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Totenwache: Ein Fall für Maria Wern - Band 2 von Jansson, Anna (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Totenwache: Ein Fall für Maria Wern - Band 2

Echter Nervenkitzel braucht keine actionreichen Verfolgungsjagden: Der schwedische Kriminalroman 'Totenwache' von Anna Jansson als eBook bei dotbooks. Er wollte nur zu einem Geschäftsessen fahren. Am nächsten Tag fehlt jede Spur von ihm. Die schöne Rosemarie Haag ist außer sich vor Sorge um ihren Mann, aber niemand in dem kleinen schwedischen Ort Kronköping will ihr glauben, dass Clarence Opfer eines Verbrechens wurde. Kriminalinspektorin Maria Wern beginnt trotzdem zu ermitteln - und stößt auf die Leiche eines Mannes, den ein dunkles Geheimnis mit Clarence verbindet. Doch bevor sie dem nachgehen kann, wir sie in eine Falle gelockt und überwältigt. Als Maria zu sich kommt, hat man sie in ein Gefängnis gesperrt, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint - und in dem sie nicht allein ist ... 'Spätestens seit Mari Jungstedt trauen wir nicht mehr dem beschaulichen Frieden der schwedischen Insel Gotland. Aber nicht nur Jungstedt, auch Anna Jansson beschwört glaubhaft Intrige und Mord auf die Ferieninsel. Ein spannender, gehaltvoll geerdeter Krimi.' berlinkriminell.de Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Totenwache' von Anna Jansson, der zweite Fall für Maria Wern. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Anna Jansson, geboren 1958 auf Gotland, ist gelernte Krankenschwester und begann 1997, Kriminalromane, Sach- und Kinderbücher zu schreiben. Zahlreiche ihrer Krimis um die Kommissarin Maria Wern wurden verfilmt und in Deutschland unter dem Serientitel 'Maria Wern, Kripo Gotland' ausgestrahlt. Anna Jansson lebt mit ihrer Familie in Örebo. Die Autorin im Internet (Website in schwedischer Sprache): www.thriller.nu Bei dotbooks ermittelt Maria Wern in folgenden Kriminalromanen: 'Und die Götter schweigen', 'Totenwache', 'Tod im Jungfernturm', 'Schwarze Schmetterlinge', 'Das Geheimnis der toten Vögel'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 361
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961481118
    Verlag: dotbooks
    Originaltitel: Alla de stillsamma döda
    Größe: 1189 kBytes
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Totenwache: Ein Fall für Maria Wern - Band 2

Kapitel 2

Sie hatten bereits zwei Monate in dem Haus in Kronviken gewohnt. Niemals hätte sie sich vorstellen können, dass da so viel Arbeit hineingesteckt werden musste. Im ersten Moment des Entzückens, als sie nur die guten Seiten und die Möglichkeiten gesehen hatten, war kein Platz für realistische Beurteilungen gewesen.

Das Bad hatte keine Duschkabine, nur eine entzückende blaue Badewanne auf vier Beinen, mit einem Gummischlauch, der behelfsmäßig an einen Wasserhahn angeschlossen werden konnte, wenn man duschen wollte. Aus den Hähnen kam entweder kochend heißes oder eiskaltes Wasser, man musste selbst nach Bedarf mischen. Höchst gefährlich im Hinblick auf die Kinder. Sämtliche Hähne brauchten neue Dichtungen. Alle achtzehn Fenster, auch die an der Veranda, hatten Innenfenster mit Watterollen dazwischen. Zum Putzen wurden sie herausgehoben und auf den Fußboden gestellt. Anschließend mussten sie wieder eingehängt, mit Bolzen und Schrauben befestigt und schließlich mit langen Streifen aus Papier verklebt werden, die vorher mit Wasser anzufeuchten waren. Maria konnte sich nicht erinnern, so etwas jemals vorher gesehen zu haben. Jedenfalls hatte sie sich nie Gedanken gemacht, welchen Aufwand das Putzen solcher Fenster erforderte.

In ihrer Phantasie hatte sie unbegrenzt Zeit und viel Geld gehabt, die sie in das Traumhaus investieren konnte. Neue Tapeten, neue Fußböden, ein neues Badezimmer. Eine Waschküche. Nicht mal eine Waschmaschine war vorhanden! Lediglich zwei Waschzuber hinter einem Vorhang und eine Wäscheleine draußen im Garten. Als sie damals den Kauf perfekt machten, hatte sie sich nicht träumen lassen, wie das einmal werden würde. Nein, sie hatte sich kopflos in das Haus verliebt, völlig überrumpelt von dem Kachelofen und der Glasveranda, dem alten Holzherd in der Küche mit dem gemauerten Abzug und dem kleinen Treibhaus draußen gleich neben dem Kücheneingang. Krister hatte lange verschwiegen, dass er einen Feuchtigkeitsschaden im Keller entdeckt hatte. Er wollte seine Frau nicht mit solchen Kleinigkeiten belasten, wenn sie nun endlich richtig glücklich war, sagte er. Und weil sie das Haus so billig erstanden hatten, wollte er deswegen auch keinen Streit anfangen. Mit der Folge, dass sie alles aufgraben und die Drainage umlegen lassen mussten, und danach war das Geld alle. Also wirklich restlos aufgebraucht. Außerdem war der Heizkessel uralt und konnte jederzeit seinen Geist aufgeben.

Kurz vor Mittsommer war die Schwiegermutter erschienen und hatte ein Geschirr überreicht, das sie für das neue Heim gekauft hatte. Mehrmals wies sie darauf hin, dass das Geschirr i6 000 Kronen gekostet hatte, es war für eine Familie mit Kindern völlig nutzlos, konnte aber nicht umgetauscht werden. "Jedenfalls nicht, wenn man es sich nicht völlig mit ihr verderben will", darauf wies Krister mit Nachdruck hin. Und dabei blieb es. "Ihr kommt doch an Mittsommer zu uns?", hatte die Schwiegermutter gefragt, als Maria das Paket öffnete. Das Geschenk war offenbar nicht selbstlos gemacht worden, sondern als Bestechung. "Nein, wir haben uns vorgenommen, nach Uppsala zu fahren." Und das hatten sie auch getan. Am Montag nach dem Mittsommerwochenende hatte die Schwiegermutter angerufen und war völlig außer sich gewesen. "Hier habe ich mit all den schönen Sachen sinnlos herumgesessen, Omeletts und Aufläufen, Torten und Keksen. Aber ihr seid nicht gekommen. Ihr vergesst uns alte Leute einfach." Maria hatte sie darauf hingewiesen, dass sie ganz deutlich gesagt hatte, sie würden nicht kommen. "Gesagt und gesagt! Ich habe mir einfach nicht vorstellen können, dass ihr so rücksichtslos seid und uns am Mittsommerabend einfach sitzen lasst!" Gefühlsmäßige Erpressung nannte man so etwas! Das wäre Maria beinahe herausgerutscht, trotzdem hatte sie irgendwie ein schlechtes Gewissen.

Den ganzen Mittwochabend hatten sie bis zum Anbruch der Dunkelheit versucht, die Beete um das Haus herum nach dem Verlegen

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