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Troubleshooters - Am Limit von Brockmann, Suzanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Troubleshooters - Am Limit

Das Fliegen ist Lieutenant Teri Howes große Leidenschaft, und sie ist eine der besten Helikopterpilotinnen der US-Marine. Doch als ein Jet mit der Tochter eines amerikanischen Senators an Bord entführt wird, werden ihre Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt. Gemeinsam mit Senior Chief Stan Wolchonok leitet sie die gefährliche Rettungsmission und muss schon bald feststellen, dass sie dabei nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz verlieren könnte ...

Suzanne Brockmann gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen des Romantic Thrill. Ihre Bücher gelangen regelmäßig auf die internationalen Bestsellerlisten und wurden mit zahlreichen Genrepreisen ausgezeichnet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 02.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802598333
    Verlag: LYX
    Serie: Troubleshooters Vol.3
    Originaltitel: Over the edge
    Größe: 1248 kBytes
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Troubleshooters - Am Limit

Prolog

Vor vier Monaten

Der Mond stand unverfroren und voll am Himmel, gleich links von einer Werbetafel für einen Insolvenzanwalt, und Stan wusste es.

Der Vollmond war schuld.

Es musste am gottverdammten Vollmond liegen.

Senior Chief Petty Officer Stan Wolchonok stützte sich ab, indem er sich seitlich an einem Pick-up festhielt, der auf dem Parkplatz vor der Ladybug Lounge stand, und betete zu welchem Gott auch immer, der ihm Gehör schenken mochte, dass er sich nicht übergeben würde.

Sein Fieber schoss in die Höhe. Er konnte spüren, wie er am ganzen Körper in Schweiß ausbrach, als ihn eine starke Hitzewallung erfasste. Gott verdammt , ausgerechnet jetzt die Grippe ... Natürlich gab es nie einen guten Zeitpunkt, um krank zu werden. Es war nur zufällig ein denkbar schlechter Zeitpunkt, wo er doch nach zwei endlosen Monaten unterwegs wieder zurück in die Staaten gekommen war.

"Senior! Gott sei Dank sind Sie hier!"

Stan war nicht bereit, irgendwem für irgendetwas zu danken - besonders nicht für seine Galavorstellung heute Abend in dieser billigen, zwielichtigen Bar, die er seit über zwei Jahren nicht mehr freiwillig betreten hatte.

Was nicht bedeutete, dass er in den letzten zwei Jahren nicht viele Male hier gewesen wäre.

Um aufzuräumen, nachdem irgendein Blödarsch aus dem Team ausgerastet war.

Der durchschnittliche Blödarsch bekam nicht mehr als zwei solcher Verstöße, bevor er aus den SEAL -Teams flog - oder zumindest aus der Elite-Einheit der Team-16-Troubleshooter.

Die Wahrheit lautete, dass jeder durchschnittliche Blödarsch, der klug genug war, um ein SEAL zu werden, recht schnell lernte, sich die meiste Zeit über weder blöd noch wie ein Arsch zu benehmen. Aber jeder musste mal Dampf ablassen, besonders nach zwei Monaten weit weg von den Menschen, die man liebte, zwei Monaten unter großem Stress und ohne verdammt viel Auszeit.

Die verheirateten Männer - und die, deren Beziehungen mit ihren Freundinnen die vergangenen zwei sehr kalten und einsamen Monate der Trennung überstanden hatten -, waren alle zu Hause in den sanften Armen ihrer Liebsten. Die Singles steckten in Bars wie dem Ladybug - einem alkoholgeschwängerten Ort, an dem es für einen Blödarsch extrem einfach war, ernsthaft in Schwierigkeiten zu geraten.

Bei dem Blödarsch des heutigen Abends handelte es sich um den frisch ernannten Chief Petty Officer Ken Karmody, besser bekannt unter seinem so passenden Spitznamen WildCard. Leider hatte er nichts auch nur im Entferntesten Durchschnittliches an sich.

Das hier war ohne jeden Zweifel schon sein siebzehnter Verstoß. Ein anderer Mann wäre schon längst rausgeflogen. Das Problem war nur, dass andere nicht mal die Hälfte der Dinge mit Computern anstellen konnten, zu denen WildCard Karmody in der Lage war.

Und Lieutenant Tom Paoletti, der CO von SEAL -Team 16, mochte das kleine Arschgesicht wirklich. Die Wahrheit war, dass auch Stan ihn mochte.

Aber nicht heute Abend. Im Moment mochte er ihn überhaupt nicht.

Und die Eine-Million-Dollar-Frage lautete: Was hatte WildCard diesmal getan, um seinem Spitznamen alle Ehre zu machen?

Chief Frank O'Leary hatte den Notruf abgesetzt, der Stan aus dem Bett holte. O'Leary, ein Mann weniger Worte mit einer ansonsten trägen, gedehnten Sprechweise, hatte kurz und knapp geklungen. Er war gleich auf den Punkt gekommen. "Senior, WildCard steckt tief in der Scheiße. Der könnte Sie sicher so schnell wie möglich im Bug gebrauchen."

Wenn es irgendjemand anderes gewesen wäre, hätte Stan sich umgedreht und sich wieder in einen fiebrigen Halbschlaf gestöhnt. Aber O'Leary bat selten um etwas. Also war Stan innerhalb von drei Minuten aufgestanden, hatte sich angezogen und war in seinen Pick-up gestiegen.

Er zwang sich jetzt, sich aufzurichten, während Petty Officer Second C

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