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Sechs Kriminalromane: Alfred Bekker Strand Krimi Kassette Juni 2017 von Bekker, Alfred (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Sechs Kriminalromane: Alfred Bekker Strand Krimi Kassette Juni 2017

Krimis der Sonderklasse - hart, actionreich und überraschend in der Auflösung. Ermittler auf den Spuren skrupelloser Verbrecher. Spannende Romane in einem Buch: Ideal als Urlaubslektüre. Mal provinziell, mal urban. Und immer anders, als man zuerst denkt. Gesamtumfang : 850 Taschenbuchseiten Dieses Buch enthält die Kriminalromane: Alfred Bekker: Künstlerpech für Mörder Alfred Bekker: Ein Scharfschütze Alfred Bekker: Erwürgt Alfred Bekker: Amok-Wahn Alfred Bekker: Bilder eines Mordes Alfred Bekker: Die Tour des Mörders Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 763
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743813465
    Verlag: BookRix
    Größe: 1236 kBytes
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Sechs Kriminalromane: Alfred Bekker Strand Krimi Kassette Juni 2017

5

Als wir das Präsidium erreichten, ließ der Regen zum Glück endlich nach.

Noch bevor wir unser gemeinsames Dienstzimmer erreichten, lief uns Kollege Max Herter über den Weg. Der Innendienstler aus der Fahndungsabteilung des BKA grüßte knapp und wies uns darauf hin, dass unser Chef in einer halben Stunde eine Besprechung in seinem Büro angesetzt hatte.

"Du bist doch sicher informiert, worum es geht, Max!", vermutete ich.

Max nickte. "Das wird eine groß angelegte Operation mit internationaler Zusammenarbeit und so weiter..."

"Drogen?"

"Nein. Schon mal was von der Eremitage gehört?"

"Ist das nicht ein Museum in St. Petersburg?"

"Richtig."

"Dann geht es um illegalen Kunsthandel?"

"Lass dich einfach überraschen, Harry! Ich muss noch mal ein Dossier für euch zusammenstellen."

"Bis nachher."

Der illegale Kunsthandel hatte finanziell gesehen längst Dimensionen wie der Handel mit Drogen, Waffen oder Müll erreicht und war zu einem wichtigen Zweig des organisierten Verbrechens geworden, ohne dass die Öffentlichkeit davon besonders Notiz genommen hatte.

Wir fanden uns zusammen mit einer Reihe weiterer Beamter pünktlich im Besprechungszimmer von Kriminaldirektor Bock ein und nahmen Platz.

Seine Sekretärin Mandy grüßte uns knapp.

Sie servierte Kaffee für alle. Außer uns waren unter anderem die Kollegen Jürgen Caravaggio und Oliver 'Olli' Medina anwesend. Die Kommissare Tommy Kronberg und Leonhard Morell trafen kurz nach uns ein.

Max Herter schlich sich erst auf leisen Sohlen in den Raum, als Kriminaldirektor Bock bereits zu sprechen begonnen hatte.

"Über die Bedeutung des illegalen Kunsthandels für das organisierte Verbrechen brauche ich wohl kaum noch ein Wort zu verlieren", erklärte unser Chef. "Da werden Milliarden umgesetzt, und wir kommen an die Hintermänner noch schwerer heran als im Drogenhandel. Jetzt erreichte uns eine Bitte des Innenministeriums der Russischen Föderation um Zusammenarbeit, die für uns möglicherweise die Chance bietet, einige dieser mafiösen Strukturen endlich aufzudecken. Wir kommen auf diese Weise an Informationen heran, die uns da weiterhelfen werden. Sie haben vielleicht von dem Skandal um die Kunstgüter der Eremitage in St. Petersburg gehört. Offenbar sind dort seit Jahren massenhaft Kunstgegenstände verschwunden und auf dem schwarzen Markt verkauft worden. Vom Wachpersonal bis zur Kuratorin steckten maßgebliche Teile des Museumspersonals mit den Kriminellen unter einer Decke. Die Ware tauchte später zu einem Teil auch hier in Berlin auf. Und das geht nun schon seit Jahren so. Jetzt ist dieser Connection der Kopf abgeschlagen worden. Aber an dieser Stelle übergebe ich das Wort besser an Kommissar Meinhart Dommacher." Kriminaldirektor Bock deutete auf einen Mann in den Fünfzigern. Außer einem schmalen, dunklen Haarkranz hatte er keine Haare mehr am Kopf. "Kollege Dommacher wurde uns als Experte für den internationalen Kunsthandel zugeteilt und wird uns mit seiner Sachkenntnis unterstützen. Bitte Meinhart, Sie haben das Wort."

"Danke." Meinhart Dommacher erhob sich und aktivierte den Beamer des Laptops, das vor ihm auf dem Tisch stand. Auf Knopfdruck wurde das Bild einer Frau von Mitte fünfzig projiziert. "Sie sehen die Kuratorin der Eremitage in St. Petersburg. Nachdem eine Revision der Bestände angekündigt wurde, traf sie buchstäblich der Schlag. Die Revision ergab dann auch den Grund. Es fehlten erhebliche Teile des Bestandes, die offenbar über ein kriminelles Netzwerk auf den Markt gebracht wurden. Eine Reihe von Personen wurden verhaftet, darunter der Ehemann und der Sohn der Kuratorin. Der festgestellte Schaden ist kaum abschätzen, denn ein Teil des Eremitage-Bestandes ist noch nicht einmal richtig katalogisiert gewesen. Man weiß bis heute nicht, wie viele Stücke wirklich verschwunden sind. Tatsache ist, dass eine Art Panikwelle durch den illegalen Kunstmarkt f

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