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Regionalkrimi us de Stadt Bade - 1. Fall Kaltes Herz von Allmendinger, Gabrielle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.11.2015
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
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Regionalkrimi us de Stadt Bade - 1. Fall

Nach einer Badefahrt wird die Leiche der 54-jährigen Aylin Schmid gefunden. Urs und Uschi, die für die Kantonspolizei Aargau in Baden arbeiten, gehen zunächst von einem Unfall aus. Schon bald stellt sich jedoch heraus, dass die Frau vergiftet wurde. Die Ermittler beginnen, das Umfeld von Aylin Schmid zu durchleuchten. Uschis Mutter kannte die Ermordete aus ihrer eigenen Jugendzeit. Schließlich lüftet sie ein dunkles Geheimnis: Vor mehr als 30 Jahren brachte sie in der Türkei ihr erstes Kind zur Welt, das Aylin ohne Wissen ihrer Mutter nach Deutschland verkaufte. Als eine junge Frau auftaucht, die Uschis Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten ist, liegt der Verdacht nahe, dass diese etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Doch sie ist längst nicht die einzige Verdächtige: Aylins Ex-Mann hätte sogar mehrere Motive für die Tat gehabt. Schließlich gibt es einen neuen Hinweis - doch Tote können bekanntlich nicht reden ...

Gabrielle Allmendinger wurde 1963 in Brugg geboren und wuchs im ländlichen Gebenstorf in einer gutbürgerlichen Familie auf. Nach einer kaufmännischen Ausbildung heiratete sie und zog mit ihrem Mann nach Zürich. 1985 bekam sie einen Sohn und 1987 eine Tochter. Nach einer turbulenten Ehe wurde diese 1992 geschieden. Als alleinerziehende Mutter war sie gezwungen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Sie bildete sich stetig weiter und übernahm bald eine Stelle in der öffentlichen Verwaltung. Später folgten Referenten- und Beratungsaufträge für Non-Profit-Organisationen, nebenbei war sie als Dozentin an Fachhochschulen tätig. Mittlerweile ist Gabrielle Allmendinger seit zehn Jahren in dritter Ehe glücklich verheiratet und wurde im Sommer 2015 zum vierten Mal Großmutter. Nach einer schwierigen beruflichen Erfahrung suchte sie einen konstruktiven Umgang mit dem Erlebten, indem sie ihren Gefühlen mit ihrem ersten Kriminalroman Luft machte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 204
    Erscheinungsdatum: 23.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990482797
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 392 kBytes
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Regionalkrimi us de Stadt Bade - 1. Fall

Montag, 27. August 2012, Ländliweg 2

Schnell verschafft sich Uschi einen Überblick über die Pendenzen und entscheidet sich, sofort mit dem Sammeln der Unterlagen über Aylin Schmid zu beginnen. Im Internet findet sie unzählige Einträge über die Tote. Eine attraktive Frau, auf jedem Bild gut gekleidet, offensichtlich erfolgreich ... Und doch findet Uschi sie unsympathisch. Ihre Gedanken schweifen ab und sie fragt sich, wie es ihrer Mutter wohl geht.

Sie hat sie vor zwei Tagen zuletzt gesehen. Sie waren gemeinsam bei einem Konzert auf der Badefahrt. Obwohl Uschi vor über zwölf Jahren von zu Hause ausgezogen ist, pflegt sie regelmäßigen Kontakt zu ihrer Mutter. Sie unternehmen gemeinsame Spaziergänge, gehen zusammen ins Kino oder besuchen Feste in der Umgebung. So wie vorgestern. Obwohl ihre Mutter erst absagen wollte, weil sie Kopfweh hatte, konnte sie sie überreden, doch mitzukommen. Mam nahm zwei Schmerztabletten und zog sich um. Sie wirkte in sich gekehrt und Uschi schob dies auf die Kopfschmerzen. Wenn die Tabletten Wirkung zeigen, wird sie es nicht bereuen und das Konzert genießen , dachte sie und behielt recht: Nach dem Konzert wollte ihre Mutter noch nicht nach Hause. Sie zogen durch Baden und kehrten in verschiedenen Beizli ein. Ihre Mutter wirkte aufgedreht, um nicht zu sagen überdreht, wollte immer weiter und es begann bereits zu tagen, als sie sich verabschiedeten und nach Hause gingen. Für Uschi war das Verhalten ihrer Mutter zwar eher außergewöhnlich, aber sie freute sich, dass sie sich offensichtlich amüsierte. Am Sonntag hatte Uschi sowieso nichts vor, und obwohl die Sonne schien, verbrachte sie den ganzen Tag mehr oder weniger bei geschlossenen Jalousien im Bett. Ab und zu stand sie auf, um etwas zu trinken oder zu essen. Sie hatte einen ziemlichen Kater ... und ihre Mutter wohl auch.

Uschi Frei lebt seit vier Jahren wieder als Single. Noch immer trauert sie manchmal ihrer langjährigen Beziehung nach und es gibt Tage, an denen sie nicht fassen kann, dass Bernd sie verlassen hat.

Sie lernte ihn mit neunzehn Jahren im Hirschli in Baden kennen. Es war ein Samstagabend und eigentlich wollten sie und ihre Kollegin, welche ein Jahr vor ihr die Banklehre begann und nun im letzten Lehrjahr war, schon nach Hause gehen. Sie waren im Kino. Der Film war so schlecht, dass die Kolleginnen beschlossen, das Kino Sterk in der Pause zu verlassen. Es war Herbst und schon empfindlich kalt. Außerdem begann es zu regnen. Sie liefen über die Straße und kehrten im Hirschli ein, um noch eine Tasse Tee zu trinken und etwas zu tratschen. Im Gegensatz zu heute trug Uschi damals ihre Haare lang. Die leichten Sommersprossen auf ihrer Nase gaben ihrem Gesicht ein keckes Aussehen und ihre Augen harmonierten mit dem olivgrünen Rollkragenpullover. Sie hatte sich am Nachmittag eine neue Jeans gekauft, und dazu trug sie ihre Lieblingsschuhe: braune Biker Boots mit einer silbernen Schnalle als Verschluss. Sie liebte diese Schuhe, in die sie einfach nur reinschlüpfen konnte. Außerdem waren die Absätze nicht hoch, was sie bei ihrer Körpergröße von eins achtundsiebzig sehr schätzte.

"Noch eine letzte Zigarette, dann gehen wir, okay?" Uschi hätte Lust gehabt, noch etwas tanzen zu gehen, doch sie spürte, dass ihre Kollegin nicht gut drauf war. "Nein, echt nicht. Ich glaube, ich werde krank. Komm, lass uns gehen." Silvie, ihre Kollegin, hatte ganz glänzende Augen und wirkte krank und müde.

"Ja, du siehst fiebrig aus. Du gehörst wirklich ins Bett - hoffentlich bist du dann am Montag fit. Du hast doch diese Englisch-Prüfung ..."

"Eben ... und ich muss noch lernen morgen. Ich für meinen Teil hab jedenfalls genug. Und der Zigarettenrauch stresst mich."

Silvie war eine leidenschaftliche Nichtraucherin und die Tatsache, dass Uschi rauchte, hatte

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