text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Was letzte Nacht geschah Kriminalroman von Schrödter, Sybille (eBook)

  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Was letzte Nacht geschah

Ein Filmriss mit tödlichen Folgen: der abgründige Kriminalroman "Was letzte Nacht geschah" von Sybille Schrödter jetzt als eBook bei dotbooks. Sie lächelt. Sie schweigt. Sie leidet still. Seit ihr Mann begonnen hat, Stefanie sein wahres, brutales Gesicht zu zeigen, hat sie die Kunst perfektioniert, den schönen Schein zu wahren ... bis zu jenem Morgen, an dem man seine grausam zugerichtete Leiche findet. Aber wäre sie wirklich fähig zu so einem Verbrechen? Stefanie weiß, dass sie ihren Peiniger auf ein Fest begleiten musste, auf dem sie zu viel trank - danach hat sie keine Erinnerung mehr an das, was geschah. Für die Polizei ist sie die einzige Verdächtige. Stefanie hat nur eine Chance: Sie muss herausfinden, wer ein Interesse daran haben konnte, Alexander zu töten. Und während sie immer mehr über das dunkle Doppelleben des Mannes erfährt, den sie zu kennen glaubte, fragt sie sich voller Angst, wem sie jetzt noch trauen kann - ohne selbst das nächste Opfer zu werden ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Was letzte Nacht geschah" von Sybille Schrödter - ein spannender Roman, der Krimi- und Thriller-Fans gleichermaßen begeistern wird. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag. Sybille Schrödter ist Juristin, Kabarettistin, Sängerin, Roman- und Drehbuchautorin - und so wenig, wie sie sich auf einen einzelnen Beruf festlegen lassen will, ist sie bereit, sich nur in einem Genre zu bewegen: Sie schreibt Kriminalromane und Thriller ("Weil mich menschliche Abgründe faszinieren"), historische Roman ("Weil es ein Vergnügen ist, in lang vergangenen Zeiten auf die Suche nach starken Frauenfiguren zu gehen") und - unter verschiedenen Pseudonymen - Familiensagas ("Weil es in jeder Familie dunkle Geheimnisse gibt") und Liebesgeschichten ("Nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt ..."). Sybille Schrödter lebt in Hamburg. Die Autorin im Internet: www.sybilleschroedter.de Bei dotbooks veröffentlicht Sybille Schrödter die Kriminalromane "Das dunkle Netz des Todes" und "Was letzte Nacht geschah" und die historischen Romane "Die Lebküchnerin", "Das Erbe der Lebküchnerin" und "Die Minnesängerin".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 290
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961483051
    Verlag: dotbooks
Weiterlesen weniger lesen

Was letzte Nacht geschah

Kapitel 1
Nur ein toter Guru ist ein guter Guru

Schweigend betrachtete Hauke Johannsen den vor ihm am Boden liegenden leblosen Körper. Er gehörte nicht zu jenen kernigen Kommissaren, die beim Anblick eines auf diese Weise zu Tode Gekommenen zynische Sprüche klopften, um zu überspielen, dass ihnen dabei immer noch schlecht wurde.

Es war aber nicht das Messer in der Brust des Toten, das seinen Magen rotieren ließ, denn der aufgespießte Zettel mit dem computergeschriebenem Text "NUR EIN TOTER GURU IST EIN GUTER GURU" entbehrte nicht einer gewissen Komik, sondern die rohe Gewalt, die man dem Opfer offensichtlich nach dessen Tod angetan hatte. Sein ganzes Gesicht war mittels eines spitzen Gegenstands systematisch zerstört worden. Johannsens Kollege Franz Häberle war nicht so zimperlich. Mit einer Kippe im Mund beugte er sich tief hinunter, nebelte die ohnehin zerschundenen Wangen des Toten mit seinem Qualm ein und schwäbelte: "Das war aber kein Messer!"

"Ach nee, was Sie nicht sagen", murmelte Johannsen, den allein der Anblick seines dauerrauchenden Kollegen auf die Palme brachte. Besonders bei eiskaltem Ostwind auf einem Parkplatz am Elbufer gegen drei Uhr morgens. Häberle war einer dieser Wichtigtuer, die Banalitäten wie "Der Baum ist grün." in den Mund nahmen, als hätten sie gerade die Welt neu entdeckt.

Natürlich war das kein Messer, dachte Johannsen, das würde jeder Laie auf den ersten Blick erkennen! Häberle war ein ausgemachter Idiot, das stand für Hauke Johannsen fest, aber auch wenn er es nicht gewesen wäre, hätte er nicht die geringste Chance gehabt, von ihm akzeptiert zu werden. Häberle war Peter Wotans Nachfolger und Wotan war tot, erschossen während eines Dienstes, den eigentlich Hauke hätte machen sollen, wenn nicht das mit Verena geschehen wäre. Niemals würde Johannsen einen Nachfolger für seinen besten Freund Peter akzeptieren. Und schon gar nicht diese schwäbelnde Karikatur von einem Colombo in seinem zerknitterten Trench. Nicht dass der gebürtige Nordfriese Johannsen etwas gegen Schwaben hatte. Im Gegenteil, er hatte sogar eine Schwäbin geheiratet, obwohl Verena dagegen stets heftig protestiert und sich als Badenserin bezeichnet hatte. Egal, Hauke Johannsen hatte weder etwas gegen Schwaben noch gegen Badenser, aber sein Wissen um diesen Alemannen-Streit nutzte er redlich gegen den neuen Kollegen aus, indem er ihn mit schöner Regelmäßigkeit als "Sauschwoba" beschimpfte.

Dieser hielt ihm jetzt triumphierend mit den Worten: "Sag ich doch, es war kein Messer!" eine Plastiktüte mit einem Damenschuh entgegen. Und was für einen! Einen solchen Absatz hatte Hauke Johannsen in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen: hoch, spitz, dünn, mit Eisen beschlagen und blutbespritzt. Bei der Vorstellung, wie die Täterin damit ein Lochmuster in die Wangen des Opfers gestanzt hatte, lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Er stutzte. Dieser Highheel, den einer seiner Männer eben im Gebüsch gefunden hatte, engte den Täterkreis erheblich ein. Eine Frau! Oder ein Psychopath, aber der trug höchstwahrscheinlich keine Stöckelschuhe in Größe neununddreißig. Trotz seines ansonsten stets bewährten Ermittlergrundsatzes "Es ist nie das, wovon du auf den ersten Blick denkst, dass es das ist!", hatte Johannsen im vorliegenden Fall nicht den geringsten Zweifel daran, dass eine Frau dem bekannten und umstrittenen Therapeuten Alexander Bendert das Lebenslicht ausgepustet hatte.

"Ich weiß nur, dass der öfter mal im Fernsehen war, ziemlich mediengeiler Bursche, glaube ich, aber weiß einer von euch, was der genau gemacht hat?", fragte der Kommissar und sah erwartungsvoll in die Runde.

"Krisenmanagement", antwortete eine ihm wohlbekannte Stimme. Hauke hatte sie schon von weitem gesehen, aber jetzt stand die junge Streifenpolizistin, die als erste am Tatort eingetroffen war, so dicht neben ihm, dass ihm unweigerlich ihr Parfum in die Nase stieg. Sie benutzte immer noch dieses japan

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen