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Watch Me - Blutige Spur Romantic Suspense von Novak, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.04.2014
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (PDF)
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Watch Me - Blutige Spur

Ein blutiger Alptraum: Sheridans Rendezvous mit Jason endet jäh, als ein maskierter Fremder plötzlich auf sie schießt. Jason stirbt noch in derselben Nacht, Sheridan überlebt schwer verletzt. Und vom Täter fehlt fortan jede Spur. Doch dann wird zwölf Jahre später plötzlich das Gewehr gefunden, mit dem Jason ermordet wurde. Immer noch auf der Suche nach Antworten, kehrt Sheridan zum Tatort zurück. Aber jemand scheint nicht zu wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Jemand, der bereit ist zu töten. Einmal mehr ... Mit ihren atemberaubenden Thrillern und den historischen Liebesromanen eroberte Brenda Novak auf Anhieb die Herzen ihrer Leserinnen. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem fünf Kindern lebt die Autorin in Sacramento, Kalifornien. Neben dem Schreiben engagiert sie sich in zahlreichen sozialen Projekten, u. a. dem Kampf gegen Diabetes, an der auch Brendas jüngster Sohn leidet.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 25.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862781133
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 882 kBytes
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Watch Me - Blutige Spur

1. KAPITEL

War er weg?

Sheridan Kohl lag zusammengekrümmt auf der nassen Erde. Ihre Kleider, ihr Gesicht, ihr Körper, alles war feucht. Sie schmeckte Blut. Der würzige Geruch der üppigen Vegetation um sie herum war der Geruch ihrer Kindheit. Hier war sie aufgewachsen, im Osten Tennessees, in der kleinen Stadt Whiterock.

Doch das war nicht gerade der Empfang, den sie bei ihrer Heimkehr erwartet hätte.

Das scharrende Geräusch einer Schaufel verriet ihr, dass der Mann, der sie überfallen hatte, immer noch in der Nähe war. So nahe, dass sie sich nicht zu rühren und noch nicht einmal zu wimmern wagte.

Nach ein paar Spatenstichen begann er heftiger zu atmen, und von Zeit zu Zeit hörte sie ihn stöhnen. Offensichtlich war das Graben nicht einfach, aber das rhythmische Schleifen und Scharren verriet ihr, dass er vorankam.

Er war nicht besonders groß, aber kräftig, so viel wusste sie bereits. Denn sie hatte es zwar geschafft, das Seil abzustreifen, mit dem er ihre Hände zusammengebunden hatte. Aber dann konnte sie sich doch nicht gegen ihn zur Wehr setzen. Ihre Kampfentschlossenheit hatte ihn nur noch wütender gemacht, noch brutaler. Sie war sicher, dass er sie umgebracht hätte, wenn sie nicht von selbst wie leblos zusammengesackt wäre.

Vorsichtig tastete sie mit der Zunge ihre Oberlippe ab. Sie war eingerissen, aber das war vermutlich die leichteste ihrer Verletzungen. Blut rann ihr in die Kehle und ließ sie würgen, bis sie den Kopf weit nach rechts drehte. Ein Auge bekam sie kaum auf, und von den heftigen Schlägen auf den Kopf war ihr schwindelig geworden, sodass sie kaum einen zusammenhängenden Gedanken fassen konnte. Wie durch einen Nebel sagte ihr ihr Instinkt, dass sie davonlaufen sollte, jetzt, wo seine Aufmerksamkeit abgelenkt war. Aber sie konnte nicht aufstehen, ganz zu schweigen davon, um ihr Leben zu rennen. Allein das Atmen tat schon weh.

Verheißungsvolle Dunkelheit und totale Stille warteten am Rande ihres Bewusstseins. Sie sehnte sich danach, der Verlockung nachzugeben, langsam loszulassen und ihren schmerzenden Körper zu erlösen. Doch ihre beste Freundin schien neben ihr zu stehen und zu rufen: Steh auf, verdammt! Lass es nicht zu, Sher! Du musst die Oberhand gewinnen, egal wie. Kämpf um dein Leben! Den Bruchteil einer Sekunde fragte sich Sheridan, ob sie gerade an einem von Skyes Selbstverteidigungskursen bei The Last Stand teilnahm.

Doch dann spürte sie, wie der Regen sanft auf ihre Lippen, die Stirn und Lider traf. Sie lag mitten in der Nacht im Wald.

Zusammen mit einem Mann, der eine Skimaske trug.

Und der ihr Grab schaufelte.

Bellend sprangen die Hunde gegen den Zaun und rissen Cain Granger aus dem Tiefschlaf. Wahrscheinlich wieder nur ein Waschbär oder ein Opossum, dachte er und drehte sich auf die andere Seite, um weiterzuschlafen. Als der Krach jedoch nicht aufhörte, wurde ihm klar, dass es sich ebenso gut um einen Bären handeln konnte. Vor einer Woche hatte er ein paar Schwarzbären in der Gegend entdeckt. Auf der Suche nach Nahrung schienen sie immer dichter ans Haus heranzukommen.

"Ich komme ja schon!", brummte er. Er quälte sich aus dem Bett und schlüpfte in Jeans und Arbeitsstiefel. Es war Hochsommer; viel zu heiß und zu schwül, um sich mit weiteren Kleidungsstücken herumzuplagen, selbst in den Bergen. Und einem Bären wäre es sowieso herzlich egal, was er anhatte. Doch nachdem er sich das Betäubungsgewehr geschnappt und den Hundezwinger erreicht hatte, konnte er weder einen Bären noch irgendetwas anderes entdecken. Zumindest nicht in unmittelbarer Nähe.

"Ruhig!"

Die Hunde hörten auf zu bellen, aber sie kamen nicht zu ihm. Alle drei Coonhounds standen stocksteif da, die Schnauzen schnüffelnd in die Luft gestreckt, als hätten sie etwas gewittert.

Angesichts dieses seltsamen Verhaltens runzelte Cain die Stirn, aber er war zu müde, um sich großartig Gedanken darüber z

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