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Tödliche Mitgift Pia Korittkis fünfter Fall von Almstädt, Eva (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2012
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Tödliche Mitgift

Ein blutiger Mord, dessen Aufklärung Pia Korittki an ihre Grenzen führt.

In einer Hotelsuite in Umbrien wird eine junge Frau bestialisch ermordet aufgefunden. Die Spuren weisen nach Lübeck, wo die Tote vor Kurzem in eine hoch angesehene Familie eingeheiratet hat. War ihr Reisebegleiter tatsächlich ihr Ehemann? Kommissarin Pia Korittki ermittelt in Deutschland und Italien und stößt auf ein schier unglaubliches Motiv. Aber dann nimmt der Fall auch für sie selbst eine dramatische Wendung ...

Ein neuer Fall für Kommissarin Pia Korittki - Der fünfte Band der erfolgreichen Krimi-Reihe von Bestsellerautorin Eva Almstädt!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 17.02.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783838717074
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Pia Korittki Bd.5
    Größe: 1469kBytes
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Tödliche Mitgift

Prolog

J etzt, da ihr der Kerl herausfordernd in ihrem Hotelzimmer gegenüberstand, erkannte Annegret Dreyling, dass sie einen Fehler gemacht hatte. Das, was ihr auf der sonnigen Piazza zwischen all den sorglos wirkenden Touristen und Studenten wie ein aufregender Zeitvertreib erschienen war, kam ihr nun nicht mehr amüsant vor. Überhaupt nicht. Was hatte sie sich dabei gedacht, diesen Mann mit auf ihr Zimmer im Guarini Palace Hotel zu nehmen?

Er hatte sie eben an der Fontana Maggiore angesprochen und auf ein Eis eingeladen. Normalerweise war es nicht ihre Art, sich mit Fremden einzulassen, aber er benahm sich wie ein Mann, der mit attraktiven Frauen umzugehen versteht. Schuld an der Situation waren eigentlich die anderen. Annegret war es nämlich allmählich leid, sich von ihrem Reisebegleiter Berry aus großen braunen Augen anhimmeln zu lassen. Und Ole, ihr frisch angetrauter Ehemann, befand sich immer noch in São Paulo und interessierte sich nicht die Bohne dafür, dass sie sich langweilte.

Mit dem Betreten des Hotelzimmers hatte sich das Verhalten ihres neuen Bekannten allerdings um hundertachtzig Grad gewendet. Erst hatte er ungeniert die Tür zum Badezimmer aufgestoßen und beim Anblick von Messing und Marmor anerkennend durch die Zähne gepfiffen. Dann war die Matratze mit dem cremefarbenen Satinüberwurf von ihm begutachtet worden, und zuletzt hatte er demonstrativ die Fenster geschlossen. Dabei hatte Annegret sie vor dem Verlassen des Zimmers extra offen gelassen, damit die kühler werdende Abendluft hineinwehen konnte.

"Es reicht", sagte sie. "Du hast mein Zimmer gesehen, du hast die Aussicht von hier oben bewundert, und jetzt kannst du wieder gehen." Seine Augen verdunkelten sich. Sie trat vorsichtshalber einen Schritt zurück, denn sie rechnete instinktiv mit einer heftigen Reaktion aus Trotz, Unmut oder verletzter Eitelkeit.

"Nein, das werde ich bestimmt nicht tun. Da ich nun schon einmal hier bin ..." Er kommentierte ihr Zurückweichen vor ihm mit dem Hochziehen einer Augenbraue. "Ach so ist das! Erst kesse Sprüche klopfen und dann einen Rückzieher machen."

"Du hast doch nicht ernsthaft geglaubt, dass ich was von dir will!", sagte sie höhnisch.

"Vorhin im Fahrstuhl sah das aber noch ganz anders aus."

Ein Kuss, es war nur ein einziger Kuss gewesen. So lang, wie die Fahrt in den dritten Stock dauerte, und mit Zunge, aber die Wirkung auf ihre Hormone war so schnell wieder verflogen, als hätte sie ein eiskaltes Tauchbad genommen. "Ich bin verheiratet, schon vergessen? Und ein Freund von mir wohnt direkt nebenan."

"Ein Freund von dir, interessant. Weiß dein Mann denn von ihm? Und wo ist er überhaupt? Lässt sein hübsches Frauchen so ganz allein durch Perugia spazieren."

"Das geht dich nichts an. Verschwinde jetzt, sonst rufe ich um Hilfe."

"Ach ja?"

Sie umrundete das Bett, um zum Nachttisch zu gelangen, auf dem ein Telefon stand. Ihr Mobiltelefon lag immer noch in ihrer Prada-Handtasche, und die hing im Kleiderschrank neben der Tür. Zu weit weg – das hatte sie nun von ihrer Leichtfertigkeit!

"Annegret, sei doch nicht so spießig! Wir wollen doch nur etwas Spaß zusammen haben."

Sie nahm das Telefon in die Hand. Wie war noch mal die Durchwahl zur Rezeption? Und was sollte sie sagen?

"Wenn du möchtest, gehe ich wieder. So nötig habe ich es bestimmt nicht, dass ich mich einer Frau aufdrängen würde. Sag, ich soll gehen, und ich bin verschwunden ..."

"Dann geh jetzt", versuchte sie es noch einmal.

"Gar kein "Bitte"? Du bi

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