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Tödliches Wangerooge. Ostfrieslandkrimi von Nansen, Elke (eBook)

  • Verlag: Klarant
eBook (ePUB)
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Tödliches Wangerooge. Ostfrieslandkrimi

Am Strand der Nordseeinsel Wangerooge liegt die angespülte Leiche einer Frau. Doch wie die Obduktion ergibt, ist die Baroness Renata von Wintershausen keineswegs ertrunken, sondern wurde mit der tödlichen Überdosis eines Herzmedikaments aus dem Leben gerissen. Als die Kripo Emden mit den Ermittlungen betraut wird, ahnen die Kommissare Richard Faber und Rike Waatstedt nicht, dass ihnen ihr emotionalster Fall bevorsteht. Denn unter Mordverdacht gerät ausgerechnet Rikes Opa Knut, der auf Wangerooge seinen Urlaub verbringt und das Opfer hier kennengelernt hat. Plötzlich belastet ihn ein Beweis nach dem nächsten – soll er als Sündenbock herhalten? Geht es in Wirklichkeit um das gewaltige Erbe der in Ostfriesland ansässigen Adelsfamilie? Kaum dass die Ermittler beginnen, in der Gegenwart und Vergangenheit der Baroness zu graben, werden sie wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. Aber Knut einfach hängenzulassen, ist keine Option ... In der "Faber und Waatstedt ermitteln" - Reihe sind bisher erschienen: 1. Tödliche Krummhörn 2. Tödliche Leyhörn 3. Tödliches Ostfriesland 4. Tödliches Pilsum 5. Tödliches Rysum 6. Tödliches Campen 7. NEU: Tödliches Wangerooge Alle Ostfrieslandkrimis von Elke Nansen können unabhängig voneinander gelesen werden. Elke Nansen ist das Pseudonym einer Autorin, die den Norden und Ostfriesland liebt. Die Nordsee, die unendliche friesische Weite, das platte Land mit seinen ganz speziellen Charakteren - diese Region hat ihren eigenen rauen Charme, hier kann Elke Nansen ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Und so schreiben sich die spannendsten Geschichten manchmal wie von selbst ... Besonders angetan haben es der Autorin die ostfriesischen Inseln, die sie alle schon besucht hat. Als leidenschaftliche Taucherin liebt Elke Nansen die See und das Wasser. 8 Jahre hat sie im niedersächsischen Städtchen Verden an der Aller gelebt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 220
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783965860780
    Verlag: Klarant
    Größe: 466 kBytes
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Tödliches Wangerooge. Ostfrieslandkrimi

Kapitel 1

"Dat is ja en verdreihten Kraam!", sagte Knut überrascht, meinte es jedoch nicht böse. Rike, Faber, Hannes und auch Doktor Philipp Schorlau sowie Kriminalkommissar Tamme Hehler, den alle Wikinger nannten, standen auf Knuts kleiner Terrasse. Sie hatten ihm zu seinem sechsundsiebzigsten Geburtstag ein Ständchen gebracht, Knut angefeuert, die Kerzen auf der Torte auszublasen, und ihm den Briefumschlag übergeben. "Dat hat aver en mooi Stück Geld köst", schickte er hinterher. "Un Hannes' Huus up Langeoog? Dat köst nix!"

Faber kräuselte die Stirn und sah seine Verlobte, Knuts Enkelin Rike, fragend an. Es war Tamme, der seinem Chef, Kriminalhauptkommissar Richard Faber, übersetzte: "Euer Opa hält uns für verrückt, weil wir ihm zum Geburtstag einen dreiwöchigen Aufenthalt im Parkhotel To Huus auf Wangerooge schenken. Er meint, dass Hannes' Ferienhaus zwar auf Langeoog liegt, aber dafür nichts kostet."

"Wir wollen dich gerne mal auf eine andere Insel in Urlaub schicken und im Parkhotel nach Strich und Faden verwöhnen lassen", fügte Rike an und hob ihr Glas Crémant. "Herzlichen Glückwunsch, Opilein! Freu dich einfach darüber. Außerdem sind Richard und ich schon ganz aufgeregt, weil wir dich nämlich am Pfingstwochenende drei Tage dort besuchen. Mein Liebster kennt Wangerooge überhaupt nicht."

"Na dann", murmelte Knut, lächelte verschmitzt und hob ebenfalls sein Glas. "Habt Dank, meine lieben Gäste, und proost!" Alle stießen mit ihm an und nahmen einen Schluck. "Für meinen siebenundsiebzigsten Geburtstag will ich mir aber bereits heute etwas wünschen. Das verlangt etwas mehr Planung von meiner Enkelin und meinem Schwiegerenkel in spe", betonte er dramatisch und Rike zog vorsichtshalber schon mal den Kopf ein, denn sie ahnte, was kam. "Also, wenn ihr endlich nächstes Jahr im Mai heiratet, könntet ihr schon dafür gesorgt haben, dass was Kleines unterwegs ist und ich langsam Uropa werde."

Faber verschluckte sich und prustete seinen Crémant zurück ins Glas. Er hustete so stark, dass ihm der Wikinger mit seiner riesigen Pranke auf den Rücken schlug, was fast den Bruch einer Rippe zur Folge hatte. Denn der Wikinger war mit seiner Größe von knapp zwei Metern und den einhundertzwanzig Kilo mittlerweile nicht nur eine Berühmtheit bei der Emder Polizei. Er war auch ein Prachtkerl mit mächtig viel Kraft. "Knut", erwiderte Faber vorwurfsvoll, als er endlich wieder einigermaßen reden konnte. "Setz mich nicht schon im Vorfeld unter Druck, sonst wird das später nicht klappen!"

Rike sah ihn belustigt an und streichelte einmal kurz über seine Wange, wie man das bei einem kleinen, naiven Buben machte, wenn er etwas sehr Dummes gesagt hatte. "Mach dir keine Sorgen, mein Schatz, ich mach das schon mit dem Klappen!", sagte sie und alle lachten. Nur Faber nicht, der schüttelte den Kopf. Aber so war nun einmal seine neue ostfriesische Familie.

Richard Christian Faber war jetzt genau zwei Jahre der Chef des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Emden. Vorher hatte er jahrelang in Frankfurt am Main bei der Drogenfahndung und auch bei der Kripo gearbeitet. Wegen seiner damaligen Freundin, die ihm ein Kuckucksbaby von ausgerechnet seinem besten Freund und Kollegen unterschieben wollte, hatte er sich an das Ende der Welt versetzen lassen. Damit war er in Ostfriesland gelandet.

Sowohl die Sprache als auch die kühle Art, mit der ihn seine Mitarbeiterin Rike Waatstedt begrüßt hatte, war für ihn am Anfang schwer zu verstehen. Doch als er begriff, dass Rike Waatstedt eigentlich seinen Posten hätte übernehmen sollen, bevor man ihn versetzte, verstand er ihren Groll. Der Zufall wollte es, dass er auch noch ausgerechnet Rike und Knut Waatstedt als seine direkten Nachbarn bekam, als er die renovierungsbedürftige Alte Schule in Klein Hauen kaufte. Die Kriminalfälle und vor allem Opa Knut, der Richard von der ersten Sekunde ins Herz geschlossen hatte, brachten Faber und Rike näh

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