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Ringo 3 Romane Nr. 2 - Western Die Hölle von Carrizal von Ringo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2016
  • Verlag: Kelter
eBook (ePUB)
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Ringo 3 Romane Nr. 2 - Western

Tauchen Sie ein in die aufregende Pionierzeit Amerikas. Speziell für Sie ausgesuchte, hervorragend recherchierte Wild West Romane, rau und doch voller Emotionen, geprägt von den Helden ihrer Zeit. Storys über die Weite des Landes, das erschlossen werden sollte, und die Stärke und Härte unerschrockener Männer, die sich den Herausforderungen der Natur oder ihrer menschlicher Gegner stellen mussten. Begleiten Sie den Trailboss, Sheriff , Cowboy oder Outlaw durch die Abenteuer in einer Zeit, die das Äußerste von einem abverlangte und in der jeder Tag, der letzte sein konnte. Erstmalig und neu: Diese Reihe bieten wir als digitales Dreierband an. Titel 1: Dier legendäre Yuma Titel 2: Canyon-Fehde Titel 3: Blutroter Mond über Oregon

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 26.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783740902742
    Verlag: Kelter
    Größe: 466kBytes
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Ringo 3 Romane Nr. 2 - Western

Ward Yuma ist ein Junge von zwölf Jahren, mit krausen und schwarzen Haaren, die er von seinem Vater geerbt hat. Sein Vater ist Salem Yuma und besitzt die Keota-Ranch zwischen dem Sieben-Kreuze-Hügel und dem Pawnee Bergmassiv im nördlichen Colorado. Seine Mutter heißt Sabrina Yuma und lernte Salem Yuma in Raton, New Mexico, kennen. Sie heirateten, bevor der alte Ben Yuma starb und sein Sohn nach Hause kommen musste, um die Ranch zu übernehmen.

In der Nähe am North-Pawnee-Creek wohnt Amber Hilarry. Er kam erst in das Land, als die Indianer friedlich waren. Und böse Zungen sagten, dass er die Yumas erst mal die dreckige Arbeit tun ließ und dann sechzigtausend Hufe in das Land brachte. Er kaufte sogar das Land, auf dem ein Teil der Yuma-Rinder herumlief. Das gefiel dem alten Ben nicht sehr. Aber er war nun zu alt, um nochmals in den Krieg zu ziehen. Und außerdem hatte Hilarry eine mächtig raue Mannschaft aus Kansas mitgebracht.

"Nur friedlich, Leute", ermahnt Hilarry seine Raureiter. "Greift bloß nicht zu den Revolvern! Den bekomme ich auf andere Art. Mit dem Revolver ist ihm nicht beizukommen. Da sind Vic Maroun und Clark Segralle. Er hat zwei fürchterliche Schießer geholt. Lasst die Finger davon, ich denke mir schon was aus. Der Bursche hat verdammt die bessere Weide und das bessere Gras, den besseren Platz im Winter, und ich will ihn haben."

James Hartcorn, sein schnellster Mann, sagt: "Ich habe ihn neulich beim Schießen beobachtet, Amber. Ich sage dir, er ist schneller, als ich jemals einen Mann ziehen sah. Er ist sogar verteufelt schnell."

"Fang mir nichts an", sagt Hilarry noch einmal finster. "Ich werde mir schon den richtigen Weg einfallen lassen. Nur immer mit der Ruhe. Ich werde freundlich sein zu ihm, und er wird denken, dass ich ein friedlicher Bursche bin. Lasst mich nur machen."

Da ist Kid Gallivan, der jüngste und giftigste Bursche, den Amber jemals erlebt hat. Er ist zwanzig Jahre alt. Und er ist wie eine giftige Natter. Der Blick ist starr, und seine Haare glatt, wie mit Pomade eingeschmiert. Er trägt zwei Eisen seltsam tief in Kreuzgurten.

"Ich kann ihn schaffen", sagt Kid Gallivan mit völlig ruhiger Stimme. "So schnell ist er nicht, Boss. Gib mir tausend Harte, und morgen ist er tot."

Aber Amber Hilarry schüttelt nur den Kopf, während James Hartcorn zischend sagt: "Kid, du hast ein zu großes Maul. Hier bin ich vorläufig noch der schnellste Mann."

Kid Gallivan lehnt an der anderen Seite des Vorbaues und sieht träge über Hartcorn hinweg. Er zieht nur etwas die Augenbrauen hoch und sagt ruhig: "Bist du das wirklich, James? Ich bin gar nicht sicher, ob du das bist?"

Den drei Männern bei ihnen läuft es kalt über den Rücken, als Kid es sagt, wobei seine Stimme völlig gleichgültig klingt.

"Du junger Dachs", sagt Hartcorn scharf. "Halte dein Maul, wenn ich dich nicht eines Tages verprügeln soll. Du bist ein Killer und eine Klapperschlange. Ich stutze dich gleich auf die richtige Größe zusammen."

"Seid friedlich", knurrt Amber Hilarry dazwischen. "Verdammt, seid nur friedlich."

Niemand auf der Ranch kann Kid Gallivan leiden. Seine Art ist ihnen so unheimlich, dass sie ihn lieber gehen als kommen sehen.

Kid Gallivan bewegt sich träge und aufreizend langsam. Er behält die Zigarette im Mund und steht frei auf der anderen Seite des Vorbaues.

"Du bist längst über deine beste Zeit hinaus, Großmaul", sagt er verletzend. "Du redest nur noch und tust so, als wenn du hart bist. Du bist gar nichts wert, Möchtegern. Versuch doch mal, wie schnell du bist?"

"Zum Teufel", keucht Hilarry wütend. "James, sei friedlich. Und du, Kid, hörst auf zu sticheln. Sofort, sage ich euch."

"Sei still, Amber!", faucht Hartcorn grimmig. "Dieser junge Narr reibt sich schon die ganze Zeit an mir. Ich will gleich sehen, wie schnell er ist."

Er macht einen Schritt zur Seite, und Amber Hilarry sieht die Katastrophe

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