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Und niemand soll dir vergeben von Spindler, Erica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)

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Und niemand soll dir vergeben

Du dachtest, du kannst deine Alpträume vergessen? Harmony, Louisiana: Die Polizistin Miranda und ihr Partner Jake werden zu einem schockierenden Tatort gerufen: die Leiche eines beliebten College-Professors, gefesselt und brutal zugerichtet. Die Ermittlungen führen Miranda zurück in ihre eigene Vergangenheit - eine Vergangenheit, die sie noch immer in ihren schlimmsten Alpträumen verfolgt. Als ein weiterer Mord passiert, wird Miranda klar: Das Grauen hat noch lange kein Ende. Denn die beiden Opfer haben nichts gemeinsam - außer der Verbindung zu ihr. Der neue Thriller der New-York-Times-Bestsellerautorin. eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung! LESER-STIMMEN 'Die Erzählweise ist klar und knapp. Mit wenigen Worten werden Personen und Orte treffend beschrieben. Die Spannung steigert sich langsam und stetig, dieses Buch ist ein echter Pageturner!!' (Korilu, Lesejury) 'Der Krimi ist eine rundum gelungene und spannende Geschichte, die ich allen Krimi-Liebhabern uneingeschränkt weiterempfehlen kann.' (Rebecca1120, Lesejury) Erica Spindler wuchs in Rockford, Illinois, auf und studierte an der Delta State University und der University of New Orleans. Sie war als Malerin tätig, ehe sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von New Orleans. Zuvor erschienen die Romane der New York Times-Bestsellerautorin im Knaur Verlag und bei Mira.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 330
    Erscheinungsdatum: 01.06.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732558490
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: The Other Girl
    Größe: 1495 kBytes
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Und niemand soll dir vergeben

Prolog

Juni 2002
Jasper, Louisiana

In Jasper, Louisiana, war es im Juni so heiß und stickig wie in der Hölle. Doch die Schüler hatten Sommerferien, und soweit es Randi Rader betraf, machte das eine Menge wett - eigentlich so ziemlich alles. Ihrer Ansicht nach war Schule nämlich reine Zeitverschwendung.

"Ich geh raus!", rief sie in der breiten Fliegengittertür stehend über die Schulter und lief, ohne auf eine Antwort zu warten, in die schwüle Nacht. Als die Stimme ihrer Mutter zu ihr herüberhallte, ging sie zwischen zwei Wohnwagen in Deckung.

"Verdammt noch mal, komm sofort zurück! Auf der Stelle!"

Randi bog nach rechts ab und hielt auf den Weg zu, über den man eine Abkürzung zur Hauptstraße erreichte. Ihre Brüder hatten gesagt, dass sie sie um Punkt acht am Kraftwerk abholen würden, und sie ermahnt, ja nicht zu spät zu kommen. Und sie wusste, dass sie nicht warten würden. Kam sie auch nur eine Minute zu spät, würde sie sich eine andere Mitfahrgelegenheit suchen müssen.

Sie sah auf die Uhr. Es wurde eng, daher legte sie lieber einen Zahn zu. Die Stelle kam in Sicht, und dort wartete ein Wagen. Aber es war nicht der ihrer Brüder, sondern ein knallroter Ford F-150.

Einen solchen Truck fuhr nur einer in Jasper: Billy Boman, ein Freund ihrer Brüder. Sie ging zum Fahrerfenster, und er steckte den Kopf raus. "Hi, Süße."

"Hey, Billy-Bo", sagte sie und schenkte ihm ihr bestes keckes Lächeln. "Was machst du denn hier?"

"Ich warte auf dich."

"Wieso?"

"Deine Brüder haben mich gebeten, dich abzuholen."

Ist ja wieder mal typisch. "Warum kommen sie nicht selbst?", fragte sie trotzdem.

"Du kennst doch Wes und Robby, die haben immer irgendeine Sache am Laufen. Steigst du jetzt ein, oder was?"

Billy-Bo war nervig, aber harmlos. Sie vermutete, dass seine Schwitzerei sie am meisten störte, denn er schwitzte viel und ständig, und das bei jedem Wetter.

Irgendwie tat er ihr auch leid, denn er konnte ja nichts dafür. Sie hatte gehört, wie einige Lehrer darüber sprachen und es als Drüsenproblem bezeichneten.

Randi hatte große braune Augen und wusste, wie sie ihren Augenaufschlag richtig einsetzte, was sie jetzt bei Billy-Bo tat. "Ich weiß nicht, ob ich das wirklich machen sollte."

"Ach, komm schon. Ich hab 'ne Kühlbox mit Bier dabei. Hast du Lust auf 'ne Party?"

"Das klingt doch nicht übel. Ich komm rum, Billy."

Randi stieg ein, und er reichte ihr ein Bier. "Der Öffner ist im Handschuhfach." Mit diesen Worten fuhr er so rasant los, dass die Reifen den Schotter aufwirbelten. Sie holte den Flaschenöffner heraus und bemerkte, dass dort noch etwas anderes aufbewahrt wurde: ein Beutel Gras, nicht viel, aber genug, um sie beide in gute Stimmung zu versetzen.

Der Abend wurde ja immer besser. Randi öffnete die Bierflasche und trank einen großen Schluck. Als ihr das eiskalte Bier die Kehle herunterrann, erschauderte sie.

"Wie geht's dir heute?", erkundigte sie sich.

"Kann mich nicht beklagen. Es ist Samstagabend."

"Ja, da hast du recht."

"Hast du Lust auf Musik?", fragte er und schaltete das Radio ein.

Toby Keiths neuer Song dröhnte aus den Lautsprechern, und sie sang mit, wenn sie nicht gerade ihre Bierflasche ansetzte.

Billy-Bo warf ihr einen amüsierten Blick zu. "Robby hat erzählt, dass du vor Kurzem Ärger hattest."

Sie trank ihr Bier aus, griff nach der nächsten Flasche und öffnete sie. "Ja, die bescheuerten Bullen haben mich beim Trinken erwischt und einen Riesenaufstand gemacht." Sie schnaubte. "Die haben mir doch glatt mit Jugendknast gedroht."

"Was für 'ne Scheiße."

"Das kannst du laut sagen. Mom ist völlig durchgedreht. Ich hab", sie malte Anführungszeichen mit den Fingern in die Luft und bekleckerte sich dabei mit Bier, "Hausarrest."

"Wie bist du dann heute Abend rausg

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