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Süßer der Punsch nie tötet Ein bitterböser Krimi zum Advent von Schmöe, Friederike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.07.2010
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
eBook (PDF)
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Süßer der Punsch nie tötet

Adventszeit in Bamberg. Privatdetektivin Katinka Palfy hat die Nase voll von Tiefk hlkost und besucht einen Weihnachtskochkurs bei der italienischen Stark"chin Caro Terento. Doch w"hrend Katinka und die anderen Kursteilnehmerinnen am Herd stehen, f"llt pl"tzlich eine Frau tot um. Ein Alptraum f r die ber hmte K"chin! Auf der Suche nach M"rder und Motiv folgt Katinka einer nach Salbei und Knoblauch duftenden Spur durch das vorweihnachtliche Franken ... Friederike Schm"e wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen T"tigkeit ist die habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universit"ten in Bamberg und Saarbr cken besch"ftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten acht Romane, hat sie sich in der Krimiszene l"ngst einen Namen gemacht. Ebenso erfolgreich ist sie mit ihrer 2009 gestarteten Krimiserie um die M nchner Ghostwriterin Kea Laverde.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 187
    Erscheinungsdatum: 12.07.2010
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783839235430
    Verlag: Gmeiner-Verlag
    Serie: Gmeiner Original Bd.9
    Größe: 1323 kBytes
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Süßer der Punsch nie tötet

19 . Dezember (S. 132-133)

Es schneite den ganzen Tag. Katinka entschied, an Weihnachten niemanden außer Hardo zu beschenken. Das war schwierig genug. Ihre Eltern schwammen im Geld, und Melissa, Katinkas Schwester, saß mehr oder weniger an der Quelle. Sie bekam von ihrem Vater häufig eine Summe zugesteckt. Aber was sollte sie Hardo unter den Baum legen? Am späten Nachmittag schlenderte Katinka durch die Stadt. Es wurde schon wieder dunkel.

Am Grünen Markt schoben sich die Einkäufer gegenseitig über Schnee, Salz und Split. Die grellbunten Lichterketten, die über den Obstmarkt wucherten, lagen irgendwo zwischen kitschig und anheimelnd. Von Jesus von Nazareth hört man dieser Tage nicht viel, dachte Katinka. Aber umso mehr von Santa Claus, Elchen und Pferdeschlitten. Sie besah sich die Auslagen in einem Modeladen. Lauter knappe Kleidchen mit Strass und Glimmer. "Nicht unbedingt geeignet für einen verschneiten Dezembertag", sagte Katinka zu sich selbst. Sie erschrak, als ein Mann neben ihr stehen blieb und ins Schaufenster starrte.

Er hatte Kopfhörer in den Ohren, aus denen "Marmorstein und Eisen bricht" plärrte. Verzweifelt musterte er die Klamotten jenseits der Scheibe. Katinka ging achselzuckend weiter. Neben der Crêpebude stand Kira Müller und versuchte, eine vor Schokoladensoße strotzende Crêpe in ihren Mund zu befördern, ohne die weißen Fingerhandschuhe schmutzig zu machen. "Berichten Sie in Ihrem Magazin darüber?" Kira fuhr zusammen. Die Crêpe rutschte ihr aus dem Pappdeckel. Katinka hielt die Hand drunter und fing das Teigteil auf. "Sorry." "Ach, Sie sind das!" Es klang, als habe sie jemand anderen erwartet.

"Nein. Ich berichte nicht. Ich hatte Hunger." Resigniert nahm sie Katinka die Crêpe aus der Hand, biss noch einmal ab, warf den Rest in den Papierkorb und zog mit einem Fluchen die schmutzigen Handschuhe aus. "Nichts für ungut." Katinka kam sich ziemlich dumm vor. War es ihre Schuld, wenn Kiras Nerven schlecht waren und sie sofort fallen ließ, was sie in den Händen hielt, sobald man sie ansprach? Sie wandte sich zum Gehen. "Warten Sie." Kira packte Katinka am Arm. "Weiß man schon was Neues? Wann kann ich Caro sehen? Sie liegt im Krankenhaus in Haßfurt. Wird total abgeschottet. Verstehen Sie, warum?"

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