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Unbarmherzig ist die Nacht von Force, Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.05.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Unbarmherzig ist die Nacht

Lieutenant Samantha Holland und ihr Ehemann Nick feuern im Baseballstadion die D. C. Federals an. Da verpasst einer der Spieler kurz vor Schluss den Ball - ein fataler Fehler, der seine Mannschaft den Sieg kostet! Wenige Stunden später wird seine Leiche in einem Müllcontainer entdeckt. Die Rache eines enttäuschten Fans? Zusammen mit dem FBI übernimmt Samantha die brisanten Ermittlungen und stößt auf ein mörderisches Netz aus Lügen und Intrigen.

"Fans von Scandal und House of Cards werden die Fatal-Serie lieben!"
Cindy Gerard, New-York-Times-Bestsellerautorin

"... von dieser Serie kann man nicht genug bekommen."
Romantic Times Book Reviews

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 02.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768171
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Samantha Holland .7
    Größe: 1777 kBytes
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Unbarmherzig ist die Nacht

1. Kapitel

Besser geht's nicht, dachte Nick Cappuano - ein kühler, frischer Herbstabend im Baseballstadion mit seinen Lieblingsleuten und der Heimmannschaft, den D. C. Federals, auf dem Weg zur allerersten Teilnahme an der World Series. Zu Beginn des neunten Innings lagen die Feds zwei zu eins vorne, bei drei Outs, die noch zwischen ihnen und der großen Show standen.

"Ich kann nicht glauben, dass das wirklich passiert", sagte Scotty. Der Zwölfjährige schien vor Aufregung zu beben.

"Nur nicht so voreilig." Als lebenslanger Fan der Boston Red Sox hatte Nick gelernt, in diesen Dingen realistisch zu sein. "So was bringt Unglück."

"Alles, was sie brauchen, sind drei Outs, und die Sache ist geritzt."

"Schsch", warnte Nick ihn und stupste das Kinn des Jungen an, was diesen zum Grinsen brachte. Er lebte jetzt seit zwei Monaten bei ihnen, und es waren die besten zwei Monate in Nicks Leben gewesen. Er und seine Frau Sam hatten einen Adoptionsantrag gestellt, damit der Junge offiziell ein Mitglied der Cappuano-Familie wurde.

Wenn man vom Teufel spricht. Seine wundervolle Frau bahnte sich ihren Weg durch die luxuriöse Loge, die er zusammen mit seinem engen Freund, Senator im Ruhestand Graham O'Connor, für das große Spiel gemietet hatte. Mit einer Wasserflasche in der Hand setzte Sam sich auf Nicks Schoß und legte ihm den Arm um die Schultern.

"Amüsierst du dich, Schatz?", erkundigte Nick sich.

"Und wie. Freddie und Gonzo wetten bereits auf die World Series."

"Das sollten sie lieber nicht tun", meinte Scotty mit ernster Miene. "Nick sagt, damit bringen sie den Feds Unglück."

"Ist das zu fassen?", meldete Graham sich zu Wort, als er sich breit lächelnd zu den Cappuanos gesellte. "Es hat nur drei Saisons gedauert, bis sie es in die World Series geschafft haben! Wenn man sich überlegt, dass sie letztes Jahr noch Tickets verschenkt haben, um das Stadion voll zu bekommen."

"Sag es ihm, Scotty", forderte Nick den Jungen auf.

"Du wirst ihnen Unglück bringen."

Graham wuschelte dem Jungen durch die Haare. "Mir gefallen unsere Chancen, den Sack mit Lind auf dem Wurfmal zuzumachen." Der "Vollstrecker" der Feds, Rick Lind, war einer der Hauptgründe dafür, dass das Team zu Beginn des neunten Durchgangs im siebten Spiel der National League Championship Series so gut dastand. Der hundert Meilen pro Stunde schnelle Fastball des fast zwei Meter großen Werfers war einfach atemberaubend.

"Wenn die Sox es doch auch nur geschafft hätten, dann wäre es noch viel spannender", beklagte Scotty sich.

Den Sox war Ende September die Luft ausgegangen. "Wir müssen nehmen, was wir kriegen", sagte Nick.

Lind haute die ersten zwei Schlagmänner der Giants raus, mit sechs dermaßen schnellen Fastballs, dass die Hitter sie nicht einmal kommen sahen. Sam und Nick erhoben sich zusammen mit den anderen Zuschauern im Stadion, um die Heimmannschaft anzufeuern.

"Oh Gott!", stieß Scotty hervor, ebenfalls auf den Beinen, nachdem jetzt nur noch drei Strikes die Feds von der World Series trennten. "Das ist der aufregendste Abend meines Lebens!" Er hielt inne, schaute zu Nick und runzelte die Stirn.

"Was?", fragte Nick. Im tosenden Lärm der Zuschauer konnte man schlecht hören, deshalb beugte er sich zu dem Jungen herab.

"Deine Parteitagsrede war noch cooler, und auch das, was danach passierte." Es war der Abend gewesen, an dem Scotty ihnen eröffnet hatte, dass er dauerhaft mit ihnen zusammenleben wollte. Auch in Nicks und Sams Leben war das einer der besten Momente gewesen.

Lächelnd legte Nick den Arm um Scotty. "Das hier ist verdammt cool. Es ist in Ordnung, wenn das bei dir an erster Stelle steht."

Scotty schüttelte den Kopf. "Kommt aber nah ran an den Abend damals."

"Da hast du recht."

Scotty blickte liebevoll lächelnd zu ihm auf, dass Nick fast das Herz stehen blieb. Bis Sam und Scotty in sein Leb

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