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Sammelband 10 Western: Blutige Gerechtigkeit und andere Western von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: Uksak E-Books
eBook (ePUB)
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Sammelband 10 Western: Blutige Gerechtigkeit und andere Western

Sammelband 10 Western: Blutige Gerechtigkeit und andere Western Pete Hackett Horst Weymar Hübner Alfred Bekker Dieses Buch enthält folgende Western: Horst Weymar Hübner: Blutrote Wüste Alfred Bekker: Die Geier vom Lincoln County Pete Hackett: Marshal Logan und der Bankräuber Pete Hackett: Der verschollene Bruder Pete Hackett: Blutige Gerechtigkeit Pete Hackett: Raubzug der Skrupellosen Pete Hackett: 'Es war kaltblütiger Mord' Pete Hackett: Phil Jameson will Rache Pete Hackett: Der Tod wartet in Tuscola Der Teufel mochte wissen, warum mir auf dem Ritt nach San Fernando plötzlich die Kugeln nur so um die Ohren flogen. Ich hatte nichts weiter vor, als in der Stadt fünfzig Maultiere zu erwerben und sie durch die Wüste zu dem Canyon zu treiben, wo meine Freunde und ich Gold entdeckt hatten. Mit knapper Not brachte ich die Maultiere auf den Trail. Aber die Burschen, die mir an den Skalp wollten, ließen nicht locker. Und dann stieß ich auch noch mitten in der Wüste auf drei Ladies, die allein nicht weiter wussten. Fünfzig Maultiere und drei Frauen hatte ich nun bei mir, und hinter mir ritten meine hartgesottenen Verfolger ... COVER: Hugo Kastner

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1100
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738918656
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 1014 kBytes
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Sammelband 10 Western: Blutige Gerechtigkeit und andere Western

O ft ist es nicht sehr viel, was einen Mann von einem Feigling unterscheidet. In meinem Fall war es ein einziger Schritt. Aus der Tür von Phinks Hotel in San Fernando nämlich.

Trat ich über die Schwelle, dann war ich Augenblicke später ein toter Mann, so viel war sicher. Gegen drei Revolver kam ich nicht an.

Blieb ich im Hotel, hielten mich die Leute für einen Feigling. Das war auch nicht gerade das, was ich mir wünschte.

Andererseits blieb ich aber so am Leben. Es nützte mir wenig, erst ein mutiger und dann ein toter Mann zu sein.

Hinter mir hörte ich das Wispern und Tuscheln der Hotelgäste. Sie waren aus dem Frühstücksraum geeilt, um mit anzusehen, wie ich auf die Nase flog. Mich störte es nicht. Ich stand hinter der Schwingtür, blickte auf die Straße und wunderte mich, wieso der Kerl mit seinen beiden Freunden so schnell meine Fährte hatte finden können.

Angeblich hieß er Claggett. Vor zwei Tagen wollte er sich in Los Angeles an mir reiben. Ging einfach auf mich los, wie ein Blitz aus heiterem Himmel.

Dabei wollte ich schwören, dass ich ihn nie zuvor gesehen hatte.

Und so ganz glaubte ich ihm auch nicht, dass er großmäulige Texaner wie mich auf den Tod nicht ausstehen könne. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass ihn jemand geschickt hatte, um mir eine Kugel zwischen die Rippen zu schießen.

Wir Blackburns sind nämlich nicht auf den Kopf gefallen. Wir sehen bloß so aus. Möglich, dass man uns deswegen oft unterschätzt. Wir können zwei und zwei ganz gut zusammenzählen.

Und wenn dann jemand auftaucht und starke Worte macht und um jeden Preis Streit sucht, dann steckt etwas dahinter.

Der Hotelmann in Los Angeles hatte mir zugerufen, dass der lärmende Raufbold Claggett heiße und seine beiden Freunde auch nicht den besten Ruf hätten. Danach hatte er als weitblickender und vorsichtiger Mann hastig seine Flaschen weggeräumt und die kostbaren Spiegel abgehängt.

Und ich hatte mir diesen Claggett daraufhin etwas genauer angesehen.

Ein waschechter Californio war er nicht, so wenig wie seine zwei Freunde, die sich mit lauerndem Blick im Hintergrund gehalten hatten, bereit, in den Streit einzugreifen, wenn es nötig war.

Claggett hatte ein grobes Gesicht, sandfarbenes Haar und einen flotten Schnurrbart. Ja, und ein paar Narben im Gesicht, die mir zu denken gegeben hatten. Außerdem hatte in seinem Hosenbund ein Revolver gesteckt.

Das Tollste daran war, dass ich mit ihm kein Wort gesprochen hatte. Er konnte also gar nicht wissen, ob ich großmäulig war, und noch weniger, dass ich aus Texas stamme. Dennoch hatte er unbedingt Krach mit mir anfangen wollen.

An dem Abend hatte ich meinen Revolver nicht bei mir gehabt. Denn schließlich war Los Angeles eine zivilisierte Stadt, wo man nicht bewaffnet im Hotel oder auf der Straße aufkreuzte.

Es war auch möglich, dass es der Sheriff und seine Truppe nicht gern sahen, wenn Fremde mit zu viel Eisen behängt in der Stadt weilten. Ich wollte in dieser Richtung jeden Ärger vermeiden.

Aber dann hatte dieser Claggett losgebrüllt, ich solle gefälligst meinen Revolver holen oder aus der Stadt verschwinden.

Well, ich wollte sowieso weg und in San Fernando meine fünfzig Maultiere abholen. Also war ich auf mein Zimmer gegangen und hatte mit meinem Gepäck über die Außentreppe das Hotel verlassen.

Nach San Fernando hinauf waren es ungefähr dreißig Meilen, genau die richtige Reitstrecke für eine Nacht. Den Weg hatte ich mir beschreiben lassen.

Dass es fast nur durch Berge ging, hatte mich nicht abschrecken können. Schließlich stammten wir Blackburns aus den Bergen. Zwar in einer anderen Gegend, aber auch bei uns galt die Binsenweisheit, dass es hinter einem Bergkamm wieder abwärts geht.

Mein Pech war, dass in Kalifornien vieles anders war als anderswo. Besonders, was die Landschaft b

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