nach Phoenix gezogen waren, aber es hatte bis zum Prozessauftakt immer noch genug zu tun gegeben.

Marquez war Mexikaner und unterhielt mehrere zwielichtige Nachtclubs in Phoenix. In den Hinterzimmern fand alles Verbotene statt, was man sich nur denken konnte: illegales Glücksspiel, Geldwäsche, Drogengeschäfte, Menschenhandel Zuhälterei - und das war längst noch nicht alles. Was Laurie über ihn wusste, erinnerte sie sehr an Raymond Newell, wegen dem es überhaupt zu Jakes und ihrer Suspendierung gekommen war. Auch Marquez war nun wegen schwerer Körperverletzung, Zuhälterei, seiner Hinterzimmergeschäfte und sogar wegen Mordes angeklagt, weshalb Laurie und Jake als Kollegen von der Mordkommission die Sondereinheit verstärken sollten. Es war ihnen gelungen, Hinweise auf eine in der Wüste verscharrte Leiche zu bekommen, die nachweislich mit Marquez' Waffe erschossen worden war. Das unterma

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