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Wenn wir uns wiedersehen/Du entkommst mir nicht - (2in1-Bundle) Zwei Thriller in einem Band von Clark, Mary Higgins (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.10.2016
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Wenn wir uns wiedersehen/Du entkommst mir nicht - (2in1-Bundle)

Seit über fünfzig Jahren entwirft Mary Higgins Clark geniale Heldinnen und Plots und ist unangefochten eine Königin der Spannung. In diesem Sammelband sind zwei ihrer besten Romane aus den Jahren 2000 und 2001 zusammengestellt. In Wenn wir uns wiedersehen hat die Protagonistin Molly angeblich ihren Ehemann im Affekt erschlagen. Sie selbst leidet an totalem Gedächtnisausfall. Als sie nach sechs Jahren Gefängnis auf Bewährung freikommt, ist sie entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. Die verschüttete Erinnerung ist ihre letzte Chance, sich aus diesem Albtraum zu befreien. In Du entkommst mir nicht ahnt die Strafverteidigerin Emily Graham nichts von den schrecklichen Funden, die man auf dem Grundstück machen wird, als sie in das Haus ihrer Urgroßmutter zieht. Als die sterblichen Überreste zweier Frauen gefunden werden, beginnt sie zu forschen und kommt der Wahrheit gefährlich nahe - und einem Killer, der keine Gnade kennt. Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautoren weltweit. Ihre große Stärke sind ausgefeilte und raffinierte Plots und die stimmige Psychologie ihrer Heldinnen. Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an. Sie hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten Edgar Award. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Einsam bist du und allein".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Erscheinungsdatum: 31.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641209865
    Verlag: Heyne
    Größe: 6318 kBytes
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Wenn wir uns wiedersehen/Du entkommst mir nicht - (2in1-Bundle)

Prolog

D er Staat Connecticut wird beweisen, dass Molly Carpenter Lasch den Tod ihres Mannes, Dr. Gary Lasch, vorsätzlich herbeigeführt hat. Dass sie ihm, als er am Schreibtisch saß und ihr den Rücken zuwandte, mit einer schweren Bronzeskulptur den Schädel einschlug und ihn verbluten ließ. Sie selbst ging hinauf ins Schlafzimmer, legte sich zu Bett und schlief ein ..."

Die Reporter, die hinter der Angeklagten saßen, schrieben eifrig mit. Wenn sie es vor Redaktionsschluss noch schaffen wollten, mussten die Artikel in wenigen Stunden fertig sein. Die altgediente Kolumnistin der Women's News Weekly schwelgte in ihrem üblichen blumigen Stil: "Der Prozess gegen Molly Carpenter Lasch, die des Mordes an ihrem Mann Gary beschuldigt wird, wurde heute Morgen in der würdigen und gediegenen Atmosphäre des Gerichtssaals im historischen Stamford, Connecticut, eröffnet."

Journalisten aus dem ganzen Land waren gekommen, um den Prozess zu beobachten. Der Reporter der New York Post beschrieb Mollys Äußeres, wobei er vor allem ihre Kleidung am ersten Prozesstag hervorhob. Eine ausgesprochen attraktive Frau, dachte er. Dieser Mischung aus Schönheit und Eleganz begegnete man nur selten, vor allem nicht bei mutmaßlichen Mörderinnen. Auch ihre aufrechte, ja, fast majestätische Haltung, die manche vielleicht als trotzig bezeichnet hätten, fiel ihm auf. Er wusste, dass sie sechsundzwanzig war. Sie war schlank und hatte schulterlanges, dunkelblondes Haar. Zu einem blauen Kostüm trug sie kleine goldene Ohrringe. Als er den Hals reckte, um besser sehen zu können, bemerkte er, dass sie noch ihren Ehering am Finger hatte, was er notierte.

Währenddessen drehte Molly Lasch sich um und suchte den Gerichtssaal nach bekannten Gesichtern ab. Dabei trafen sich kurz ihre Blicke - sie hatte blaue Augen und lange, dichte Wimpern.

Auch der Reporter des Observer hielt seine Eindrücke von der Angeklagten und dem Prozess fest. Da sein Blatt nur einmal wöchentlich erschien, hatte er für seinen Artikel ein wenig mehr Zeit. "Molly Carpenter Lasch würde besser in einen Country Club als in einen Gerichtssaal passen", schrieb er. Er spähte zu Gary Laschs Familie hinüber, die auf der anderen Seite des Ganges saß.

Mollys Schwiegermutter, Witwe des legendären Dr. Jonathan Lasch, war mit ihrer Schwester und ihrem Bruder gekommen. Sie war eine magere Frau über sechzig, die streng und unnachgiebig wirkte. Wahrscheinlich würde sie Molly am liebsten eigenhändig die Todesspritze verabreichen, dachte der Reporter vom Observer .

Er wandte sich um. Mollys Eltern, ein sympathisch aussehendes Paar Ende fünfzig, machten einen angespannten, besorgten und erschütterten Eindruck. Er kritzelte die drei Adjektive auf seinen Block.

Um halb elf begann die Verteidigung mit dem Eröffnungsplädoyer.

"Der Herr Staatsanwalt hat Ihnen soeben angekündigt, meine Damen und Herren, dass er Indizien für Molly Laschs Schuld vorlegen will, die über alle vernünftigen Zweifel erhaben sind. Ich hingegen werde Ihnen Beweise präsentieren, welche belegen, dass Molly Lasch keine Mörderin ist, sondern ebenso wie ihr Mann Opfer einer schrecklichen Tragödie.

Aufgrund meiner Ausführungen werden Sie zu dem Schluss gelangen, dass Molly Carpenter Lasch am Sonntagabend des 8. April kurz nach zwanzig Uhr von einem einwöchigen Aufenthalt in ihrem Ferienhaus in Cape Cod zurückkehrte und ihren Mann Gary über dem Schreibtisch liegend vorfand. Sie versuchte, ihn mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederzubeleben, hörte sein letztes Röcheln, stellte seinen Tod fest und ging - unter Schock - nach oben, wo sie bewusstlos auf dem Bett zusammenbrach."

Molly saß aufmerksam lauschend am Tisch der Verteidigung. Sie spürte die neugierigen und verurteilenden Blicke. Vorhin hatten einige ihrer guten, langjährigen Bekannten sie draußen

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