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Sylt. Tödliche Insel Roman von Jensen, Silke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)

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Sylt. Tödliche Insel

Wenn eine idyllische Urlaubsinsel zur tödlichen Falle wird ... 'Sylt. Tödliche Insel' von Silke Jensen jetzt als eBook bei dotbooks. Endlich Urlaub! Endlich Sylt! Der Tierarzt Thomas und seine Frau haben sich die freie Zeit redlich verdient. Doch schon auf dem Weg zum Hotel fallen Thomas schwerkranke Tiere auf den Weiden auf - er denkt sich nichts dabei, doch dann bekommt seine Frau hohes Fieber und stirbt kurz darauf. Verzweifelt macht sich Thomas auf die Suche nach der Todesursache ... Kann er verhindern, dass eine schreckliche Epidemie die idyllische Ferieninsel in einen Ort des Grauens verwandeln wird? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Sylt. Tödliche Insel' von Silke Jensen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Silke Jensen ist das Pseudonym von Erfolgsautorin Kari Köster-Lösche, 1946 in Lübeck geboren. Die Tierärztin und Wikingerexpertin hat einen Großteil ihrer Jugend im schwedischen Uppsala, dem Zentrum der nordischen Kultur, verbracht. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Nordfriesland. Bei dotbooks sind von Kari Köster-Lösche bereits erschienen: 'Der Thorshammer. Band 1 der Wikinger-Saga' 'Das Drachenboot. Band 2 der Wikinger-Saga' 'Die Bronzefibel. Band 3 der Wikinger-Saga' 'Das Blutgericht. Band 1 der Sachsen-Saga' 'Donars Rache. Band 2 der Sachsen-Saga' 'Mit Kreuz und Schwert. Band 3 der Sachsen-Saga' 'Die Erbin der Gaukler' 'Jagd im Eis' 'Hexenmilch' 'Die Wagenlenkerin' 'Die Heilerin von Alexandria' 'Die Hexe von Tondern' 'Die Reeder' 'Stille Nacht, eisige Nacht. Als Nis Puk das Weihnachtsfest rettete'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 358
    Erscheinungsdatum: 31.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958244702
    Verlag: dotbooks
    Größe: 1153 kBytes
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Sylt. Tödliche Insel

Kapitel 1

"Erledigt", sagte Thomas Hamm munter und legte die Injektionsspritze weg. "Ein Glück, dass wir noch nicht so viel Kummer mit unbekannten Infektionen haben wie unsere Kollegen in der Humanmedizin."

Herr und Hund starrten ihn gleichermaßen überrascht an. Die acht Jahre ihres Zusammenlebens hatten sie einander immer ähnlicher werden lassen.

Hamm fühlte sich bei seinen Überlegungen ertappt. "Oder, vielmehr", korrigierte er sich, "sind die Tiere wohl ebenso befallen von Bakterien und Viren, aber wir identifizieren sie nicht."

"Wollen Sie damit sagen", fragte ihn der Besitzer der großen, fast weißen Dogge in streitsüchtigem Ton, "dass die Tiere Ihnen wurscht sind? Sie behandeln sie nicht sachkundig?" Seine eisgrauen Augenbrauen zogen sich bedrohlich zusammen.

Die Dogge richtete ihre goldbraunen Augen auf Hamm und zog leicht die Lefzen hoch. Kein Lächeln, eine Warnung. Ihre Zähne waren wie die ihres Besitzers ausgesprochen weiß. Fleischfresser, dachte Hamm und behielt die Hand des Mannes im Auge, die das Kettenhalsband umschloss und allmählich weiß vor Anstrengung wurde.

Die Dogge begann entschlossen vorwärts zu tappen.

Hamm rührte sich nicht. "Du meine Güte", sagte er,

"selbstverständlich behandeln wir sie nach bestem Wissen. Aber ist Ihr Hund vielleicht krankenversichert? Können Sie die hohen Kosten bezahlen für Laboruntersuchungen, die sich womöglich über Wochen erstrecken? Und vor allem, wollen Sie das überhaupt? Nur um zu erfahren, dass Ihr Hund vom Morbillivirus befallen ist, der genauso wenig behandelt werden kann wie ein Herpes, HSV oder XYZ?"

"Stellen Sie erst einmal fest, was für ein Virus es ist, damit Sie wissen, ob Sie überhaupt behandeln können", knurrte der Hundebesitzer, "dann werde ich feststellen, ob ich bezahlen möchte." Die Dogge ließ ein tiefes, dröhnendes Bellen ertönen.

"Okay, okay", sagte Hamm friedfertig und ging zur Tür, um beide zu entlassen. Die Tür fiel hinter dem letzten Patienten dieses Tages zu. Erleichtert wusch er sich die Hände, irgendeine alberne Melodie auf den Lippen.

Dieser Freitag war nicht nur der letzte Tag vor dem Wochenende, sondern vor seinen Ferien. Er zog den Kittel aus, warf ihn in den Korb für Schmutzwäsche, zupfte vor dem Spiegel seinen krausen rötlichen Kinnbart zurecht und strich sich über die lockigen Haare, die einen Ton heller waren. Dann ging er in den angrenzenden Raum, wo eine seiner Sprechstundenhilfen fieberhaft an der Buchführung arbeitete. "Na, noch immer nicht fertig?", fragte er und stützte die Ellenbogen auf den Tresen.

Sie ließ die Finger auf den Tasten des Computers ruhen und sah auf. "Ich habe es bald geschafft, Dr. Hamm", sagte sie.

"Fein." Hamms Gedanken kehrten zu seinem letzten Patienten zurück. "Der kommt wieder", prophezeite er. "Sagen Sie meinem Vertreter, dass der Mann zu den Querulanten gehört. Er soll behutsam mit ihm umgehen. Als Kunden will ich ihn nicht verlieren, auch wenn er ein absolutes Ekelpaket ist."

Seine Helferin nickte. "Ich werde ihn warnen. Erholen Sie sich gut."

"Ach, erholen kann man sich bei dem Rummel auf Sylt doch nicht." Er grinste. "Will ich ja auch nicht. Allerdings, in Diskotheken und Bars rumzuhängen habe ich auch keine Lust. Vielleicht kann ich dort tauchen oder Segelfliegen."

"Warum fahren Sie denn da hin?"

"Meiner Frau zuliebe. Ich hab es ihr versprochen", erklärte er knapp. Er stieß einen leisen Seufzer aus, drehte sich um und betrachtete gleichgültig den noch nicht geputzten Praxisraum.

Kleine Blutspritzer unterhalb des Behandlungstisches, der gleichzeitig Operationstisch war, ließen erkennen, dass hier angewandte Wissenschaft praktiziert wurde, abhängig von den Forschungsergebnissen in Universitäten und Pharmafirmen. Hamm hielt seine Praxis auf dem neuesten Stand, aber sein Herz hing nicht an ihr ...

Seine große Liebe wäre die Wissenschaft gewesen. Und im Urlaub Segeln. Am

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